zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Spezialsprechstunde Krebs in der Schwangerschaft

Die Diagnose von Krebserkrankungen in der Schwangerschaft ist selten. Ungefähr nur jede tausendste Schwangere ist davon betroffen. Die häufigsten Krebsarten sind dabei Brustkrebs, Krebserkrankungen des Blut- und Lymphsystem sowie der schwarze Hautkrebs. Die Häufigkeit der Krebserkrankungen nimmt mit steigendem Alter der Patientin zu. Zudem steigt die Zahl der so genannten Spätgebärenden seit den 1990-er Jahren stetig an, daher werden Schwangere und ihre behandelnden Ärzte auch häufiger mit dem Thema Krebs in der Schwangerschaft  konfrontiert.

 

Die Diagnose in der Schwangerschaft ist häufig erschwert, da zum einen Schwangerschaftsbeschwerden die Krebssymptome überlagern und zum anderen diagnostische Untersuchungen wie z.B. eine Computertomographie oder die Gabe von Kontrastmittel in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden dürfen. Die Krebserkrankung selbst stellt für das ungeborene Kind in der Regel keine Gefahr dar, erkrankte Mütter können trotz wirksamer Krebstherapien gesunde Kinder zur Welt bringen. Gefahren für das ungeborene Kind entstehen in der Regel nur durch bestimmte Krebstherapien. Daher ist es sehr wichtig, die Therapien individuell auf die Patientin, das Krebsstadium und das jeweilige Schwangerschaftsalter abzustimmen.

 

Betroffene Patientinnen haben jederzeit die Möglichkeit, sich im Rahmen einer interdisziplinären Sprechstunde im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und in der Schwangerenambulanz der Universitätsfrauenklinik Heidelberg vorzustellen.  Bei diesem Besuch werden unsere Spezialisten entweder eigene Therapievorschläge machen oder bereits vorgeschlagene Therapien auf ihre Verträglichkeit in der Schwangerschaft  überprüfen. Zudem werden Ihnen vorgeburtliche Untersuchungen und Überwachungsmöglichkeiten des Kindes vorgestellt und gemeinsam mit den behandelnden Krebsspezialisten, den Kinderärzten  und den Geburtshelfern der optimale  Zeitpunkt der Geburt geplant.

 

Organisatorisches

Terminvereinbarung: Die Patienten benötigen für ihre Erstvorstellung zwei getrennte Termine, die jedoch unkompliziert an einem Tag stattfinden können. Sie werden zuerst den Krebsspezialisten im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen vorgestellt. Im Anschluss findet ein Gespräch in der Schwangerenambulanz der Universitätsfrauenklinik Heidelberg statt.

 

  • Gynäkologisch-onkologische Ambulanz im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen: 06221-56-7980 oder -7985
  • Schwangerenambulanz in der Universitäts-Frauenklinik: 06221-56-7896

 

Benötigte Unterlagen: Bitte bringen Sie zu diesem Besuch einen chronologischen Verlauf ihrer Erkrankung, die Ergebnisse der feingeweblichen Untersuchungen, Unterlagen bezüglich bereits erfolgter Diagnostik und ihren Mutterpass zu diesem Termin mit.

 

Ansprechpartner

  • Gynäkologische Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen: Prof. Dr. med. A. Schneeweiss, Prof. Dr. med. F. Marmé, OÄ Dr. med. J. Seitz
  • Geburtshilfe in der Universitäts-Frauenklinik: Prof. Dr. med. H. Fluhr, PD Dr. med. S. Wallwiener,
Select languageSelect languageSelect language
Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen

Zertifikate




Zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum


Akkreditiertes Trainingszentrum der European Society of Gynecological Oncology (ESGO)


Kontakt

Tel.: 0049 6221 56-37799

Fax.: 0049 6221 56 33870

Opens window for sending emailorganzentrum@med.uni-heidelberg.de