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INPULS - Bedeutung für die Kostenträgerrechnung

Bedeutung der Kostenträgerrechnung

  • DRG-Kalkulation
  • Verteilung der Kosten auf die Behandlungsfälle
  • Bestimmung der hausinternen Kosten pro Fall
  • Steuerung und Kontrolle der Kosten
  • Deckungsbeitragsrechnung

 

Kosten der Intensivstationen

  • Anteil der Kosten der Intensivstationen am Gesamtbehandlungsprozess ist überdurchschnittlich hoch
  • Zurechnung der Kosten pro Fall erfolgt bisher über Verweildauer
  • Differenzierungsgrad ist niedrig

 

Behandlungsprozess

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Vorteile von Inpuls®

  • Differenzierungsgrad orientiert sich an tatsächlich erbrachten Leistungen
  • Nachweis einer gestiegenen Inanspruchnahme pflegerischer Leistungen  möglich
  • Informationsinstrument für hausinterne "Verteilungskämpfe"
  • Verursachungsgerechte Fallkalkulation

 

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Der Intensivaufenthalt des Patienten wird mit Inpuls® kalkulierbar.

 

Kostenverteilung nach Leistungsgröße

Leistungsgrössen

Krankenhaus A: mit Inpuls®, Krankenhaus B: ohne Inpuls® 

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Leistungsgrößen in Intensivbereichen

Das Kalkulationshandbuch (siehe Links) sieht für die Intensivbereiche die gewichteten Intensivstunden und ersatzweise die einfachen Intensivverweilstunden vor. Die gewichteten Intensivstunden setzen voraus, dass fallbezogene Stundenzahlen für die Kategorien Überwachung, Behandlung und Beatmung vorliegen. Diese Stundenzahlen werden mit vom Krankenhaus festzulegenden Äquivalenzziffern gewichtet.

 

Da die meisten Häuser keine differenzierten Stunden in ihrem KIS ( Krankenhausinformationssystem ) für die Überwachung und die Behandlung vorliegen haben, dürften sich die meisten Häuser für die einfache Intensivverweilstunde als Leistungsgröße entscheiden. Dies ist angesichts der Bedeutung der Intensivkosten für Häuser der Maximalversorgung äußerst problematisch. Zumindest sollte eine Gewichtung der Intensivstunden ohne und mit Beatmung erfolgen. Es ist darauf zu achten, dass diese Informationen in jedem Haus vorliegen.

 

Darüber hinaus sollten mit Nachdruck Leistungsgrößen ermittelt und als Standard festgelegt werden, die höheren Anforderungen gerecht werden als die dargestellten Kennzahlen. Während für die Normalstation die Minimalanforderung PPR (Pflege Personal Regelung) besteht, begnügt sich das Kalkulationshandbuch mit den einfachen Verweilzeiten. Bei den bisher vorgenommenen Kalkulationen hat sich gezeigt, dass diese nicht zu plausiblen Ergebnissen führen.

 

Folgende Vorschläge sind gegenwärtig in der Diskussion:

  • Inpuls® IntensivPflege Und LeistungserfassungsSystem, ein System zur pflegerischen Klassifikation von Intensivpatienten
  • LEP LeistungsErfassung in der Pflege, ein System zur Dokumentation der pflegerischen Einzeltätigkeiten auf der Normalstation, das zurzeit auch in Deutschland auf Intensivbereiche übertragen wird
  • Intensivscores aus Intensivdokumentationssystemen wie SAPS Simplified Acute Physical Score oder TISS (Therepeutic Intervention Scoring System).

 

Den ganzen Artikel finden sie unter Publikationen:

Wie gut können die ersten deutschen DRG - Kostengewichte sein?

 

Anschrift der Verfasser:

Dipl.-Kfm. Tobias Schneider,
Stabsstelle Personalcontrolling,
Universitätsklinikum Heidelberg,
tobias_schneider@med.uni-heidelberg.de

 


Kalkulationshandbuch

Das Handbuch zur Kalkulation von Fallkosten vom Institut für das
Entgeltsystem im Krankenhaus (InEkgGmbH)

Siehe unter Links

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