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Medical Informatics
Medical Biometry and Informatics

Med. Bildverarbeitung und Mustererkennung


Dieser Schwerpunkt dient der Entwicklung von Methoden und prototypischen Implementierung von Systemen zur computergestützten Diagnostik, der Überwachung bzw. dem Monitoring gefährdeter Risikopatienten und der Unterstützung bei der Planung und Durchführung therapeutischer Interventionen. Es werden einerseits registrierte Signalparameter des Kreislaufs oder anderer spezifischer Organe durch neue miniaturisierte Sensoren kontinuierlich erfasst und hinsichtlich ihrer pyhsiologischen Bedeutung im Kontext spezieller Fragestellungen interpretiert, z.B. bei der Identifizierung von sogenannten Apnoepatienten allein aufgrund der Veränderung des vegetativ beeinflussten Herzrhythmus dargestellt durch das EKG, oder dem Nachweis therapiewirksamer Medikationen bei Kindern mit Long-QT-Syndrom im Kontext genetischer Daten, oder beim dem Versuch, Frühgeborene aufgrund ihrer Bewegungsmuster der Extremitäten, gegenüber solchen Kindern mit cerebraler Parese zu unterscheiden.

In Kooperation mit der Bioinformatik werden aus angefärbten Gewebeschnittbilder 3d Gewebemodelle erstellt, die durch die Integration verschiedener lokalisierter Biomarker wesentliche Aufschlüsse über Gewebeeigenschaften bzw. der Ursachen von malignen Prozessen liefern.

In zunehmendem Maße spielen aber auch bildgebende Verfahren sowohl für die Diagnostik wie auch bei der bildgestützten Navigation für operative Eingriffe eine wesentliche Rolle. Um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen, ist sowohl eine individuelle computergestützte Planung des Eingriffs unter Berücksichtung der anatomischen und funktionellen Gegebenheiten nötig, als auch die kontrollierte Durchführung mit interventioneller Bildgebung. Durch die Integration von anatomischer Information und funktionellen Parametern und die Abbildung derselben auf den individuellen Datensatz des Patienten lässt sich die Qualität bzw. der Erfolg eines Eingriffs wesentlich in Genauigkeit und Wirksamkeit  verbessern.

Die in dem Schwerpunkt verfolgten Projekte werden als Drittmittelprojekte vornehmlich zusammen mit klinischen Partnern in der Kardiologie, der Neurochirurgie, der Pädiatrie und teilweise auch zusammen mit der Industrie der Region verfolgt.

 

Ansprechpartner für den Forschungsschwerpunkt ist Prof. Dr. Hartmut Dickhaus.


Aktuelle Projekte im Forschungsschwerpunkt:


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