Gentests und Krebs

Gentests und Krebs

Informationen zu Untersuchungen des Erbguts

 

Immer häufiger wird heute Ärzten die Frage gestellt, ob Krebs vererbbar ist oder ob man im Erbgut frühzeitig kritische Anlagen finden kann, die ein erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung darstellen.

 

Das nationale Krebsinstitut der USA hat die häufigsten und wichtigsten dieser zahlreichen Patientenanfragen auf einer speziell erstellten Internetseite katalogisiert, zusammengefasst und beantwortet. Die Ausführungen sind auch für Laien, die englisch sprechen, sehr gut verständlich dargestellt und werden durch hervorragendes Bildmaterial ergänzt.

 

Der Link zu dieser Seite des National Cancer Institute ist:
http://www.cancer.gov/cancertopics/UnderstandingCancer/genetesting


 

Supportive Therapie

Supportive Therapie

Datenbank informiert über Ernährungsergänzung

 

Auf der Internetseite eines der größten Krebsinstitute der Welt, dem Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, findet man umfangreiche Informationen zur Ernährungsergänzung bei Krebserkrankungen. So kann man beispielsweise die Wirkung von Lykopenen, grünem Tee, Spurenelementen (z.B Selen), Vitaminen (z.B. Vit. E) und vielen anderen Substanzen nachschlagen.

 

Aufrufen kann man die Seite unter: http://www.mskcc.org/mskcc/html/11570.cfm


 

Vorsorge

Behandlung und Früherkennung

Zu den Hauptaufgaben der heutigen Medizin gehört nicht nur die Behandlung (kurative Medizin), sondern auch die Früherkennung (präventive Medizin) von Krankheiten. Ein wichtiger Bestandteil der präventiven Medizin bilden die Vorsorge Untersuchungen. Vorsorgeuntersuchungsmaßnahmen sollen Erkrankungen in einem frühen Stadium erfassen während sie noch am Fortschreiten verlangsamt, verhindert oder gar geheilt werden können. Der Gesetzgeber hat die Bedeutung der präventiven Medizin erkannt und dementsprechend im Katalog der Leistungsangebote der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen. Leider wird dieser außerordentlich bedeutsame Aspekt unserer Gesundheit, nach neusten Studien, nur von ca. 34% der Frauen und 15% der Männer in der Bundesrepublik wahrgenommen! mehr...

 


Mehr Sicherheit

Das "Heidelberger Tumornachsorgeprogramm"

Für den einzelnen Patienten ist nach der erfolgreichen Behandlung einer Krebserkrankung die konsequente Nachsorge mittels regelmäßiger Kontrolluntersuchungen sehr wichtig. Einerseits kann so ein Rückfall möglichst früh erkannt und therapiert werden. Andererseits können die behandelnden Ärzte aus einer großen Anzahl solcher Verlaufskontrollen neue Erkenntnisse über die Krankheit und die Effektivität der Behandlung gewinnen. Dieses Wissen kommt vor allem zukünftigen Patienten zugute, aber auch die aktuelle Therapie kann in Einzelfällen davon profitieren. mehr...

 


Prostatakrebs / Prostatakarzinom

Allgemeine Information
Der Prostatakrebs, medizinisch Prostatakarzinom genannt, ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Die Zahl der Neuerkrankungen erhöht sich in Deutschland jedes Jahr um etwa 44.000, so dass insgesamt etwa jeder achte Mann im Laufe seines Lebens am Prostatakrebs erkrankt – das Risiko hierfür steigt insbesondere ab dem 50. Lebensjahr steil an. Da Beschwerden erst in fortgeschrittenen Stadien auftreten, werden zum Zeitpunkt der Diagnose bereits bei 20% aller Patienten Tochtergeschwülste in anderen Organen (Metastasen) gefunden. Etwa 14.500 Männer sterben in Deutschland jedes Jahr am Prostatakrebs. Einzig zuverlässiger Schutz ist daher die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. mehr...

 

 


Blasenkrebs

Bösartige Tumore der ableitenden Harnwege

Die ableitenden Harnwege transportieren und speichern den Urin auf seinem Weg von den Nieren bis zur Ausscheidung aus dem Körper. Sie reichen von den Nierenbecken über die Harnleiter (Ureter) und die Harnblase bis zur Harnröhre (Urethra) und sind mit einer einheitlichen zellulären Deckschicht, dem Urothel, ausgekleidet. Diesen Abschnitten des Urogenitaltraktes ist neben der einheitlichen Oberflächenstruktur auch der Kontakt zum Harn gemeinsam, über den viele Giftstoffe in hoher Konzentration aus dem Organismus ausgeschieden werden. Für diese Aufgabe sind die Deckzellen zwar ausgelegt, jedoch können zu hohe Konzentrationen von giftigen Substanzen zur Entartung des Urothels und damit zur Entstehung von bösartigen Tumoren der ableitenden Harnwege führen. Da die Harnwege nur schwer für unsere Beobachtung zugänglich sind, ist es besonders wichtig mögliche Warnsignale sofort zu erkennen. Nur wenn der Krebs an diesen Stellen frühzeitig erkannt wird lässt er sich kontrollieren und heilen. mehr...

 


Tumore des hinteren Bauchraums

Tumore von Nebenniere, Niere, Lymphknoten und Sarkome

Die Tumore des hinteren Bauchraums (Retroperitoneum) können in vielen Varianten auftreten. Es kann sich um kleine nur wenige Zentimeter große Zufallsbefunde handeln oder um große mehrere Kilo schwere Geschwülste, die umgebende Organe infiltrieren und bis in den Vorhof des Herzens vorwachsen können. Interdisziplinäre onkologische Kompetenz und modernste apparative Austattung erlauben ein stadiengerechtes Vorgehen. mehr...


Hodenkrebs

Bösartige Tumore des Hodens

Der bösartige Hodentumor war vor einigen Jahrzehnten noch die am meisten gefürchtete Erkrankung des jungen Mannes. Mehr als 90% der betroffenen Patienten starben. Heute ermöglichen moderne diagnostische Techniken und die Integration von operativen und medikamentösen Behandlungsverfahren Überlebensraten von 95% und mehr der betroffenen Patienten.


Seltene Tumore des kleinen Beckens

Lokalrezidive und Sarkome

Durch das häufige Auftreten von bösartigen Tumoren der Prostata und der Blase gehören Operationen im kleinen Becken zur Kernkompetenz des urologischen Fachgebietes. Dementsprechend ist auch die Behandlung von seltenen Tumoren des kleinen Beckens wie Lokalrezidive, die Blase oder Prostata beteiligen oder Weichteilsarkome ein wichtiger Bestandteil des klinischen Spektrums der Urologischen Uniklinik Heidelberg. Je nach Befund kann die operative Therapie mit einer intraoperativen Strahlentherapie kombiniert werden.  mehr...


Bösartige Tumore im Kindesalter

Kombinierte Therapieverfahren ermöglichen häufig eine Heilung
Die Zahl neuaufgetretener bösartiger Tumore im Kindesalter beträgt etwa 12:100 000 pro Jahr. Gerade weil sie damit zum Glück eher selten auftreten, ist ein frühzeitiges Erkennen zur Einleitung einer effektiven Behandlung von großer Bedeutung. Die häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen im Kindesalter stellen dabei der Wilms Tumor (6,4%), das Neuroblastom (5,6%) sowie die Rhabdomyosarkome (5,2%) dar.  mehr...