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Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie

Sektionsleitung

 

PD Dr. med. Miriam Klauß

Prof. Dr. med. Miriam Klauß
Oberärztin 

Komm. Leitung der Sektion Interventionelle Radiologie

 

 

 

 

 

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Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist eine durch die Deutsche Röntgengesellschaft (Opens external link in new windowDRG) und die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (Opens external link in new windowDEGIR) geprüfte Ausbildungsstätte für Interventionelle Radiologie. Zahlreiche Mitarbeiter der Sektion sind als Interventionelle Radiologen der DEGIR Stufe II (Modul A-D) und als DEGIR-Ausbilder für Interventionelle Radiologie (Modul A-D) zertifiziert.

 

 

Leitbild

Ärzteteam bei einem interventionellen radiologischen Einsatz

Die Sektion Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie genießt ein hohes nationales und internationales Ansehen.

 

Dieses wurde in den letzten 2 Jahrzehnten durch vielfältige klinische Pionierleistungen und bahnbrechende medizinische Forschung erworben. Hierzu zählen insbesondere die Entwicklung eines Opens internal link in current windowminimal-invasiven Verfahrens zur Behandlung von Symptomen der Leberzirrhose, der sogenannte Opens internal link in current windowTIPSS, die Behandlung der arteriellen Verschlusskrankheit PAVK (Opens internal link in current windowPTA, Opens internal link in current windowStents) in den peripheren Gefäßen, sowie die Behandlung von Komplikationen nach Leber – und Nierentransplantation zum Organerhalt. Des Weiteren machen die minimal-invasive Behandlung von gutartigen Geschwulsten der Gebärmutter (Opens internal link in current windowUterusmyomembolisation, UFE) sowie die lokale minimal-invasive Behandlung nicht-operabler Lebertumoren mittels Opens internal link in current windowEmbolisation (Opens internal link in current windowTACE) oder Ablation (Opens internal link in current windowRFA und MWA) einen wichtigen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt aus. 

 

 

Unser Leistungsspektrum:

  • Alle Eingriffe am Gefäßsystem außer an den Gefäßen des Herzens und Gehirns
  • Vaskuläre und nicht-vaskuläre Eingriffe zur Behandlung von Tumoren der Leber, des Skelettsystems, der Nieren und des Gefäßystems (AV-Malformation, Opens internal link in current windowHämangiom) oder die Opens internal link in current windowEmbolisation von Myomen des Uterus (UFE).
  • Alle Notfall-Interventionen, z.B. Gefäßverschluss bei akuten Blutungen, unter Bildgebung gesteuerte Entlastung von Eiteransammlung oder Blutgerinnsel, außer an Herz und Gehirn.
  • Opens internal link in current windowTIPSS (transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Stent Shunt) bei schwerer portaler Hypertension.

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TIPSS: transjuguläre Kurzschlussverbindung (Shunt) bei Pfortaderhochdruck

Bild links: Darstellung von Lebervene und Pfortader gleichzeitig zur Planung des intrahepatischen Shuntverlaufs.

Bild rechts: Darstellung nach Schaffung der Kurzschlussverbindung mittels Stentprothese. Dadurch Normalisierung der Druckverhältnisse in der Pfortader

 

 

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Nierenarterienstent bei Nierenfunktionseinschränkung

Bild links: Positionieren des Stentes in der hochgradig stenosierten Nierenarterie links

Bild mitte: Aufblocken des Trägerballonkatheters auf 6mm und dadurch Entfalten des Stentes in der Engstelle

Bild rechts: Opens internal link in current windowAngiographische Abschlusskontrolle. Volle Wiederherstellung der Durchblutung durch den optimal entfalteten Opens internal link in current windowStent.

 

 

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Lokale Tumorzerstörung durch Chemoembolisation (TACE)

Bild links: MRT in arterieller Phase zeigt einen ca. 3cm großen Tumor im Segment 1 der Leber

Bild mitte: MRT in venöser Phase zeigt den Tumor nochmals deutlich gegenüber dem normalen Lebergewebe abgesetzt

Bild rechts: Angiographie der Lebergefäße zeigt den Tumor als deutlich vermehrt Kontrastmittel anreichernden Knoten in etwa vor der Wirbelsäule.

 

 

Untere Reihe rechts: Einbringen eines Mikrokatheters in die blutzuführende Tumorarterie und nochmals Darstellung des stark Kontrastmittel aufnehmenden Tumors

Untere Reihe mitte: Darstellung nach Einbringen der Chemotherapie-Embolisatmischung (Carboplatin-Lipiodol-Embozene 100)

Untere Reihe links: Opens internal link in current windowMRT in venöser Phase 4 Wochen nach Behandlung zeigt einen völlig von der Durchblutung ausgeschlossenen und damit zerstörten Tumorknoten in der Leber (Segment 1)

 

 

 

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