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Geschichte

Kopfklinik Heidelberg 

Die Kopfklinik im Neuenheimer Feld ist aus dem Klinikumsalltag der Universität Heidelberg nicht mehr wegzudenken: Als sich im Jahre 1987 sechs Kliniken zu dem neuartigen Komplex zusammenschlossen, wurde die Kopfklinik zu Recht als eine der modernsten Kliniken Europas gefeiert.
 
Mit der feierlichen Eröffnung durch den damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth am 10. September 1987 begann eigentlich erst die unermüdliche Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal, das Krankenhaus der Maximalversorgung stets zum Wohle der Patienten voranzutreiben.


3D Animation der Kopfklinik, Medienzentrum


Heute können die in der Kopfklinik zusammengeführten Einzelkliniken Neurologie, Neurochirurgie, Augenklinik, Mund-Zahn-Kiefer-Kieferklinik mit Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnerhaltung, zahnärztlicher Prothetik und Kieferorthopädie, Hals-Nasen-Ohrenklinik sowie Radiologie eine positive Zwischenbilanz ziehen: In dem hellen, eigentlich eher krankenhausuntypischen Ambiente der Kopfklinik gehen Forschung, Lehre und Patientenversorgung mit beachtlichem medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt voran, zeigen, daß sich das Konzept bewährt hat.
 
Die Heidelberger Universitätsklinik wurde 1876 in Bergheim angesiedelt. Bald waren der raschen Entwicklung jedoch räumliche Grenzen gesetzt, so daß bereits im Jahr 1912 über eine Ausweitung im Neuenheimer Feld nachgedacht wurde. Mit dem Bau der Chirurgie (1933 bis 1939) bezog die erste Klinik das neue Terrain, nach dem Zweiten Weltkrieg folgten Kinderklinik (1964 ) und die theoretisch-medizinischen Institute (ab 1974). Da die getrennten Standorte Probleme in der umfassenden Versorgung der Patienten mit sich brachte, beschloß die Medizinische Fakultät 1963 die Zusammenfassung aller Kliniken.
 
Im Juni 1976 schuf der Ministerrat die Grundlage für die erste Baustufe des neuen Klinikums: Im September 1987 wurde die Kopfklinik und das Versorgungszentrum Medizin (VZM) der Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg eingeweiht. Ministerpräsident Lothar Späth lobte bei der Übergabe des 440-Millionen-Projekts die "humane Dimension der Kopfklinik bei aller Größe", ihre Schönheit und die Integration moderner Technologie.
 
Auch heute erfreuen sich die Patienten an den großzügigen hellen Räumlichkeiten, der Begrünung und den schönen Außenanlagen.
  

Luftaufnahme der Kopfklinik


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