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Knochenmarkspender retten Leben

Warum braucht man Blutstammzellspender?

 

Knochenmarkspender retten Leben

Jährlich erkranken in Deutschland mehrere tausend Menschen, darunter viele Kinder, an bösartigen Krankheiten des Knochenmarks. Die bekannteste Krankheit ist die Leukämie, die häufig auch als Blutkrebs bezeichnet wird. Daneben gibt es noch andere bösartige Erkrankungen (Lymphome, Myelome, etc.) sowie unterschiedlichste Funktionsstörungen des Knochenmarks (Anämien, Immundefekte). In der Regel gibt es keine erkennbare Veranlagung für diese Krankheiten – jeder kann betroffen sein.

Für die Betroffenen gibt es bislang zwei Behandlungsmöglichkeiten, die Chemotherapie, evtl. kombiniert mit einer Ganzkörperbestrahlung, und die Transplantation von Blutstammzellen, wobei die Transplantation oft die einzige Heilungsmöglichkeit darstellt.
Die benötigten Blutstammzellen werden im Knochenmark gebildet, das sich in den Hohlräumen bestimmter Knochen (z. B. Beckenkamm, Brustbein, Rippen) befindet. Diese Zellen stellen die Basis für die gesamte Zellneubildung des Blutes und des Abwehrsystems dar und sind somit die einzige Art von Zellen aus dem Knochenmark, die bei einer Transplantation wirklich benötigt wird. Aus diesem Grund spricht man meist nicht mehr von Knochenmarktransplantation, sondern von Blutstammzelltransplantation.
Damit eine Blutstammzelltransplantation Erfolg hat, ist es notwendig, dass bestimmte Gewebsmerkmale des Spenders mit denen des Empfängers übereinstimmen. Obwohl inzwischen weltweit zirka zehn Millionen Spendenwillige registriert sind, kann für über 20 Prozent der Patienten, die eine Blutstammzellstransplantation benötigen, noch immer kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es unbedingt nötig, die Spenderdateien weiter auszubauen – jeder neu registrierte Blutstammzellspender kann vielleicht schon morgen gezielt Leben retten.

 

 

Weitere Fragen und Kontaktinformation

Mehr Informationen finden Sie hier:

 

Heidelberger Stammzellspenderregister (HSR)

Institut für Immunologie

Transplantationsimmunologie

Im Neuenheimer Feld 305

69120 Heidelberg

 

Tel.: 06221 – 5639809

Fax: 06221 – 568165

E-Mail: hsr@med.uni-heidelberg.de

Webseite: http://www.hsr-heidelberg.de

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