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Computertomographie (CT) des Herzens

Opens internal link in current windowErster 256-Mehrschicht-Computertomograph in Süd-West-Deutschland

Opens internal link in current windowÜbersicht der seit Februar 2008 durchgeführten Herz-CT Untersuchungen

Opens internal link in current windowVerminderung der erforderlichen Strahlenexposition

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Leitung Kardiale Bildgebung:
Dr. med. Johannes Riffel

 

 
Wissenschaftliche Assistenten:
Dr. med. Florian André

Dr. med.Fabian aus dem Siepen

Dr. med. Marco Ochs
Dr. med. Philipp Fortner

Dr. med. Kristóf Hirschberg

Ebe Schaub

Dr. med. Fabian aus dem Siepen

Dr. Thomas Fritz

Die anatomische Darstellung der Herzkranzgefäße sowie der großen Herznahen Gefäße sind elementarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik und entscheidend für die Therapieplanung bei Patienten mit Brustschmerz. War früher die invasive Koronarangiographie die einzige Möglichkeit die Herzkranzgefäße zu untersuchen, so können diese mittlerweile mittels CT-Angiographie dargestellt und relevante Engstellen zuverlässig identifiziert werden. Neben Diagnostik bei stabilem Thoraxschmerz, hilft die CT-Angiographie auch in der Akutdiagnostik.   So können neben Engstellen an den Herzkranzgefäßen auch andere, potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen wie Lungenarterienembolien oder Erkrankungen der Hauptschlagader (beispielsweise eine Aortendissektion) im Rahmen einer einzigen kontrastmittelverstärkter CT Untersuchung zuverlässig ausgeschlossen werden. Ein weiteres auf Grund des technischen Fortschritts der invasiven Kardiologie immer wichtiger werdendes Feld ist die CT-Angiographie zur Planung komplexer interventioneller Herzklappeneingriffe (z.B. vor transfemoraler Aortenklappenimplantation).

 

 

Beispiel einer Rekonstruktion einer CT-Angiographie: rechts: rechte Herzkranzarterie links: Rekonstruktion des Koronargefäßbaums.

Dank einer großzügigen Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung verfügt die Kardiologie der Universität Heidelberg seit 2017 – als eines der wenigen Zentren in Deutschland - über ein hochmodernes Spektral-CT-Gerät (IQon Spectral CT - Philips) sowie über modernster Analysesoftware zur Rekonstruktion und Auswertung der Herzkranzgefäße.  Dank spektraler Detektortechnologie werden sowohl hoch- als auch niederenergetische Photonen registriert, wodurch sich die einzigartige Möglichkeit bietet sowohl die Anatomie als auch die Gewebezusammensetzung im Herzen darzustellen.

 

Durch diese Technologie können Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen mittels spezieller Karten (Maps) analysiert werden, die Durchblutung und Narben im Herzmuskel visualisiert sowie Protokolle mit weniger Kontrastmittel durchgeführt werden, was besonders Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion entgegenkommt.

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Kardiale Bildgebung

Leitung:

Dr. med. J. Riffel, Oberarzt

 

Organisatorische Leitung

Daniel Helm, MTA 

 

Tel.: 06221 56-4130

Fax: 06221 56-5513