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Pharmakoepidemiologie

 

Die Pharmakoepidemiologie befasst sich mit dem Arzneimittelgebrauch und (unerwünschten) Arzneimittelwirkungen in der Bevölkerung im Hinblick auf die Effizienz und Sicherheit der Arzneimitteltherapie. Der Bereich Pharmakoepidemiologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese relativ neue wissenschaftliche Disziplin an der Universität Heidelberg als integralen Bestandteil der Abteilung zu etablieren. Der Forschungsschwerpunkt besteht darin, Patientencharakteristika in der Arzneimittelanwendung zu identifizieren, die eine Individualisierung der Arzneimitteltherapie ermöglichen, um die Effizienz und die Sicherheit der Arzneimitteltherapie für den einzelnen Patienten und ganze Populationen zu erhöhen. 

 

 

Mitarbeiter

Bereichsleitung:

Dr. sc. hum. Andreas Meid

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Carmen Ruff

Dienstleistungen

  • Planung, Durchführung und Auswertung von Arzneimittelsicherheits- und Arzneimittelgebrauchsstudien in Patientendatenbanken
  • Erstellen von Studienprotokollen, Durchführung und Auswertung von Feldstudien
  • Populationsbasierte Kohortenstudien, Interventionsstudien im niedergelassenen Bereich, Sekundärdatenanalysen von Krankenkassen, ggf. mit Intervention
  • Statistische und epidemiologische Beratung

Forschungsschwerpunkte

Anhand von Medikationsdaten, die im Rahmen von umfangreichen, epidemiologischen Studien erhoben wurden, und mit Hilfe von Verordnungsdatenbanken untersucht der Bereich Pharmakoepidemiologie mögliche Risikokonstellationen in der Arzneimitteltherapie. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, Strategien für die Vermeidung oder Handhabung solcher Risikokonstellationen zu entwickeln. Der derzeitige Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Arzneimittelverordnung und -anwendung in der ambulanten Patientenversorgung. Hierbei werden einige Spezialpopulationen (z.B. ältere, gebrechliche Patienten, Patienten mit Schluckbeschwerden, Polypharmaziepatienten) besonders intensiv untersucht. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang die Identifikation von Risikofaktoren, die die Sicherheit und Wirksamkeit einer Arzneimitteltherapie gefährden können. Der Bereich entwickelt Interventionsstrategien, um die Anwendung von Arzneimitteln in der ambulanten Patientenversorgung zu erheben und zu verbessern.

 

Kooperationen

    • Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
    • Elsevier Health Analytics, Berlin
    • Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Berlin
    • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (IMSG)
    • Mathematisches Institut der Universität München (LMU), Arbeitsgruppe Stochastik und Finanzmathematik
    • Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Universitätsklinikum Heidelberg
    • AQUA-Institut, Göttingen 
    • Institut für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.
    • Stiftung Institut für Herzinfarktforschung, Ludwigshafen a.Rh.

       

       

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