Der Neubau der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Im ersten Bauabschnitt werden die Abteilungen der Allgemeinen Chirurgie einschließlich der Opens internal link in current windowViszeral- und Transplantationschirurgie, der Opens internal link in current windowHerzchirurgie, der Opens internal link in current windowGefäßchirurgie, der Opens internal link in current windowUrologie, der Opens internal link in current windowAnästhesiologie und der Opens internal link in current windowRadiologie ein neues Zuhause finden.

Im Bereich der Pflege werden dafür zwei Intensiv und zwei Intermediate-Care-Stationen mit jeweils max. 28 Betten, fünf Normalpflegestationen mit jeweils 36 Betten, sowie eine Wahlleistungsstation mit 21 Betten realisiert.

Das Kernstück der Chirurgie bildet der Operationsbereich mit 16 OP-Sälen, von denen zwei Säle als Hybrid-OPs ausgestattet werden. Der Bereich Forschung und Lehre wird durch einen neuen Hörsaal mit 196 Plätzen und sieben Seminarräumen, sowie einem Laborbereich in einem der oberen Gebäudeflügel abgedeckt.

Von zentraler Bedeutung für das Gesamtklinikum ist die Hubschrauberlandeplattform auf dem Dach, die die optimierte und unmittelbare Versorgung Schwerstverletzter und anderer kritisch kranker Patienten innerhalb des Klinikrings gewährleisten wird.

Aus der Perspektive der technischen Versorgungsinfrastruktur hat der Ringschluss besondere Bedeutung. Er erhöht die Versorgungssicherheit für die Kliniken nicht nur für die Warenlogistik, die über eine Automatische Warentransportanlage in den Untergeschossen erfolgt, sondern auch für die Versorgung mit Wärme, Kälte und sonstigen technischen Medien.


Die neue Chirurgie entsteht direkt neben der Medizinischen Klinik und schließt damit den Heidelberger Klinikring.


Zahlen, Daten, Fakten

Nutzfläche20.800 m
Bruttorauminhalt253.000 m3
Operationssäle16
Betten gesamt313
Gesamtbaukosten170 Millionen Euro
Baufertigstellung geplantEnde 2017
Klinikbetrieb geplantMitte 2018

Im ersten Bauabschnitt sind die Allgemeine Chirurgie mit der Viszeral- und Transplantationschirurgie, Herzchirurgie, Gefäßchirurgie sowie Urologie, Anästhesiologie und Radiologie angeordnet. Im Bettenhaus sind zwei Intensiv- und zwei Intermediate-Care-Stationen untergebracht. Das Kernstück der Chirurgie bildet der Operationsbereich mit 16 OP-Sälen. Dieser wird ergänzt durch den ambulanten OP-Bereich, eine Tagesklinik, die Radiologische Funktionsdiagnostik und die Ambulanzen, einen neuen Hörsaal, Seminarräume sowie einen Laborbereich.

 

In einem späteren zweiten Bauabschnitt sollen die Akut-Orthopädie und die Unfallchirurgie errichtet werden.

 

Derzeit entsteht für zehn Millionen Euro eine gemeinsame Notfallzufahrt von Medizinischer Klinik und der künftigen Chirurgie. 

 

 

Siegerentwurf: Tiemann-Petri und Partner, Stuttgart
Siegerentwurf: Tiemann-Petri und Partner, Stuttgart

Beeinträchtigungen für Fußgänger und Fahrradfahrer

Aufgrund des Neubaus der Chirurgischen Klinik kommt es ab dem 21. Juli 2014 zu einer Sperrung der Fußgängerwege nördlich des Baufelds zwischen Medizinischer Klinik und neuer Frauen- und Hautklinik. Die schnellste Verbindung zwischen der Straße Im Neuenheimer Feld und der Tiergartenstraße (an NCT und HIT vorbei) ist somit nicht mehr möglich, ein kleiner Umweg an Kinder- oder Medizinischer Klinik vorbei muss in Kauf genommen werden. Die Sperrung der Wege bleibt voraussichtlich bis zum 21. Juli 2015 bestehen.

 

Der Parkplatz P52 ("Schotterparkplatz") zwischen der Medizinischen Klinik und neuer Frauen- und Hautklinik ist seit 20. Juli 2014 gesperrt.

 

Mitarbeitern stehen die Parkplätze P 699 (neues Parkhaus) und P 160 (Parkhaus an der Medizinischen Klinik) zu Verfügung. Patienten und Besucher finden zusätzliche Parkplätze auch im Zoo-Parkhaus sowie auf dem Parkplatz des Schwimmbads.

 

 

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