Pädiatrische Kardiologie / Angeborene Herzfehler

Das Herzkatheterlabor

Mit einem Klick ins Bild starten Sie den virtuellen Rundgang durch das Herzkatheterlabor.

Mehr als 350 Herzkatheteruntersuchungen werden am Universitätsklinikum Heidelberg jedes Jahr bei Kindern durchgeführt – mit zunehmendem Anteil interventioneller Prozeduren.

Eine Herzkatheter-Untersuchung ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem ein dünner Kunststoffschlauch über eine kleine Öffnung in der Leiste durch ein Blutgefäß bis zum Herzen vorgeschoben wird. Das Kontrastmittel, das darüber in die Blutbahn gespritzt wird, macht dann auf dem Röntgenbild mögliche Fehlbildungen sichtbar.

Liegt beispielsweise eine Verengung von Herzklappen oder Blutgefäßen vor, kann diese gleich behandelt werden: Mit einem kleinen Ballon, der über den Schlauch gefüllt wird, wird das Gefäß aufgedehnt. Ein entfaltbares Gitterröhrchen, ein sogenannter Stent, kann dann in das Gefäß eingelegt werden und sorgt dafür, dass sich das Gefäß nicht wieder zusammenzieht.

Das Herzkatheterlabor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler bietet die optimalen Voraussetzungen für diese Eingriffe bei Patienten aller Altersgruppen – egal ob Frühgeborene, Säuglinge oder Erwachsene.

Katheter mit Ballon zur Dilatation von Gefäßen.

Ausstattung

  • Biplanes digitales Durchleuchtungs- und Angiographiesystem mit Möglichkeit der 3D-Rotationsangiographie
  • Digitale Nachverarbeitung und Archivierung
  • Meßplatz geeignet zur Untersuchung aller Altersgruppen
Draht ("Coil") zum Verschluss von abnormen Gefäßverbindungen.
Schirmchen ("Occluder") zum Verschluss von Scheidewanddefekten.

Untersuchungsverfahren

  • Diagnostische Herzkatheter-Untersuchungen bei angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen im Kindes- und Jugendalter
  • Diagnostische Herzkatheter-Untersuchungen bei angeborenen Herzfehlern im jungen Erwachsenenalter (in Zusammenarbeit mit der Opens internal link in current windowAbteilung Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie & Pneumologie der Medizinischen Universitätsklinik)
  • Interventionelle therapeutische Verfahren:

    • Interventioneller Verschluß des Ductus arteriosus
    • Interventioneller Verschluß von Defekten der Vorhof- und Kammerscheidewand
    • Interventioneller Verschluß von abnormen Gefäßverbindungen (Kollateralen)
    • Klappendilatationen
    • Gefäßdilatationen
    • Stent-Implantationen in Pulmonalarterie, Aorta und Ductus arteriosus

Für die Interventionsverfahren kann eine Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) angeboten werden. Die meisten diagnostischen Katheterverfahren werden in Sedierung mit lokaler Anästhesie (Betäubung) durchgeführt.

Letzte Änderung: 28.07.2017
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