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Zentrale Tel.: 06221-560
Allgemeine Psychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin

Kognitives Training bei Menschen mit Depression


Haben Sie in Ihrem Leben an depressiven Episoden gelitten und bemerken inzwischen, dass es Ihnen immer schwerer fällt, sich bei der Arbeit zu konzentrieren, oder sich Dinge zu merken - auch wenn sie aktuell nicht mehr depressiv sind?

Dann leiden Sie vielleicht an so genannten „persistierenden kognitiven Störungen“, die bei manchen Menschen mit Depressionen im Laufe des Lebens auftreten. Neben Aufmerksamkeit und Gedächtnis können auch Planungsfähigkeit, Arbeitsgeschwindigkeit, Impulskontrolle und andere Bereiche betroffen sein. Solche über die depressiven Phasen hinaus anhaltende kognitive Störungen führen im Beruf, aber auch im Alltag häufig zu Leistungseinbußen und sonstigen Problemen.

Daher bieten wir Menschen, die an Depressionen leiden, im Rahmen einer DFG-geförderten Studie  kognitives Training an – und zwar speziell gegen Konzentrations-, Gedächtnis- und andere Störungen des Denkens, die trotz Remission der depressiven Symptomatik bestehen bleiben und im Alltag oder Beruf Probleme bereiten.

Das Training fördert kognitive Grundfunktionen durch gezieltes Üben am Computer. Darüber hinaus soll den Teilnehmern mithilfe von Lerntechniken und Strategien im Rahmen einer Gruppensitzung erleichtert werden, die trainierten Grundfunktionen auch im Alltag anzuwenden.


Ziel der Studie


Das Ziel unserer DFG-Studie ist es zu untersuchen, ob das kognitive Training bei Patienten mit Depression und persistierenden kognitiven Störungen zu einer kurz- und langfristigen Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit sowie des Funktionsniveaus führt. Dabei teilt sich die Trainingsgruppe in zwei Gruppen mit jeweils n=22 Probanden, in welcher ein allgemeines mit einem individualisierten Programm verglichen wird. Beide Gruppen werden außerdem mit einer passiven Kontrollgruppe (n=22) verglichen. Trainiert wird 5 Wochen lang, dreimal die Woche. Der Gruppenvergleich in der kognitiven Leistungsfähigkeit und weiteren Variablen erfolgt zu drei Messzeitpunkten (direkt vor dem Training, nach 5 Wochen Training und 6 Monate nach Trainingsende). Gleichzeitig sollen bei einem Teil der Teilnehmer (n=40) mittels funktioneller Magnetresonanztomographie trainingsassoziierte Effekte auf die neuronale Funktion untersucht werden.   

Projektdauer: 2,5 Jahre (seit Mai 2014) 

Beispiele für genutzte CogniPlus-Trainingsmodule aus dem Bereich Aufmerksamkeit.
Copyright: SCHUHFRIED GmbH

 

Forschungspersonal

 

Kognitive Trainingsstudie

NameVornameTitelEmail
Roesch-ElyDanielaDr. med. (Leiterin)Mail
RekIsabelleM.Sc.-Psych. (Koordinatorin)Mail
ListunovaOlenaM.Sc.-Psych.Mail
SchölchDanielDr. med. (Biomarker Studie)Mail


Bildgebungsstudie

NameVornameTitelEmail
WolfRobert ChristianProf. Dr. med. (Leiter)Mail 
BachClaudiaM.A.Mail
DeppingMalteDr. med.Mail

 

 

Kooperationspartner
Prof. Dr. med. Matthias Weisbrod (SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach)
Prof. Dr. med. Konstanze Plaschke (Anästhesiologische Klinik)
Prof. Dr. med. J. Knopick (Pathologisches Institut)


 
Trainingstermine & Kontakt
Ort: Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Haus 1, Computerraum  
Termine:


Montag    16:00-17:00 Uhr
Mittwoch  16:00-17:30 Uhr
Freitag    16:00-17:00 Uhr


Trainingsleiterinnen:  MSc. Psych. Johanna Weinberg & MSc. Psych. Isabelle Rek

Bei Interesse an einer Studienteilnahme können Sie unter Tel. 06221-56 36201 bzw. 06221-5636071 oder unter neuro.kognition@med.uni-heidelberg.de  einen Termin zum Vorgespräch vereinbaren!“

Auf unserem Studienflyer finden Sie weiterführende Informationen wie die Einschlusskriterien:
Flyer zum Herunterladen

Klinikums Podcast: "Gedächtnistraining Depression":
Link zum Podcast

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