Benigne Prostatahyperplasie = BPH

Die gutartige Prostatavergrößerung

Die benige Prostatahyperplasie (BPH) bzw. die gutartige Prostatavergrößerung stellt die häufigste gutartige Erkrankung des Mannes dar. Prävalenz- und Autopsie-Studien zeigen, daß mit dem 30. Lebensjahr ein altersabhängiger, exponentieller Anstieg der Häufigkeit etwa auf 50% in der 5. Lebensdekade einsetzt. Im 8. Lebensjahrzehnt läßt sich schließlich bei nahezu allen Männern eine BPH nachweisen. Die Entwicklung der Beschwerden (Symptomatologie) geht jedoch mit den histomorphologischen Veränderungen der Prostata nicht parallel, so daß nur ca. 10%-20% aller Männer im Verlauf ihres Lebens wegen einer BPH behandelt werden müssen, womit von einem Verhältnis von 4:1 zwischen asymptomatischer ("Adenomträger") und therapiebedürftiger BPH ("Adenomkranker") auszugehen ist. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung I

Greenlight-Laser

Seit Januar 2005 steht verfügt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg über einen sog. Greenlight Laser zur Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung. Der Klinikaufenthalt kann damit auf einen Tag verkürzt werden, eine Zuzahlung durch die Patienten ist nicht notwendig. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung II

CoCut/DryCut Hochfrequenzgenerator

Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch heute noch die hochfrequente elektrische "Hobelung" der gutartigen Prostata-Vergrößerung (transurethrale Resektion der Prostata, TUR-P) zum Einsatz. Hierfür steht an der Urologischen Uniklinik Heidelberg ein speziell für die Urologie entwickelter Hochfrequenzgenerator zur Verfügung. Durch eine angepasste Lichtbogenregelung kann gleichzeitig während dem Schnitt die Blutstillung durchgeführt werden. Ergebnis ist eine verkürzte Operationszeit und minimaler Blutverlust. Mehr lesen...