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Presse-Archiv


2017


Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm

Auch 2017/18 wird es für herausragende Studenten wieder die Möglichkeit geben, am Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm teilzunehmen. Seit 2013 schickt die Medizinische Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (Ärztlicher Direktor Prof. Hugo A. Katus) Promotionsstudenten an die an die Harvard Medical School, wo sie einen Teil ihrer Doktorarbeit am renommierten Brigham and Women's Hospital in Boston durchführen können.


Im Labor von Frau Prof. Elena Aikawa können so grundlagenwissenschaftliche Projekte bearbeitet werden, die der Frage auf den Grund gehen, warum Gefäße oder Herzklappen verkalken. Prof. Aikawa ist eine ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet der degenerativen Herzklappenerkrankungen und ist als Direktorin des „Vascular Biology Program“ am Brigham and Women's Hospital eine der führenden Experten auf diesem Gebiet. Die Auswahl und Betreuung der teilnehmenden Medizinstudenten wird in Heidelberg PD Dr. Christian Gleißner, Stv. Chefarzt der Kardiologie Eberbach sowie Oberarzt der Kardiologie Heidelberg, übernehmen, der auch als Doktorvater an der Medizinischen Fakultät Heidelberg fungieren wird.


Voraussetzung für eine Bewerbung sind exzellente Studienleistungen und das Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen. Das Promotionsprogramm soll wissenschaftlich interessierten Medizinstudenten die Möglichkeit geben, bereits früh Auslandserfahrung an einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen der Welt zu machen und so den Grundstein für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere legen.

 

Bitte beachten Sie, dass der Platz bereits vergeben ist!


Hier finden Sie dennoch die Ausschreibung: Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm (PDF)

 

Veröffentlicht am 15.05.2017

 


Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz

Dr. med. Michael Kreußer wurde auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit dem „Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz“ geehrt.

Mit diesem Preis sollen Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz in Deutschland anerkannt und Wissenschaftler, die sich um die Optimierung der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz bemühen, unterstützt werden.

Dr. Kreußer bekommt den Publikationspreis für seine experimentelle Arbeit zur „Calcium/Calmodulin-abhängige Kinase II“, ein Protein, das eine zentrale Rolle als molekularer Schalter bei Herzinsuffizienz spielt und ein vielversprechendes therapeutisches Angriffsziel darstellt.

Wir gratulieren Dr. Kreußer an dieser Stelle nochmals recht herzlich!


Veröffentlicht am 15.05.2017

 


123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Unser Assistenzarztehepaar Dr. Elham Kayvanpour und Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani besuchte Anfang dieser Woche erfolgreich den alljährlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

Die beiden konnten hier einen Posterpreis (Dr. Kayvanpour) sowie den 1. Preis des Young Investigator’s Award der DGIM 2017 (Dr. Sedaghat-Hamedani) für sich gewinnen und sicherten sich zusätzlich zwei der begehrt...en Travel Grants.

Beide Preisträger kommen aus Heidelberg, arbeiten in derselben Klinik und sind sogar in der derselben Arbeitsgruppe (AG von PD Dr. Benjamin Meder) tätig - und darüber hinaus sind sie auch noch verheiratet. Dies sorgte auf dem Kongress der DGIM für viel Begeisterung – eine erfolgreiche kleine Familie mit den Wurzeln in unserer Klinik.

Wir gratulieren den Beiden an dieser Stelle nochmals recht herzlich!


Veröffentlicht am 09.05.2017

 


Bronzeschatz am neuen Platz

Ein wiederentdecktes Bronzeporträt des Heidelberger Mediziners Ludolf von Krehl (1861 - 1937) ziert nun die Wand vor dem großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, der Krehl-Klinik. Krehl war ein berühmter Internist und Kardiologe. Er lehrte an den Universitäten in Jena, Marburg, Greifswald, Straßburg und Heidelberg und übernahm 1907 die Leitung der Medizinischen Klinik in Heidelberg.

Die wertvolle Tafel wurde nach über 80 Jahren im Lager des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung von Mitarbeitern zufällig entdeckt und der Klinik nun als Dauerleihgabe überlassen.


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Veröffentlicht am 11.04.2017

 


Professor Dr. Hugo Katus ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg wurde für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt

Der renommierte Heidelberger Kardiologe Professor Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Sprecher des Zentrums für Innere Medizin (Krehl-Klinik) am Universitätsklinikum Heidelberg, ist jetzt für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gewählt worden.


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Veröffentlicht am 05.04.2017

 


Hanse-Pflegepreis für Alexandra Mende

Alexandra Mende, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege von der Station Kardio Wach der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, wurde auf dem Symposium für Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet.

 

Überzeugt hat Alexandra Mende die Jury mit ihrer fachpraktischen pflegewissenschaftlichen Arbeit „Gewalt in der Intensivmedizin – ein Grenzakt zwischen Ethik und Macht“.


Wir gratulieren Alexandra Mende sehr herzlich!

Veröffentlicht am 21.02.2017

 


Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage

Vom 27. bis 29. Januar 2017 fanden die alljährlichen Dresdener Herzkreislauftage statt.

Der alljährlich ausgeschriebene Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage ging in diesem Jahr an unsere Assistenzärztin Dr. med. Elham Kayvanpour.

 

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

 

In ihrem Projekt erforscht Dr. Kayvanpour die Rolle eines mitochondrialen Enzyms in der Dilatativen Kardiomyopathie (DCM) in Zebrafischen, Zellkulturen und Patientenproben. Die eventuelle Assoziation dieses Molekül mit DCM ist in einer publizierten GWA-Studie der Arbeitsgruppe von PD Dr. Benjamin Meder bekannt geworden. 

 

 

Veröffentlicht am 20.02.2017

 


Die Kardio-Onkologie

Moderne Behandlungsverfahren, die den Tumor effektiv bekämpfen, schädigen zum Teil die Herzmuskelzellen (Kardiotoxizität). Einige der Krebspatienten entwickeln als Folge der Therapien kardiovaskuläre Probleme wie Herzinsuffizienz, Thrombose oder Lungenembolie. Welche kardiotoxischen Probleme im Laufe einer Krebsbehandlung auftreten und in welchem Ausmaß, lässt sich nur schwer vorhersagen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine sorgfältige kardiologische Abklärung kann dazu beitragen, das bestmögliche individuelle Behandlungskonzept festzulegen. Der Bedarf an einer kardiovaskulären Beratung und Betreuung von Krebspatienten ist hoch.

 

Im November 2015 eröffnete die Medizinische Klinik in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) die Kardio-onkologische Ambulanz, die zwischenzeitlich als Sektion Kardio-Onkologie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie zu einem festen Ansprechpartner für viele Patienten mit Krebserkrankungen wurde.

 

Study Nurse Ines Ludwig, Assistenzarzt Ajith Kantharajah und Sektionsleiter Professor Oliver Müller betreuen von Montag bis Mittwoch krebskranke Patienten aus dem NCT und Universitätsklinikum im Ambulanzbereich der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. Häufig kümmern sich die Ärzte auch außerhalb der offiziellen Sprechstunde um Anfragen aus dem NCT.


Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie auf der Homepage der Kardio-Onkologie:
Opens external link in new windowHomepage

 

Die Sprechstunde richtet sich an alle Patienten, bei denen ein Tumorleiden festgestellt wurde. Insbesondere soll sie eine Anlaufstelle für Patienten vor, während oder nach einer potenziell
kardiotoxischen Chemotherapie sein. Auch Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko (z. B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck) oder einer kardiologischen Erkrankung sollten sich einer Untersuchung unterziehen.

 

Veröffentlicht am 08.02.2017

 


Chronische Gefäßentzündungen besser verstehen

Heidelberger Assistenzarzt Dr. Ingo Staudacher erhält Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Höhe von 49.000 Euro

 

Chronische Entzündungen in den Arterienwänden markieren den Beginn der weit verbreiteten Gefäßerkrankung Atherosklerose. Mit seinem Projekt zur Erforschung der Mechanismen, die schließlich zur irreversiblen Gefä߬veränderung führen, setzte sich Dr. Ingo Staudacher, Assistenzarzt der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, im Wettbewerb um die Forschungs¬förderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. für Nachwuchs¬wissenschaftler durch. Die Fördersumme beträgt 49.000 Euro für den Zeitraum von einem Jahr. Ab Januar 2017 wird er untersuchen, welche molekularen Prozesse in Gefäßwand und herbeigelockten Immunzellen schließlich die Bildung der gefährlichen Ablagerungen in den Arterien verursachen. "Die Interaktion zwischen Immunzellen, die sich in der Gefäßwand sammeln, und der Gefäßwand selbst spielt vermutlich eine wesentliche Rolle bei der Chronifizierung der Gefäßerkrankung", so Staudacher. "Ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkung könnte einen Ansatzpunkt für neue Therapien liefern."

Dr. Ingo Staudacher

Gefäßerkrankungen sind auf dem Vormarsch. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Probleme mit den Gefäßen können vererbt sein; bei den meisten Betroffen sind sie allerdings eine Folge des Lebensstils. Risiko¬faktoren sind z.B. Rauchen, unbehandelter Bluthochdruck, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Sind die Gefäße erst einmal verkalkt, durch Ablagerungen verengt und krankhaft verändert (Atherosklerose), folgen im Laufe der Jahre häufig schmerzhafte Durchblutungsstörungen in den Beinen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Atherosklerose ist derzeit nicht heilbar. Es lässt sich lediglich ihr weiteres Fortschreiten durch Umstellung der Ernährung, Bewegung und Einstellung der Blutfette verlangsamen. Darüber hinaus können Kardiologen und Angiologen einzelne Engstellen oder Verschlüsse im Zuge eines Kathetereingriffs aufdehnen und mit einem Stent versorgen, um dadurch die Durchblutung zu verbessern und die Beschwerden des Patienten zu beseitigen.


Entwicklung der chronischen Entzündungsreaktion in der Gefäßwand

 

Mit der Ablagerung von schädlichen Blutfetten (z.B. oxidiertes LDL-Cholesterin) entwickelt sich als Immunantwort eine chronische Entzündungsreaktion. Neben dem Nachweis von inflammatorischen Zellen in der inneren Schicht der Gefäßwand scheint es auch zur Ansammlung verschiedener Immunzellen in der äußeren Arterienwand, die sog. Lamina adventitia, zu kommen. Diese Akkumulation von Zellen ähnelt im Aufbau und Struktur den Lymphknoten des restlichen Körpers und werden als tertiäre lymphoide Organe definiert. "Was dann passiert, weiß man noch nicht. Vermutlich reagieren diese Immunzellen auf Schäden in den Gefäßwänden und regen die Bildung von Ablagerungen in den Arterien an. Im Rahmen des geförderten Projekts werde ich die Aktivität der Zellen in diesen Ansammlungen genauer untersuchen", sagt Dr. Staudacher, der in der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Christian Erbel aus der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie forscht. 


Durch die Vergabe dieses Forschungsstipendiums fördert die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.  (DGK) den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie und den kardiovaskulären Grundlagenfächern. Ziel ist es, jungen Wissenschaftlern einen Einstieg in kompetitive Forschungsbereiche und die Vorarbeiten für die Einwerbung weiterer Fördermittel zu ermöglichen.

 

Veröffentlicht am 03.01.2017

 


2016


Pflege-Auszubildendentag in der Medizinischen Klinik

Pflege in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg ist abwechslungsreich, spannend und erfordert vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse: Davon konnten sich die Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg beim ersten Schülertag in der Klinik überzeugen. Die Klinik, in der jährlich knapp 15.000 Patienten stationär versorgt werden, vereinigt von der Allgemeinmedizin über die Onkologie bis hin zur Sportmedizin alle Fachgebiete der Inneren Medizin.


Im Foyer vor dem großen Hörsaal präsentierten die Stationen aus dem Allgemein- und Intensivbereich ihr Leistungsspektrum. Hinzu kamen Notfallambulanz, Tagesklinik, Krankenhaushygiene, Endoskopiezentrum und Schmerzbehandlung („Pain Nurses“). Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen und Einüben von Pflegehandlungen ein: Wie führt man eine fachgerechte Reanimation durch? Was ist nach der Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung zu beachten und was nach einer Gastroskopie? Wie unterscheiden sich die pflegerischen Konzepte z.B. auf einer psychosomatischen und einer hämatologisch-onkologischen Station?

 

„Mit dem Schülertag geben wir den Auszubildenden Einblick in die pflegerischen Besonderheiten aller Fachgebiete, die unser Haus zu bieten hat.“

Inga Unger, Leiterin des Pflegedienstes der Medizinischen Klinik, erklärt die Idee hinter dem Schülertag: „Im Rahmen ihrer Ausbildung lernen die Schülerinnen und Schüler immer nur einen kleinen Ausschnitt aus dem vielfältigen Spektrum der Inneren Medizin kennen. Mit dem Schülertag geben wir ihnen Einblick in die pflegerischen Besonderheiten aller Fachgebiete, die unser Haus zu bieten hat.“ Neben dem Aspekt des „Kennenlernens“ wurden die zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger auch mit einem Kreuzworträtsel geistig gefordert. An jedem der Aktionsstände galt es, Fragen zu beantworten, somit das erworbene Wissen zu vertiefen und am Ende das Lösungswort zu bilden. Die Schüler, die am Ende aus der Lostrommel gezogen wurden, durften sich jeweils über einen Büchergutschein freuen. Für alle anderen gab es immerhin noch Trostpreise.


Organisiert wurde der Aktionstag von den beiden hauptamtlichen Praxisanleiterinnen Nina Ulrich und Sonja Proba. Das PDL-Team und die Stationsleitungen und Stellvertretungen, die Praxisanleiter sowie einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stationen unterstützten sie dabei tatkräftig.
In der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg finden sich die Fachgebiete Endokrinologie und Stoffwechsel; Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik; Kardiologie, Angiologie und Pneumologie; Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen; Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie; Sportmedizin und Klinische Pharmakologie. Jährlich werden hier von 1.362 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 14.620 stationäre und über 50.000 ambulante Patienten behandelt.

 

Veröffentlicht 15.12.2016


Präsident der der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Prof. Dr. H. A. Katus

Professor Katus hat sein Amt als Präsident der der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) angetreten


Bereits  2015 wurde Prof. Katus als „Incoming President“ der DGK gewählt und hat nach der vorgezogenen Wahl am 06.10.2016 nun seine verlängerte Amtszeit (2,5 Jahre) als Präsident angetreten. Als Incoming President war er bereits ein festes Mitglied des aus drei Personen bestehenden Geschäftsführenden Vorstands sowie des Gesamtvorstands der DGK.

 

Im DGK-Vorstand entscheidet er gemeinsam mit 7 weiteren Personen darüber, welche zentralen und übergeordneten Themen, Aufgaben und Projekte in naher Zukunft im Fokus der DGK und ihren verschiedenen Arbeitsebenen stehen werden.
Der DGK-Vorstand ist zudem für die Einrichtung und das kritische Prüfen von neuen Projektgruppen, Arbeitsgruppen und -gemeinschaften zuständig und wirkt somit richtungsweisend für eine klare Schwerpunktsetzung in der klinischen und wissenschaftlichen Entwicklung der Kardiologie.


So wirkte beispielsweise Prof. Katus bereits als langjähriger Vorstand der Projektgruppe für Aus-, Weiter- und Fortbildung federführend an Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildung und an den hohen Standards in der Facharztausbildung zum Kardiologen mit.


Wir gratulieren Prof. Katus herzlich zur Präsidentschaft und wünschen viel Erfolg für seine Amtszeit!

 

Veröffentlicht am 10.10.2016

 


Special Issue „Computational Cardiology“

Eine neue Disziplin Translationaler Forschung.

Die moderne Forschung setzt immer öfter auf Hochdurchsatztechnologien (Transkriptom, Proteom, Epigenom, und Genom) und Computeralgorithmen, um Krankheiten in Zukunft besser diagnostizieren und behandeln zu können.


2013 entwickelten Prof. Hugo A. Katus und PD Dr. Benjamin Meder mit Ihren zugehörigen Teams die Idee, eine eigene Disziplin kardiologischer Forschung zu begründen, die Computational Cardiology.


Nach der Gründung und erfolgreichen Besetzung des Klaus-Tschira-Instituts für Computational Cardiology (Prof. Dieterich) an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, geben internationale Autoren in dem von PD Dr. Benjamin Meder, Prof. Dr. Hugo Katus und Prof. Dr. Andreas Keller (Saarland Universität) herausgebrachten Special Issue in der Zeitschrift des Beijng Institute for Genomics einen Ausblick auf die vielen Möglichkeiten dieses spannenden neuen Forschungsgebietes.


Um die Informationen der Artikel jedem Interessierten zugänglich zu machen, sind alle Artikel online unter dem folgenden Link zugänglich: http://gpb.big.ac.cn/home

 

Veröffentlicht am 19.09.2016

 


Mehr Klarheit in der Therapie bei kombinierter Herz- und Niereninsuffizienz

Dr. med. Hanna Fröhlich

Für mehr Klarheit in der medikamentösen Therapie bei kombinierter Herz- und Nierenschwäche sorgen neue Erkenntnisse einer Studie von unserer Assistenzärztin Dr. Hanna Fröhlich und Kollegen vom Universitätsklinikum Heidelberg. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Herzstiftung mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis 2016 ausgezeichnet, der mit 10 000 Euro dotiert ist.

 

Für ihre Untersuchungen haben Fröhlich und ihr Team bei 722 Patienten aus Herzinsuffizienzregistern der Universitäten Heidelberg und Hull (Großbritannien) den Zusammenhang zwischen Dosis und Dosisänderungen von ACEHemmen und Sartanen und der Veränderung der Nierenfunktion nach einem Jahr untersucht. Die Patienten litten alle unter chronischer Herzschwäche mit einer reduzierten Auswurffraktion der linken Herzkammer unter 45 Prozent und einer begleitenden Niereninsuffizienz (Stadium III/IV), heißt es in der Mitteilung.

 

Fazit: Weder die Gabe hoher ACEHemmer- oder Sartan-Dosen noch Dosisänderungen durch Erhöhung oder Senkung der Medikamentendosierung führten innerhalb von zwölf Monaten
bei Patienten mit chronischer Herz- und Nierenschwäche zu nennenswerten Veränderungen
der Nierenfunktion.

 

Einen Medikamenten-Pass für Herzinsuffizienz-Patienten bietet die Herstiftung kostenfrei an unter: www.herzstiftung.de/medikamenten-pass

 

Veröffentlicht am 24.08.2016

 


Wir gratulieren...

... ganz herzlich den Athleten des Opens internal link in current windowInstituts für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) Diana Bordalo (Schwimmen), Omid Samani (Radfahren) und Stefan Mester (Laufen), die am vergangenen Sonntag die anspruchsvolle Strecke des Opens external link in new windowHeidelbergman Heartbreak Triathlon in gut drei Stunden erfolgreich bewältigt haben. Bei ungefähr 25 Grad, mit Sonne und Wolken waren die Bedingungen für die 1.200 Starter nahezu ideal. Lediglich der Regen am frühen Morgen hatte die Radstrecke unberechenbarer gemacht, da sie nicht mehr ganz abtrocknen konnte.


Das Team der "Gene Force One" wurde bei seinem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Opens internal link in current windowFreunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.


Bei einem gemeinsamen Grillen auf der Heidelberger Neckarwiese ließen Sportler und Fans den Nachmittag gemütlich ausklingen. 

Veröffentlicht am 12.08.2016

 


Congress Highlights - European Society of Cardiology 2016

Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology werden vom 27. bis 31. August in Rom unter dem Motto „The Heart Team“ die aktuellsten Innovationen und Weiterentwicklungen in der Herz- Kreislaufmedizin vorgestellt. Am Mittwoch, den 21. September 2016 werden die Highlights dieser Tagung in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim präsentiert!

 

Gemeinsam mit mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie werden hier die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutiert wobei die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis hierbei im Fokus stehen.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 10.08.2016

 


Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen

Auch in diesem Jahr startet für das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg ein Team beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon (http://www.heidelbergman.de).

 

Die Mitglieder der diesjährigen Equipe "Gene Force One" stellen sich wieder einer der anspruchsvollsten Triathlonstrecken die es gibt: 1,6 km Schwimmen im Neckar, 35 Kilometer Radfahren über den Königsstuhl und 10 km Laufstrecke entlang des Philosophenwegs mit insgesamt 900 Höhenmetern.

 

Das Team der "Gene Force One" wird bei seinem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.



Der Wettkampf beginnt am Sonntag, den 31.07.2016 ab 9.30 Uhr auf der Heidelberger Neckarwiese.

 

Veröffentlicht am 27.07.2016


Das weltweit größte Patientenregister zu Herzmuskelschwäche TORCH

Das weltweit größte Patientenregister zu Herzmuskelschwäche TORCH (TranslatiOnal Registry for CardiomyopatHies) hat den 1000. Patienten eingeschlossen.

Das Heidelberger TORCH-Team (v.l.): PD Dr. Claudia Seyler, PD Dr. Benjamin Meder, Prof. Hugo A. Katus, PD Dr. Andreas Dösch, Dijana Wilhelm, Annette Buttler (Foto: Hendrik Schröder, Medienzentrum Heidelberg)

„Bis Mitte 2017 wollen wir Daten und Bioproben von 2.300 Patienten aus Deutschland gesammelt haben. Diese Menge hat bedeutsames Potential im Hinblick auf die Erforschung der zugrundeliegenden Erkrankungen und im Zuge dessen natürlich auf die Entwicklung neuer Therapieoptionen sowie Diagnostik- und Präventionsmöglichkeiten“, so Privatdozent Dr. Andreas Dösch, Funktionsoberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

 

Unter dem folgenden Link finden Sie die vollständige Pressemitteilung des DZHK zum 1000. Patienten im Patientenregister TORCH: Opens external link in new windowDZHK Pressemitteilung

 

Veröffentlicht am 25.07.2016

 


Das Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Das Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology ist in Deutschland einzigartig. Es widmet sich der Erforschung und Behandlung von Herzmuskelerkrankungen. Diese lebensgefährlichen Erkrankungen können angeboren sein oder sich im Lauf des Lebens entwickeln. Im Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology arbeiten Med...iziner und Biologen besonders eng mit Bioinformatikern und Mathematikern zusammen. Der Einzug der Computerwissenschaften in die Medizin ist ein dringend notwendiger Schritt, um die riesigen Datenmengen, die bei der Untersuchung der Patienten anfallen, zunächst zu verarbeiten und dann daraus die Erkenntnisse abzuleiten, die zu einer optimalen Behandlungsstrategie für jeden einzelnen Patienten führen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist deutschlandweit erstmals in Heidelberg verwirklicht.

 

Auch die molekularen Ursachen von Herzmuskelerkrankungen werden im Klaus Tschira Institut erforscht. Hierfür arbeiten die Wissenschaftler mit Modellorganismen. Durch ein besseres Verständnis der molekularen Prozesse auf DNA, RNA und Proteinebene wird das individuelle Risiko für eine Herzmuskelerkrankung quantifizierbar und neue Therapieoptionen eröffnet. Von besonderer Bedeutung wird auch eine einzigartige „Bio-Bank“ sein, die über eine Million Proben von Patienten unter höchsten Sicherheitsstandards verwahren kann und mit modernster Robotik betrieben wird.

 

Mehr Informationen zum Klaus Tschira Institut finden Sie hier: Opens external link in new windowLink zur Homepage.

 

Veröffentlicht am 18.07.2016

 


Herzmuskelzellen, Arrhythmie, Herzinsuffizienz und deren Zusammenhang

Dr. Daniel Scherer erhält Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Dr. Daniel Scherer

Die Pumptätigkeit des Herzens wird durch ein Erregungsleitungssystem gesteuert, das aus verschiedenen, spezialisierten Herzmuskelzellen besteht. Die Zellen geben elektrische Impulse entlang des Leitsystems weiter und sorgen so dafür, dass Schlagfrequenz und Rhythmus des Herzens je nach Situation „im Takt“ bleiben. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die sogenannten Purkinje-Zellen, der letzte Teil des Erregungsleitungssystems, in besonderer Weise an einer bestimmten Herzrhythmusstörung, der ventrikulären Arrhythmie, beteiligt sein können. Diese Arrhythmien treten in ähnlicher Form auch bei chronischer Herzinsuffizienz auf und reduzieren die Heilungsprognose deutlich.


In seiner Forschungsarbeit möchte Dr. Daniel Scherer genau diesen Zusammenhang zwischen Purkinje-Zellen und Arrhythmie bei Herzinsuffizienz zeigen. Dr. Scherer bedient sich einer neuartigen, gezielten genetischen Modifikation der Purkinje-Zellen am Mausmodell. Gelingt der Nachweis, könnte eine genetische Modifikation der Purkinje-Zellen in der Zukunft therapeutisch zur Behandlung der Herzinsuffizienz genutzt werden kann.
Dr. Daniel Scherer erhielt hierfür eine Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. von 49.750 Euro über den Zeitraum von einem Jahr.

 

Veröffentlicht am 09.05.2016

 


Marfan-Forschungspreis

Am 23.4.2015 wurde auf dem 25. Marfantag in Stuttgart Prof. Dr. Oliver Müller (Innere Medizin III) gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Kallenbach (INCCI Luxemburg, vormals Herzchirurgie HD) der mit 6.000,- Euro dotierte Marfan-Forschungspreis der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. verliehen.
 
Das Marfan-Syndrom (MFS) ist eine seltene, genetisch bedingte Bindegewebserkrankung, die mit einer Häufigkeit von ca. 1 - 2 zu 10.000 auftritt. Grund für diese Erkrankung sind Mutationen im Gen für das Fibrillin-Protein, welches eine der wesentlichen Komponenten der elastischen Fasern im Körper ist. Auch wenn Veränderungen in einer Vielzahl von Organsystemen auftreten können, liegen die größten Gefahren im Herz- und Gefäßsystem. In der Gefäßwand der Hauptschlagader (Aorta) können sich Aussackungen (Aneurysmen) und Längsspaltungen der Aorta (Dissektionen) bilden, die zum Einriss der Aorta führen können. Darüber hinaus kann es zu Veränderungen der Herzklappen kommen, die zur Herzinsuffizienz oder Klappenentzündung (Endokarditis) führen können.
 
Aufbauend auf Arbeiten aus der Gruppe von Prof. Kallenbach zur Charakterisierung eines genetischen Mausmodelles des Marfansyndroms und Arbeiten von Prof. O. Müller zum Gentransfer in die Gefäßwand, soll das Preisgeld eingesetzt werden für eine gemeinsame Pilotstudie zu einem ursächlichen Behandlungsansatz des Marfansyndroms im Mausmodell durch therapeutischen Gentransfer.

V. links n. rechts: Professor Dr. med. Y. von Kodolitsch (Vorsitzender Marfan Hilfe), Jürgen Heilmann (Stellvertrender Vorsitzender Marfan Hilfe), Prof. Dr. Oliver Müller (Innere Medizin III)) und Prof. Dr. Klaus Kallenbach (INCCI Luxemburg, vormals Herzchirurgie HD)


Veröffentlicht am 29.04.2016



Oskar-Lapp-Forschungspreis

Dr. Constanze Schmidt erhielt den diesjährigen Oskar-Lapp-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

 

Vorhofflimmern ist nicht nur die häufigste Arrhythmie sondern auch die häufigste Kausalität von zerebral thrombembolischen Ereignissen. Dennoch mangelt es aktuell an einem effektiven Therapiemanagement. Insbesondere zeigen derzeit zur Verfügung stehende Antiarrhythmika ein schwaches Wirkungs- und ein ausgeprägtes Nebenwirkungsprofil, was mit dem bisher unvollständigen Verständnis über die vorhofspezifischen pathophysiologischen Veränderungsprozesse, insbesondere auf der Ebene von Ionenkanälen, zusammenhängt.

Dr. med. C. Schmidt

Dr. med. Constanze Schmidt, Assistenzärztin der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, konnte die bislang nur neuronal charakterisierten Zwei-Porendomänen (K2P) Kaliumkanäle als wichtige Regulatoren der kardialen Erregungsleitung identifizieren und ihr pharmakologisches Modulationsprofil charakterisieren. Hierbei zeigte im Besonderen der TASK-1 (K2P3.1) Ionenkanal in Kardiomyozyten von Patienten mit Vorhofflimmern eine starke vorhofspezifische Überexpression im Vergleich zu Sinusrhythmuspatienten. Charakterisiert wurden die molekularen und elektrophysiologischen Veränderungen an Gewebeproben von Patienten mit Sinusrhythmus und Vorhofflimmern. Zur funktionellen Charakterisierung wurden Membranströme und Aktionspotentiale humaner Kardiomyozyten mittels Patch-Clamp Technik aufgezeichnet. Funktionell resultierte aus den verstärkten TASK-1 Expressionsleveln ein deutlich erhöhter TASK-1-Strom mit signifikanter Verkürzung des Aktionspotentials von Vorhofflimmerkardiomyozyten. Pharmakologische Inhibition des TASK-1 Kanals verlängerte die Aktionspotentialdauer in atrialen Kardiomyozyten von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern auf entsprechende Werte von Patienten mit Sinusrhytrhmus.


Der vorhofspezifisch exprimierte TASK-1 Kaliumkanal stellt damit einen wichtigen bisher nicht bekannten neuen Angriffspunkt für Antiarrhythmika dar, um Vorhofflimmern möglicherweise durch spezifische Interferenz mit einem Pathomechanismus supprimieren zu können.
Diese Daten wurden unter anderem im Mai 2015 in der Zeitschrift Circulation publiziert und zeigen die kardiale Relevanz des Zwei-Porendomänen Kaliumkanals TASK-1 im humanen Herzen mit funktioneller Bedeutung für die Arrhythmogenes von Vorhofflimmern auf. Die Entwicklung eines hochaffinen pharmaklologischen TASK-1 Inhibitors könnte somit eine effektive pharmakologische Therapie von Vorhofflimmern ermöglichen und eine wichtige therapeutische Lücke schließen.


Frau Dr. Constanze Schmidt (aktuell im Olympia-Morata-Habilitationsprogramm der Universität Heidelberg) erhielt dafür unter anderem den diesjährigen Opens external link in new windowOskar-Lapp-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

 

Veröffentlicht am 26.04.2016 

 


Erhöhte Protein-Werte beeinflussen entzündliche Herzmuskelerkrankung

Prof. Dr. Ziya Kaya

Die entzündliche Herzmuskelerkrankung ist eine wichtige Ursache von Herzversagen und plötzlichem Herztod bei jungen Erwachsenen. Bisher ist wenig über den Einfluss des Immunsystems bei der Entstehung dieser Herzerkrankung bekannt. Prof. Dr. Ziya Kaya, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, zeigte, dass das Protein HMGB1 („high mobility group box 1“), ein Schlüssel-Modulator der Entzündungsantwort, und dessen Rezeptor RAGE („receptor for advanced glycation end products“) eine wichtige Rolle in der Entstehung und dem Fortschreiten der entzündliche Herzmuskelerkrankung spielen.

 

Im Mausmodell stellte der Forscher fest, dass das Fehlen des RAGE-Rezeptors zu einer deutlichen Reduktion der kardialen Entzündung führt. Darüber hinaus deuten eine erhöhte lokale HMGB1-Expression in Herzmuskelbiopsien sowie erhöhte systemische HMGB1- und sRAGE-Spiegel bei Patienten mit akuter Herzmuskelentzündung auf eine klinisch relevante Bedeutung dieser beiden Proteine in der Entstehung der Erkrankung hin. Die Ergebnisse könnten zu neuen Therapieansätzen bei der Behandlung entzündlicher Herzmuskelerkrankungen führen. Prof. Kaya erhielt dafür den Franz-Maximilian-Groedel-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

 

Veröffentlicht am 21.04.2016

 


Kostenloser kardiologischer Check-up für Studienteilnehmer

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht weiterhin gesunde Probanden im Alter über 50 Jahren für klinische Studie

 

Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht weiterhin gesunde Probanden im Alter von über 50 Jahren, die im Rahmen einer klinischen Studie kostenlos einen umfangreichen kardiologischen Check-up erhalten. Die Untersuchungen werden in der Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, an zwei verschiedenen Terminen durchgeführt und dauern zusammen ca. 3 Stunden. 

 

Teilnehmen kann jeder der sich gesund fühlt und keine bekannten Vorerkrankungen hat. Es sollten insbesondere keine Herz-, Leber- oder  Nierenerkrankungen, keine Krebserkrankungen, sowie keine akuten oder chronischen Infektionserkrankungen vorliegen. Weiterhin sollten die Probanden nicht aktiv rauchen.

 

Der kardiologische Check-up umfasst:

  • Körperliche Untersuchung inkl. Blutdruckmessung
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Blutentnahme zur Bestimmung von Laborwerten
  • Lungenfunktionsuntersuchung
  • Echokardiographie (Herz-Ultraschall)
  • Kardio-MRT (Untersuchung der Herzfunktion mittels Magnetresonanz-Tomographie) (2. Termin, nur bei unauffälligen Befunden beim 1. Termin)

Ziel der Studie ist es, neue Biomarker im Blut zu finden, die zu einem frühen Zeitpunkt einen Herzinfarkt oder eine Herzschwäche verlässlich erkennen. Anhand dieser Marker können Risikopatienten mittels eines einfachen Bluttest identifiziert und frühzeitig einer Therapie zugeführt werden. Solche charakteristischen Marker lassen sich nur durch den Vergleich mit den Werten gesunder Kontrollpersonen, bei denen entsprechende Blutmarker in anderen Konzentrationen auftreten, entdecken. Gesunde Probanden tragen daher mit dazu bei, die Diagnose und Therapie von Herzkreislauferkrankungen zu verbessern.

 

Herzkreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden ca. 300 000 Menschen einen akuten Herzinfarkt. Trotz einer erheblichen Senkung der Sterblichkeit in den letzten Jahrzehnten durch Verbesserungen in Diagnostik und Therapie verstirbt weiterhin ein Drittel der Infarktpatienten an den unmittelbaren Folgen. Daneben leiden rund 1,8 Millionen Menschen hierzulande an einer chronischen Herzschwäche, die im fortgeschritten Stadium eine Sterblichkeit von bis zu 40 Prozent innerhalb eines Jahres aufweist.

 

Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie bei:


Monika Arnold - Studienassistentin

Telefon: 06221-56 37446 (nur 13:00 bis 16:00 Uhr, Mo bis Do)

E-Mail: Opens window for sending emailherzgesund.studie@med.uni-heidelberg.de

 

Veröffentlicht am 18.04.2016

 


Neue Einblicke in die molekularen Ursachen der Herzinsuffizienz

Dr. med. M. Kreußer

Dr. med. Michael Kreußer, Facharzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie erhielt von der Ruhr-Universität Bochum für seine Arbeiten zu den molekularen Ursachen der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) den Werner Forßmann-Preis verliehen. 

 

Bei Herzinsuffizienz kommt es zu einem erhöhten Calcium-Einstrom in die Herzmuskelzellen, wodurch Calcium-abhängige Enzyme aktiviert werden. In der Arbeit konnte gezeigt werden, dass das Enzym CaMKII (Calcium/Calmodulin-abhängige Kinase II) hierbei eine zentrale Rolle spielt: schaltet man in einem Mausmodell die beiden Gene für CaMKII in der Herzmuskelzelle aus, sind die Tiere vor der Entwicklung einer Herzinsuffizienz geschützt.  Zudem konnte mit dem genetischen Modell gezeigt werden, dass ein weiteres Calcium-abhängiges Enzym im Herzen, Calcineurin, direkt über CaMKII in seiner Aktivität reguliert wird. Die neuen Erkenntnisse tragen zum Verständnis der molekularen Zusammenhänge bei Herzinsuffizienz bei und können helfen, neue Therapiestrategien für diese Erkrankung zu entwickeln.

 

Veröffentlicht am 13.04.2016


Prof. Dr. H. A. Katus

Prof. Katus - Incoming President der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Seit letztem Jahr ist Prof. Katus „Incoming President“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und wird 2017 seine zweijährige Amtszeit als Präsident antreten. Als Incoming President ist er bereits festes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands sowie des Gesamtvorstands der DGK.  

 

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Erfolg!

 

Veröffentlicht am 07.04.2016 


Wenn das Herz aus dem Takt gerät: Diagnose und Therapien

Bei vielen Herzrhythmusstörungen kann ein spezielles Katheterverfahren helfen, bei dem Kardiologen kritische Bereiche innerhalb des Herzens veröden. Wie es funktioniert und für wen es in Frage kommt, erklärt der Kardiologe Professor Dr. Dierk Thomas bei "Medizin am Abend" am 16. März 2016. 

Es gibt viele Arten von Herzrhythmusstörungen - einige sind nur unangenehm, andere schädigen auf Dauer das Herz, wieder andere sind lebensgefährlich. Ist eine Behandlung angezeigt, profitieren viele Patienten seit einigen Jahren von einem effektiven wie schonenden Verfahren, der sogenannten Katheterablation. "Besonders beim häufigen Vorhofflimmern und bestimmten Formen von Rhythmusstörungen der Herzkammern ist ein solcher Kathetereingriff inzwischen Routine", erklärt Professor Dr. Dierk Thomas, Oberarzt der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. "Das ist ein großer Gewinn für Patienten, denen Medikamente nicht ausreichend helfen. Welche Herzrhythmusstörungen durch das Katheterverfahren geheilt werden können, wie es genau funktioniert und welche Therapieoptionen sonst zur Verfügung stehen, erklärt der Kardiologe in seinem Vortrag bei Medizin am Abend am Mittwoch, 16. März 2016, in Wort und Bild. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400. Universitätsklinikum und Rhein-Neckar-Zeitung laden alle Interessierten herzlich ein.

 

Deutschlandweit leiden schätzungsweise mehrere Millionen Menschen an Herzrhythmus­störungen. Das reicht vom meist harmlosen Herzstolpern, sogenannten Extrasystolen, bis hin zum lebensgefährlichen Kammerflimmern. Die häufigste anhaltende Rhythmusstörung vor allem bei älteren Menschen ist das Vorhofflimmern, sie betrifft rund 800.000 Personen. Dabei kommt es zu sehr rasch aufeinander folgenden elektrischen Impulsen vom Vorhof an die Herzkammer. Das Herz schlägt unregelmäßig und unkoordiniert. Teilweise bleibt das Vorhofflimmern unbemerkt, es kann aber auch Herzrasen sowie Schwindel, Luftnot und Schwäche verursachen. Typisches Zeichen ist ein unregelmäßiger Puls. Da die Rhythmusstörung auf Dauer das Herz schädigen kann und zudem das Risiko für einen Schlaganfall erhöht, sollte dringend behandelt werden. Zunächst mit Medikamenten, die den Herzrhythmus stabilisieren und das Blut verdünnen. Viele Patienten kommen damit gut klar.

 

3D-Modelle des Herzens

 

"Treten die Beschwerden immer wieder auf oder ist die bisherige Behandlung nicht effektiv, ist die Katheterbehandlung häufig die Therapie der Wahl", so Thomas. "Damit gelingt es in der Regel, den Auslöser der Rhythmusstörung dauerhaft auszuschalten." Dazu schieben die Kardiologen einen dünnen Katheter über die Leistenvene bis ins Herz vor und veröden dort gezielt die Strukturen, die die unregelmäßigen Schläge auslösen. Blutverdünnende Medikamente müssen die Patienten aber zur Sicherheit und Vorbeugung eines Schlaganfalls weiterhin einnehmen. Auch junge Patienten, die unter häufigem, zeitlich begrenztem Herzrasen, einer bestimmten Form der Vorkammerrhythmusstörung, leiden, profitieren von dem schonenden Verfahren: Sie benötigen nach einer erfolgreichen Katheterablation meistens keine Medikamente mehr, ihr Herz arbeitet wieder normal und ohne Einschränkungen. Außerdem besteht seit wenigen Jahren auch die Möglichkeit, potenziell lebensbedrohliche Kammerrhythmusstörungen bei Patienten, deren Herz bereits durch eine andere Erkrankung geschwächt ist, mit einem Kathetereingriff zu unterdrücken.

 

"Die Entscheidung, welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, treffen wir immer individuell, je nach Beschwerden, begleitenden Erkrankungen und Wünschen des Patienten", so der Kardiologe. "Im Vorfeld muss präzise abgeklärt werden, um welche Form von Herzrhythmusstörungen es sich handelt und wie gefährlich diese ist. Denn die Katheterablation eignet sich nicht für alle Patienten." Am Universitätsklinikum Heidelberg führt das spezialisierte Ärzteteam um Professor Thomas jährlich rund 700 solcher Eingriffe durch. Dazu steht modernste Technik zur Verfügung: So werden bei komplexeren Herzrhythmusstörungen moderne Computerverfahren eingesetzt, mit deren Hilfe die Herzhöhlen gescannt und dreidimensionale Modelle für die Eingriffsplanung erstellt werden können. 

 

Veröffentlicht am 10.03.2016

 


Wissen im SWR Fernsehen

Ein Interview mit Prof. Dr. Hugo A. Katus zum Thema "Frauenherzen"

Vorurteile darüber, was typisch weiblich und typisch männlich ist, gibt es viele. Doch wie fix sind die Geschlechterrollen? Aus Sicht der Naturwissenschaft bestimmen die Gene fundamental das Geschlecht. Demnach sind biologische Unterschiede prägend und nicht wegzudiskutieren. Andererseits sind Frauen und Männer genetisch gesehen zu 98,9 Prozent identisch.


Am 25. Februar 2016 beschäftigte sich die SWR Fernsehsendung „odysso“ mit dem Thema der Geschlechterunterschiede. Im Zuge dessen wurde auch ein Interview zum Thema „Frauenherzen“ mit  Prof. Dr. Hugo A. Katus, dem Ärztlichen Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, ausgestrahlt.


Hier finden Sie den Link zur Sendung des SWR: Opens external link in new windowFernsehsendung: Wie unterschiedlich sind Frau und Mann wirklich?

 

Veröffentlicht am 26.02.2016

 


KlinikTicker - Das Online-Mitarbeitermagazin

Kennen Sie bereits das Online-Mitarbeitermagazin des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg? 

Unter www.klinikticker.de können Sie jederzeit gerne einen Blick in das Online-Mitarbeitermagazin des Universitätsklinikums Heidelberg werfen. Neben diversen aktuellen Themengebieten, die die Mitarbeiter des Universitätsklinikums bewegen, werden Ihnen in der Rubrik "Zu Besuch" verschiedene Bereiche des Klinikums genauer vorgestellt und es wird ein Blick in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen möglich. 

 

Veröffentlicht am: 22.02.2016

 


Schonende Eingriffe am Herz: Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg als Zentrum für minimal-invasiven Herzklappenersatz zertifiziert

Höchste Qualitätskriterien erfüllt / erfahrenes fächerübergreifendes Behandlungsteam / beste Bedingungen bietet neu eröffneter Hybrid-OP / schon mehr als 1.000 Aortenklappen über Leistenarterie implantiert

 

Patienten, die eine künstliche Herzklappe benötigen, können am Universitätsklinikum Heidelberg immer häufiger von minimal-invasiven Operationsverfahren profitieren: Dabei führen die Mediziner die neue Herzklappe über einen Leisten-Katheter bis zum Herz.  Jetzt wurde die Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Zentrum für minimal-invasiven Herzklappenersatz zertifiziert (TAVI-Zentrum). Das Prüfsiegel erhalten Kliniken, die ihre Patienten nach vorgeschriebenen hohen Qualitätskriterien bei gleichzeitiger großer Erfahrung des interdisziplinären Behandlungsteams versorgen. Beste Bedingungen für diese sogenannte Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) bietet der neue hochmoderne Hybrid-OP, den die Klinik kürzlich in Betrieb genommen hat. Dieser vereint die hygienischen und technischen Standards eines herzchirurgischen Operationssaals mit einer Angiographie-Einheit. Dank der hochauflösenden Röntgenbilder, welche die Angiographie-Einheit liefert, können die Ärzte den Weg der Herzklappe und deren Einsetzen präzise kontrollieren und erhöhen so die Sicherheit für den Patienten.    

Hybrid-OP der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg.
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Der neue Hybrid-OP ist ein weiterer Schritt, unsere Patientenversorgung modern, flexibel und umfassend gestalten zu können", sagt Professor Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Sprecher des Zentrums für Innere Medizin. "Insbesondere Hochrisikopatienten profitieren von der schonenden Behandlung, die im Hybrid-OP zum Einsatz kommt", betont Professor Katus. In der Regel erholen sich die Patienten schneller als nach einer umfangreichen Operation und können früher nachhause entlassen werden. Bevor technische Innovationen diese minimal-invasiven Eingriffe ermöglichten, musste sich jeder Patient für eine neue Herzklappe einer großen Operation unterziehen. Dabei muss der Patient an eine Herzlungenmaschine angeschlossen und der Brustkorb geöffnet werden. "Ende 2015 konnten wir am Universitätsklinikum Heidelberg bereits unsere 1.000ste Aortenklappen-Implantation über die Leistenarterie erfolgreich durchführen", berichtet Professor Dr. Raffi Bekeredjian, Leiter des Herzklappen-Teams und des Herzkatheterlabors, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.


Moderne Geräte senken die Belastung durch Röntgenstrahlen

 

Wichtiges Kriterium für die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit: Im Hybrid-OP arbeiten Kardiologen, Herzchirurgen, Angiologen und Anästhesisten zusammen. Schon frühzeitig  hat das Universitätsklinikum Heidelberg einen Schwerpunkt auf diese innovativen Verfahren und die enge Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen gelegt und 2010 den ersten Hybrid-OP in der Chirurgischen Klinik in Betrieb genommen.
 
Die Eröffnung des zweiten OPs hat die komplette Erneuerung aller Herzkatheteranlagen im Universitätsklinikum Heidelberg eingeleitet, welche noch in diesem Monat abgeschlossen wird. "Damit ermöglichen wir unseren Patienten eine Behandlungsqualität auf höchstem Niveau und senken mit modernen Geräten zugleich die Belastung durch Röntgenstrahlen", unterstreicht Professor Dr. Hugo Katus.  

 

(Pressemitteilung vom 19.02.2016 )

 


Die besten Arbeitgeber 2016 - FOCUS TOP Arbeitgeber

Das Universitätsklinikum Heidelberg - Branchensieger im Bereich Gesundheit und Soziales

 

In der größten Befragung dieser Art ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus in Zusammenarbeit mit XING, dem größten beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum, und kununu, dem größten Arbeitgeberbewertungsportal im deutschsprachigen Raum, die besten Arbeitgeber Deutschlands mit mehr als 500 Mitarbeitern. Ausgezeichnet wurden die Top 1.000 Arbeitgeber aus 22 Branchen – diese dürfen nun das Siegel „FOCUS TOP Nationaler Arbeitgeber“ tragen.

Im Bereich Gesundheit und Soziales konnte das Universitätsklinikum Heidelberg den Platz des TOP Arbeitgebers 2016 für sich entscheiden. Ausschlaggebend waren unter anderem die neusten Behandlungsmethoden für die Patienten, die Vielseitigkeit der Tätigkeiten, die gute Bezahlung sowie das gute kollegiale Netzwerk innerhalb des Klinikums. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie in der Opens external link in new windowFOCUS Spezial Ausgabe Februar/März 2016.  

 

 


 

 

Weltweit meistzitierte Forscher am Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Hugo A. Katus gehört zu den weltweit meistzitierten Forschern

 

Prof. Dr. H. A. Katus

Wer seine Forschungsergebnisse in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und häufig zitiert wird, treibt die Entwicklung in seinem Fachgebiet maßgeblich voran. Die Zitierhäufigkeit bemisst, wie oft eine Veröffentlichung in den Publikationen von Kollegen zitiert wird. Sie gilt damit als wichtiges Indiz für den wissenschaftlichen Einfluss einer Veröffentlichung. Die Liste der meistzitierten Wissenschaftler wird regelmäßig vom amerikanischen Medienkonzern Thomson Reuters herausgegeben.

 

Die aktuelle Liste von 2015 beruht auf Veröffentlichungen aus dem Zeitraum von 2003 - 2013 und schließt weltweit rund 3000 Wissenschaftler aus 21 Forschungsgebieten ein. Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, gehört zu den meistzitierten Forschern in seinem Fachgebiet weltweit. Mit seiner Erfindung des Troponintests konnte Prof. Katus eine Revolution in der Diagnostik von Herzmuskelschädigungen bewirken. Anhand dieses Bluttests kann ein Herzinfarkt sicher und schnell diagnostiziert werden und Patienten weltweit profitieren davon.  


Kardio-Magnetresonanztomographie-Zentrums am Universitätsklinikum

Modernste Geräte, neue Räumlichkeiten: Dietmar Hopp Stiftung fördert Einrichtung eines Kardio-Magnetresonanztomographie-Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg mit 3 Millionen Euro / Eröffnung am 29. Januar 2016

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Für Diagnose und Verlaufskontrolle von Herzerkrankungen stehen am Universitätsklinikum Heidelberg nun zwei Magnetresonanztomographen (MRT) auf dem neuesten Stand der Technik in eigens dazu umgebauten Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Dietmar Hopp Stiftung förderte die Einrichtung und Ausstattung des "Kardio-MRT-Zentrums" in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie mit 3 Millionen Euro. Es wurden ein 1,5 Tesla(T)-MRT-Gerät mit modernster Software und ausreichend großer Röhrenöffnung sowie ein 3 T-MRT-Gerät mit besonders hoher Auflösung angeschafft. Die neuen Geräte sollen nicht nur die Frühdiagnostik von Herzerkrankungen und die Abklärung von Beschwerden am Herzen verbessern, sondern auch die kardiologische Forschung weiter voran bringen. Vor allem das 3 T-MRT-Gerät gewährt detaillierte Einblicke in das Herz, zeigt bereits geringe Entzündungen, Vernarbungen und Durchblutungsstörungen an. Am 29. Januar 2016 wurde das Kardio-MRT-Zentrum in Beisein des Stifters Dietmar Hopp und des Vorstands des Universitätsklinikums feierlich eröffnet. 

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Die Kardiologie in Heidelberg nahm 2004 als eine der ersten Kliniken in Deutschland ein eigenes MRT-Gerät für die Herzdiagnostik in Betrieb. Inzwischen wurden mehr als 20.000 Patienten untersucht und weit über 100 Forschungsarbeiten zur Diagnostik und Verlaufskontrolle von Herzerkrankungen durchgeführt", erklärte Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. "Im Namen unserer Patienten und Mitarbeiter danke ich Dietmar Hopp und seiner Stiftung ganz herzlich, dass wir jetzt wieder MRT-Technik auf dem neuesten Stand und mit erweiterten Kapazitäten anbieten können." Die MRT des Herzens hat verschiedene Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) und dem Herzkatheter: Sie kommt ohne Röntgenstrahlung aus, und kann bei genügend hoher Auflösung nicht nur die Anatomie des Herzens, sondern auch Gewebeveränderungen und die Durchblutung des Herzmuskels erfassen. "Auch in der Erforschung der verschiedenen Herzerkrankungen eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Diese Ausstattung ist deutschlandweit einmalig", so Prof. Katus.

 

Dank präziser Diagnostik Therapien besser planen

 

Mit dem 3 T-MRT-Gerät lassen sich z.B. der Zustand von Blutgefäßen, Vernarbungen oder Entzündungen beurteilen. Es liefert hochaufgelöste Bilder, welche das Potential bieten, Faserverläufe des Herzmuskels, Veränderungen des Gewebes oder die Beschaffenheit von Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen zu untersuchen. Davon profitieren insbesondere Patienten mit komplexen Herzmuskelerkrankungen, den sogenannten Kardiomyopathien, Kinder und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern und Patienten, die wegen einer Erkrankung der Herzkranzgefäße regelmäßig untersucht werden müssen.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Ihnen bleiben so wiederholte Untersuchungen mit Herzkatheter oder CT erspart. Bei Patienten mit unklarem Brustschmerz zeigt das 3 T-MRT-Gerät, ob eine Entzündung zugrunde liegt. Dank präziser Diagnostik lassen sich chirurgische oder interventionelle Therapien besser planen. Kontrastmittel können nun sparsamer eingesetzt werden und die Untersuchungszeiten verringern sich um rund 15 Minuten auf 45 bis 60 Minuten. Der Durchmesser der Röhre beträgt 70 Zentimeter.

 

"Wir können nun auch stark übergewichtige Patienten an beiden MRT-Geräten untersuchen, bisher war bei rund 110 Kilogramm Körpergewicht Schluss", sagt Prof. Katus. Die weite Öffnung kommt zudem Patienten mit Klaustrophobie entgegen.    

2015


Schüler des Max-Born-Gymnasium Neckargemünd zu Gast in der Kardiologie

Neben der Versorgung von Patienten mit Herzkreislauferkrankungen und der wissenschaftlichen Forschung stellt die Ausbildung eine der wichtigsten Aufgaben unserer Abteilung dar. In der Regel richtet sich an Medizinstudenten und Assistenzärzte in Weiterbildung. Gelegentlich weiten wir unsere Lehr-Aktivitäten jedoch auch auf jüngere Zielgruppen aus. So konnten wir am 20.10.2015 52 Schüler des Max-Born-Gymnasium Neckargemünd begrüßen, die sich näher mit den Untersuchungstechniken wie Elektrokardiogramm oder Ultraschall beschäftigen wollten.

 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Medizintechnik“ als Teil des Fach „Naturwissenschaft und Technik“ wollten die 14-15-Jährigen einmal live erleben, wie eine Ultraschalluntersuchung abläuft und was man mit einem EKG messen kann. Ferner wollten Sie von Experten die genaue Bedeutung von Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System kennenlernen. Hauptziel war es, der auf dem Papier gelegentlich eher trockenen Materie Leben einzuhauchen und so die Begeisterung der Jungen und Mädchen für die Medizin und ihre Möglichkeiten zu wecken.

 

Spezialisten der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie demonstrierten deshalb den jungen Schülern in drei unterschiedlichen Stationen die verschiedenen Untersuchungstechniken „am lebenden Objekt“. In knapp zwei Stunden konnten die Schüler so in drei Gruppen unterschiedliche Stationen durchlaufen; die verschiedenen Techniken wurden von Experten ausführlich demonstriert und es gab die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Aufgrund des positiven Echos unserer jungen Gäste kann die Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden.


Nach Extremsport können Herzinfarktwerte erhöht sein – ohne dass ein Infarkt vorliegt

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung und des Universitätsklinikums Heidelberg / Forscher werten über 45 Studien aus und machen Selbstversuch

 

Brechen Menschen nach großer sportlicher Anstrengung zusammen, bestimmen Ärzte routinemäßig auch Blutwerte, die auf einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie hinweisen. Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Heidelberg haben zu diesem Thema systematisch Studien ausgewertet und einen "Selbstversuch" unternommen. Ihr Fazit: Nach extremer sportlicher Betätigung wie einem Marathon sind auch bei gesunden Menschen die Infarktwerte erhöht.
Bei einem Herzinfarkt sind im Blut sogenannte Biomarker nachweisbar. Der wichtigste ist das Herzprotein Troponin, auf dem alle gängigen Infarkttests beruhen. Kommen Menschen mit Brustschmerzen oder nach einem Kreislaufzusammenbruch in die Klinik und sind die Troponinwerte erhöht, beginnt sofort die Notfallbehandlung. Die Patienten erhalten blutverdünnende Mittel und mithilfe eines Herzkatheters wird nach verschlossenen Herzkranzgefäßen gefahndet. Diese Behandlung ist lebensrettend, sollte jedoch nur dann durchgeführt werden, wenn ein Infarkt die wahrscheinlichste Diagnose ist.

 

Privatdozent Dr. Benjamin Meder vom Universitätsklinikum Heidelberg kennt immer wieder Fälle, bei denen Extremsportler nach einem Kreislaufzusammenbruch eine solche Behandlung erhalten haben - unnötigerweise. Der Kardiologe und seine Teamkollegen sind selbst ambitionierte Sportler und haben über eine Metaanalyse die Faktenlage zusammenzutragen. Sie werteten 45 Einzelstudien statistisch aus und präsentierten die Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Clinical Chemistry".

PD Dr. Meder beim Heartbreak Triathlon 2015 - Foto: Karen Frese

Das Ergebnis ist eindeutig. " Nach extremer sportlicher Betätigung sind bei den meisten Menschen die Herzinfarkt-Biomarker erhöht, ohne dass die Personen einen Infarkt haben", sagt Dr. Sedaghat-Hamedani aus der Arbeitsgruppe von Meder. Rund 25 von 1.000 Marathonsportlern müssten nach einem Wettkampf medizinisch versorgt werden. Ein Zusammenbruch könne bei ihnen auf Flüssigkeitsmangel oder einfach auf Überlastung beruhen. "Nur in sehr seltenen Fällen kommt es bei Extremsportlern tatsächlich zu einem Herzinfarkt", so Sedaghat-Hamedani.

 
Am 31. Juli 2015 machten Meder und zwei seiner Kollegen beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon, einem der härtesten Triathlons Deutschlands, die Probe aufs Exempel. Nach dem Rennen bestimmten sie ihre Troponinwerte. Wie erwartet hatte Meder nach 35 Kilometern Radfahren und dem Überwinden von 800 Höhenmetern einen erhöhten Troponinwert, genau wie seine Team-Kollegen nach dem Schwimmen und dem Laufen.

 
"Die Werte entsprechen dem, was wir in unserer Metanalyse gefunden haben. Wäre ich nach dem Rennen mit Beschwerden in eine Notaufnahme gekommen, hätte man wohl einen Herzinfarkt vermutet", so Meder. Er empfiehlt seinen Kollegen in den Kliniken daher, bei erhöhten Infarktwerten oder Markern für eine Lungenembolie auch immer eine vorangegangene sportliche Belastung des Patienten mit in Betracht zu ziehen.

 

Literatur:
Biomarker Changes after Strenuous Exercise Can Mimic Pulmonary Embolism and Cardiac Injury-A Metaanalysis of 45 Studies, Clinical Chemistry 61:10 doi: 10.1373/clinchem.2015.240796 

 


Wie Computer Entscheidungen unterstützen

Wohl jeder Herzspezialist träumt davon, eine bevorstehende Operation vorab an einem digitalen Double simulieren zu können, bevor er selbst tatsächlich das Skalpell ansetzt. Dies würde die Möglichkeit eröffnen, sich auf jeden Eingriff noch individueller vorbereiten und somit die Wahrscheinlichkeit für potentielle Komplikationen verringern zu können.

 

In einer aktuellen Ausgaben des Magazins ‚Der Spiegel‘ (Opens external link in new windowLink zur Ausgabe34/2015) wird eine bisher einzigartige Form eines digitalen Herzmodells vorgestellt, welches anhand von Kennzahlen, Daten und Voruntersuchungen eine Simulation von geplanten Interventionen am Herz möglich macht.


Dieses Heidelberger Verfahren, weltweit einzigartig, befindet sich noch im Versuchsstadium, die ersten Ergebnisse sind jedoch erfolgsversprechend. Was sich hier abzeichnet ist eine neue Art der Medizin, die auf der Annahme basiert, dass sich die Gesundheit eines Menschen exakt in Datenkolonnen abbilden lässt. Die Zahlen ermöglichen eindeutigere Ergebnisse und Prognosen über den Ausgang einer Herzoperation und suggerieren ein Höchstmaß an Objektivität.


Doch auch Fragen werden durch dieses neue technologische Modell aufgeworfen: Inwieweit verlässt sich der Mediziner auf die Ergebnisse und wie wirkt sich bspw. der Wille des Patienten aus? Kann ein mathematisches Modell etwas schwer Greifbares wie den Überlebenswillen eines Patienten überhaupt abbilden und sollten Algorithmen dem Arzt das letztendliche Urteil abnehmen?


In Heidelberg nehmen sich die Forscher diesen und weiteren Fragen mit ganzem Herzen an, um für die Patienten mit Herzerkrankungen sowohl innovative als auch individualisierte Verfahren anbieten zu können. 

 


United Heartbeat Project

Es ist der ‚Bass‘ unseres Lebens und schlägt täglich rund 100.000 Mal: unser Herz.

 

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie ist es dem sunshine live-Team gelungen, einen ganz besonderen Song entstehen zu lassen, der auf dem Rhythmus von realen Herztönen basiert.

 

Im Rahmen des „United Heartbeat Project“ wurden von Dr. Derliz Mereles die Herztöne des sunshine live-Teams aufgezeichnet und diese später, gemeinsam mit eingeschickten Herztönen der Hörer, als Grundlage für den Song “Every Beat“ verwendet.


Die Musik folgt dem Takt der ‚Heartbeats‘ und lässt somit den Song „Every Beat“ zu etwas sehr Persönlichen und Einzigartigem werden.

 

Es war uns eine große Freude, dieses Projekt unterstützen zu dürfen!

 

Verschaffen Sie sich gerne selbst einen Eindruck von „Every Beat“: Opens external link in new windowLink zum Song

 


Mittel gegen Lungenhochdruck könnten auch bei Herzschwäche helfen

Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben einen Signalweg identifiziert, bei dem Endothelin eine Rolle spielt und der zu Herzschwäche führt. Zugelassene Endothelin-Hemmer, die bereits für andere Krankheiten eingesetzt werden, könnten demnach auch ausgewählten Herzpatienten helfen.

 

Das körpereigene Molekül Endothelin-1 bewirkt, dass sich die Gefäße verengen und der Blutdruck steigt. Andockstellen für Endothelin-1, die Endothelin-Rezeptoren, sitzen in vielen Organen, vor allem in den Gefäßwänden und im Herzen. Hemmstoffe der Endothelin-Rezeptoren kommen unter anderem bei Lungenhochdruck zum Einsatz.

 

Bei Herzschwäche aufgrund eines Herzinfarktes oder im Rahmen eines chronisch erhöhten Blutdrucks ist Endothelin-1 verstärkt im Blut messbar. Dies führte Ende der 1990er Jahre zu der Überlegung, dass sich durch Hemmung der Endothelin-Rezeptoren Krankheitsprozesse am Herzen möglicherweise positiv beeinflussen lassen. In Tierversuchen bestätigte sich diese Hypothese zunächst: Die Gabe von Endothelin-Rezeptor-Hemmern führte bei Mäusen mit Herzschwäche zu einer merklichen Verbesserung. In den nachfolgenden klinischen Studien schienen Patienten aber nicht von einer solchen Therapie zu profitieren.

 

Johannes Backs vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) Standort Heidelberg, Leiter der Sektion Kardiale Epigenetik an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, und sein Team nahmen diesen Widerspruch genauer unter die Lupe. Ihnen war dabei etwas aufgefallen: Im Gegensatz zum Tierversuch erhielten die Herzpatienten, die an den Studien teilnahmen, meist weitere Medikamente zur Verbesserung der Herzfunktion, unter anderem Betablocker. Verhinderten die Betablocker möglicherweise die Wirkung der Endothelin-Hemmer?

 

Die Wissenschaftler konnten dieses Rätsel nun lösen: Die Endothelin-Hemmer greifen in eine Signalkette ein, die bereits durch die Betablocker beeinflusst wird. Das passiert folgendermaßen: Schon länger ist bekannt, dass Endothelin-Rezeptoren auch auf sympathischen Nervenzellen vorkommen. Das sympathische Nervensystem sorgt dafür, dass bestimmte Organe bei Stress mehr leisten. Verbindet sich das Endothelin mit seinem Rezeptor auf den Nervenzellen, führt das dazu, dass die Nervenzellen das zuvor freigesetzte Noradrenalin weniger wiederaufnehmen. Eine hohe Konzentration von Noradrenalin im Körper führt wiederum zu einer Aktivierung bestimmter epigenetischer Signalwege in der Herzmuskelzelle. Über den indirekten Weg über die Nervenzelle reguliert Endothelin dadurch pathologische Umbauprozesse in den Herzmuskelzellen.

 

Betablocker vermindern die Wirkung von Noradrenalin auf das Herz. Dies erklärt, warum Patienten, die bereits einen Betablocker erhalten, nicht von einer zusätzlichen Hemmung dieses Signalweges profitierten. Dass der Endothelin-Rezeptor auf den Nervenzellen mit krankhaften Veränderungen am Herzen in Zusammenhang steht, konnten die Forscher am Mausmodell beweisen: Mäuse, denen der Endothelin-Rezeptor nur auf den Nervenzellen fehlte, entwickelten weniger Herzschwäche als Antwort auf kardialen Stress. Hingegen waren Tiere, denen der Rezeptor nur auf den Herzmuskelzellen fehlte, überraschenderweise nicht geschützt.

 

Obwohl es für diesen Signalweg also schon eine Therapie gibt, sehen die Forscher Möglichkeiten, wie ihre Entdeckung Patienten zugutekommen könnte. Da sei zum einen die Gruppe derer, die Betablocker nicht vertragen, erläutert Backs. Diese Patienten könnten direkt von Endothelin-Hemmern profitieren. Des Weiteren wollen die Forscher Herzpatienten identifizieren, bei denen der Endothelin-Rezeptor auf den Nervenzellen besonders „empfindlich“ auf Endothelin reagiert, wo also die Wiederaufnahme des Noradrenalins besonders stark gehemmt ist. Diese Patienten haben auch eine besonders schlechte Prognose und sie ließen sich durch eine in der Klinik etablierte Methode leicht identifizieren. Die Forscher gehen davon aus, dass es speziell bei diesen Patienten einen zusätzlichen Effekt zu den Betablockern geben kann, insbesondere auch hinsichtlich auf ihre körperliche Belastungsfähigkeit.

 

Besonders vielversprechend ist die Entdeckung deshalb, weil Endothelin-Hemmer bereits in der Klinik etabliert sind. Eine zeitaufwändige klinische Prüfung zur Sicherheit dieser Medikamente ist deshalb nicht nötig und die Ergebnisse könnten zeitnah in der Klinik Anwendung finden.

 

Originalarbeit: Opens external link in new windowEssential role of sympathetic endothelin A receptors for adverse cardiac remodeling, PNAS, doi: 10.1073/pnas.1409026111   

 


Bahnbrechende Arbeiten zu Schlaganfall, Herzerkrankungen und dem Hepatitis C-Virus

Drei Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg sind in der Thomson-Reuter-Liste 2014 der meistzitierten Forscher weltweit zu finden.

Professor Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg.

Professor Dr. Werner Hacke, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg.
 
Professor Dr. Ralf Bartenschlager, Leiter der Abteilung für Molekulare Virologie am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.


Opens external link in new windowhttps://www.klinikum.uni-heidelberg.de/pressemitteilungen.136514.0.html?ifab_modus=detail&ifab_id=5024

 


Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen

Am 02. August 2015 geht für unser neu gegründetes "Institut für Cardiomyopathien Heidelberg" (ICH.) das Team „The Genome Hunters“ beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon an den Start. Die Strecke des Heidelbergman ist eine der anspruchsvollsten Triathlonstrecken überhaupt, mit einer Radstrecke von 36 Kilometern über den Königsstuhl, 1,6 Kilometern Schwimmen durch den Neckar und 10 Kilometern Laufstrecke entlang des Heidelberger Philosophenwegs.

 

Unser Team unterstützt mit seinem Engagement die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen. Ein besonderer Dank gilt daher den zahlreichen Unterstützern aus der Region und den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V.

Der Wettkampf beginnt am 02.08.2015 ab 9.30 Uhr auf der Heidelberger Neckarwiese.

 

 


2014


Benefizkonzert des SAP Sinfonieorchesters zugunsten der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e. V.

Samstag, 19. Juli 2014
Rudolf-Wild-Halle Eppelheim

Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 17:30 Uhr

Musikalisches Programm:
Richard Wagner „Siegfried-Idyll“
Max Bruch Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 26
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 („Pastorale“)

Solist:    Alexander Galushkin (Violine)
Leitung:     Johanna Weitkamp

Rahmenprogramm:

  • Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft der Kardiologischen Abteilung
  • Ärzte geben Einblicke in den Klinikalltag
  • Informationen rund um das Thema Herz


Eintritt:          23 €   (Kinder u. Jugendliche: 12 €)
Vorverkauf:    

  • Zigarren Grimm Heidelberg
  • Schreibwaren Müller Eppelheim
  • Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg

Kontakt:
Tel: 06221 - 56 8676
Email: foerdererkardiologieheidelberg@gmail.com

 

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DZHK-Paper of the month im Juli 2014

"Mit dem Paper of the month honoriert der Vorstand des DZHK eine aktuelle wissenschaftliche Publikation von DZHK-Forschern." (Opens external link in new windowhttp://dzhk.de/dzhk-paper-of-the-month/) Im Juli 2014 wurde Dr. med. Florian Leuschner, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie diese Auszeichen verliehen - herzlichen Glückwunsch!

Anbei finden Sie eine eine kurze Zusammenfasung zu den Inhalten seiner Arbeit.

 „Silencing of CCR2 in myocarditis“ von Leuschner et al.
Die Entzündung des Herzmuskels, Myokarditis, ist durch eine Einwanderung von Entzündungszellen in das Herz charakterisiert. Diese Immunreaktion kann zu einer Einschränkung der Pumpfunktion, Herzinsuffizienz und plötzlichem Herztod führen. Von den ins Herzen einwandernden Leukozyten stellen Monozyten den größten Anteil dar. Monozyten sind Zellen des angeborenen Immunsystems und benötigen den Oberflächenrezeptor CCR2 um in entzündetes Gewebe zu gelangen. Wir haben einen Ansatz entwickelt, der eine gezielte Beeinflussung von Monozyten und deren Vorläuferzellen ermöglicht. Mit Hilfe eines Nanopartikels, der small interfering RNA gegen CCR2 enthält, wurden Monozyten daran gehindert an den Ort der Entzündung zu wandern. Hierdurch konnte die Inflammation reduziert und der Verlauf der Herzmuskelentzündung bei Mäusen positiv beeinflusst werden. Um den Erfolg der Behandlung zu beurteilen, haben wir außerdem eine molekulare Bildgebungstechnik angewandt, die einen nicht-invasiven Nachweis von Myokarditis ermöglicht. Auch in Patientenproben konnte die klinische Bedeutung des Chemokin-Rezeptors CCR2 bei der Herzmuskelentzündung bestätigt werden.


Echokardiographie-Kurs für Medizinisch Technische Assistenten

Universitätsklinikum Heidelberg veranstaltet eintägigen Workshop am 1. März 2014 / Kurs eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene

Am Samstag, den 1. März 2014 veranstalten Experten des Universitätsklinikums Heidelberg einen Echokardiographie-Kurs speziell für Medizinisch Technische Assistenten (MTAs) und MTA-Schüler. Der eintägige Workshop von 9 bis 17 Uhr eignet sich sowohl für Anfänger ohne Vorkenntnisse als auch für MTAs, die bereits Ultraschalluntersuchungen des Herzens durch-führen und ihre Technik verfeinern wollen. Veranstaltungsort ist die Medizinische Universitäts-klinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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2013

Förderpreis zur Entwicklung von antientzündlichen Gentherapieansätzen zur Behandlung der Herzmuskelschwäche bei Muskeldystrophie Duchenne

Eine Gentherapie der Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie) bei der Muskeldystrophie Duchenne – einer bestimmten Form des angeborenen Muskelschwäche – im Tiermodel zu entwickeln, ist Ziel eines über zwei Jahre laufenden Projekts von  Dr. Ralf Bauer und Prof. Dr. Oliver J. Müller, beide Mitarbeiter der Innere Medizin III (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Hugo A. katus). Dieses Projekt ist nun mit dem mit 50.000 Euro dotierten Förderpreis des Jahres 2013 der „aktion benni & co“ prämiert worden, der Elterninitiative an Muskeldystrophie Duchenne erkrankter Kinder.

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Sportmedizinische Betreuung der U 21-Fußball-Nationalmannschaft

Seit März 2013 ist PD Dr. med. Jürgen Scharhag, Arzt in der Abteilung Kardiologie, Angiologie & Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg (Direktor: Prof. Dr. med. Katus), als Mannschaftsarzt der deutschen U 21-Fußball-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes tätig.

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Universitätsklinikum Heidelberg validiert einen neuen metabolischen Herzinsuffizienz-Biomarker

Prof. Hugo Katus bestätigt exzellente Eignung des Metabolomic-Verfahrens von Metanomics Health für die Früherkennung einer verheerenden Krankheit.

 

Ungefähr 14 Mio Menschen in Europa (davon 1,8 Mio in Deutschland) sind von einer Herzinsuffizienz betroffen. Bei dieser Erkrankung ist die Pumpleistung des Herzens eingeschränkt, weshalb die Sauerstoffversorgung des Körpers nicht mehr sichergestellt ist. Zahlreiche Faktoren tragen zur Entstehung dieser Krankheit bei. Sie wird häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn nur noch geringe noch Möglichkeiten für eine effiziente Therapie existieren.

 

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MRT zeigt zuverlässig Herzinfarkt-Risiko an

HEIDELBERG. Ob bei verengten Herzkranzgefäßen Stent, Bypass oder Medikamente günstiger sind, lässt sich mit einer Untersuchung per Magnetresonanztomograph herausfinden. Das haben Ärzte aus Heidelberg und Berlin bei rund 3100 Patienten belegt (Opens external link in new windowJACC 2013; 61(22): 2310-2312).

(Vollständiger Artikel zu finden unter: Opens external link in new windowhttp://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinfarkt/article/840325/durchblutungsstoerung-mrt-zeigt-zuverlaessig-herzinfarkt-risiko.html, 12.06.2013)

2009

29.04.2009 Schnelltest für Asthma auf dem Prüfstand

Neues Analyseverfahren auf Stickstoff-Monoxid kann Diagnose erleichtern, ist aber noch zu ungenau und teuer / Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen Studie in „Respiratory Research“

 

13.03.2009 Cardio News:

Wie wird die berufliche Tätigkeit des Kardiologen in Zukunft aussehen?

Cardio News 03/2009, 12. Jhg.

 

02.03.2009 Warum „Lazy Susan“ ein schwaches Herz hat

Heidelberger Kardiologen zeigen am Zebrafisch, dass schon eine einzige genetisch veränderte Aminosäure die Pumpkraft einschränkt / Publikation in „Circulation Research“

 

23.02.2009 Auszeichnungen für Heidelberger Forscher

Auf dem 7. Dutch-German Joint Meeting of Molecular Cardiology Groups (Hamburg, 2009) erhielt die Doktorandin Barbara Worst aus der Arbeitsgruppe Backs den Young Investigator Award sowie Dr. med. Benjamin Meder den 1. Posterpreis, beide sind aus der Abt. Innere Medizin III unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo A. Katus.

 

23.02.2009 Auszeichnung für Dr. Andrassy

Dr. Martin Andrassy, Abt. Innere Medizin III unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo A. Katus, wurde für seine Forschungsarbeit zur Behandlung der Herzinsuffizienz nach Infarkt bei Diabetikern mit dem mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis der Stiftung "Der herzkranke Diabetiker" ausgezeichnet.

 

22.02.2009 Spiegel Online: Die wundersame Rettung des Professors Hunstein

 

11.02.2009 Enzym macht das Herz schwach

Genetische Ausschaltung schützt im Tierversuch vor chronischer Herzschwäche / Heidelberger Kardiologen veröffentlichen in „Proceedings of the National Academy of Sciences“

 

29.01.2009 Schnelle und genaue Untersuchung bei geringer Strahlendosis

Der erste 256-Mehrschicht-Computertomograph in Süd-West-Deutschland hat im Universitätsklinikum Heidelberg den Betrieb aufgenommen

2008

05.12.2008 Magnetresonanz-tauglicher Herzschrittmacher in Heidelberg implantiert

Fortschritt in der Medizintechnik eröffnet Herzpatienten Zugang zu schonenden Diagnosemöglichkeiten

 

19.11.2008 Ist Ihr Herz noch ganz dicht?

Heidelberger Kardiologen und Herzchirurgen informieren am 24. November 2008 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg über Herzklappenfehler

 

11.11.2008 Schnelle und umfassende Hilfe bei Verdacht auf Herzinfarkt

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie bescheinigt Chest Pain Unit am Universitätsklinikum Heidelberg hohe Behandlungsqualität

 

14.10.2008 Auszeichnung für Kardiologen

Dr. Derk Frank, aus der Abteilung von Prof. Dr. Hugo A. Katus aus der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Abt. Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, ist anläßlich der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie gemeinsam mit Dr. Dietmar Trenk, Herzzentrum Krozingen, für die Arbeit "Calsarcin-1 protects against Angiotensin-II induced cardiac hypertrophy" mit dem mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Gotthard-Schettler-Forschungspreis ausgezeichnet worden.

 

07.07.2008 CardioVasc / Medizin-online:

Grüner Tee gegen Herzamyloidose?

Der Heidelberger Onkologe Werner Hunstein behandelte seine Herzamyloidose mit grünem Tee - literweise täglich getrunken. Es schien zu helfen. Jetzt soll eine Studie zeigen, ob damit tatsächlich ein neuer Therapieweg gefunden wurde. Die Heidelberger Kardiologie sucht Studienteilnehmer.

 

07.07.2008 Mannheimer Morgen:

Grüner Tee als Therapie auf Prüfstand

Studie: Uniklinik sucht Patienten mit Herzerkrankung

 

30.06.2008 Weniger Herzschäden durch grünen Tee ?

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg untersucht erstmals die Wirksamkeit bei vererbter Amyloidose in einer klinischen Studie / Teilnehmer gesucht

 

06.06.2008 Herzklappe bei schlagendem Herzen ersetzt

Premiere in Baden-Württemberg: 81-jähriger Patient ist nach transapikalem Ersatz einer Aortenklappe wohlauf

Es war ein Wettlauf um die Aufmerksamkeit der Medien - und zumindest in Baden-Württemberg waren die Herzchirurgen und Kardiologen des Klinikums die ersten, die die innovative Herzklappenoperation durchführten: Eine neue Aortenklappe wurde bei schlagendem Herzen durch einen kleinen Schnitt in den Brustkorb und die Herzspitze mit Hilfe eines Katheters eingesetzt. Kurz zuvor hatten die Berliner die gleiche schonende Behandlung durchgeführt. Kurz danach folgten die Kollegen aus Ulm mit einer ähnlichen Operationstechnik...

 

06.06.2008 Erfolgreiche Herzraser!

Super Stimmung – super Wetter – super Lauf: Das achtköpfige Kardiologie-Team „Die Herzraser“ war beim Heidelberger Halbmarathon am 27. April 2008 schnell unterwegs. Am ersten sommerlichen Tag des Jahres gingen die Läufer mit weiteren 3.500 Teilnehmern auf die 21,1 km lange Strecke mit ihren fast 400 Höhenmetern...

 

30.05.2008 Cardio News:

Universitätsklinikum Heidelberg: Herzklappe bei schlagendem Herzen ersetzt

Cardio News 05/2008, 11. Jhg.

 

08.05.2008 Mannheimer Morgen:

OP bei schlagendem Herzen

Uniklinik: Erstmals Klappe mit neuem Verfahren eingesetzt / Risiko-Patienten dürfen hoffen

 

07.05.2008 Herzklappe bei schlagendem Herzen ersetzt

Herzchirurgen und Kardiologen des Universitätsklinikums Heidelberg nehmen ersten transapikalen Ersatz einer Aortenklappe in Baden-Württemberg vor

 

05.05.2008 Notfälle eingeplant Flexibel sein und nie den Überblick verlieren

Das Zentrale Patientenmanagement der Kardiologie

 

05.05.2008 Einladung zur Pressekonferenz: Herzklappe bei schlagendem Herzen ersetzt / Erster Eingriff dieser Art in Baden-Württemberg

 

05.05.2008 Ladies-Programm in der Kardiologie

Im Rahmen eines großen NATO-Treffens in Heidelberg am 23. April haben die Ehefrauen hochrangiger NATO-Generäle die Abteilung Kardiologie der Medizinischen Klinik besucht.

 

25.04.2008 Cardio News:

CT und MRT sind für Kardiologen verboten: DGK will Weiterbildungsordnung ergänzen

 

25.04.2008 Zwei Preisträger auf dem DGK-Kongress aus der Kardiologie Heidelberg

Im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde PD Dr. Norbert Frey der Arthur-Weber-Preis 2008 und Dr. Ziya Kaya der Franz-Maximilian-Groedel-Forschungspreis 2008 verliehen, beide kommen aus der Abteilung von Prof. Dr. Hugo A. Katus aus der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Abt. Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

 

17.03.2008 Schonender, schneller und mehrdimensional

Dietmar-Hopp-Stiftung spendet Universitätsklinikum Heidelberg innovatives Computertomographie-Gerät

 

07.03.2008 Dietmar-Hopp-Stiftung spendet Universitätsklinikum Heidelberg innovatives Computertomographie-Gerät

Die Dietmar-Hopp-Stiftung hat das Universitätsklinikum Heidelberg bereits mehrfach durch großzügige Spenden unterstützt, die eine optimale Krankenversorgung und innovative Forschung ermöglichen. Seit Februar 2008 ist ein äußerst leistungsfähiger Computertomograph in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg in Betrieb, dessen Finanzierung mit rund 1 Million Euro von der Dietmar-Hopp-Stiftung unterstützt wird.

 

05.02.2008 Gewinner des FOCUS-Schülerwettbewerbs zu Gast am Universitätsklinikum Heidelberg

Nachwuchsforscherinnen staunten in der Kardiologie bei Live-Herzkatheter-Behandlung

 

16.01.2008 2007 erstmals mehr als 300 Organtransplantationen in Heidelberg

Rekordergebnisse bei der Übertragung von Niere, Leber und Herz / Auch schwerkranke Patienten konnten erfolgreich transplantiert werden

 

16.01.2008 Auch Herzkranke profitieren von regelmäßigem Sport

Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl veranstaltet am 26. Januar 2008 ein Patientenseminar zu Herzschwäche und sportlicher Betätigung / Kooperation mit Medizinischer Universitätsklinik Heidelberg

2007

10.12.2007 Die Herzerkrankung an der Wurzel packen

Bundesforschungsministerium fördert umfassendes Forschungsprojekt unter Leitung der Kardiologie am Universitätsklinikum Heidelberg mit mehr als 11 Millionen Euro / Erkenntnisse der Genomforschung sollen Patienten schneller zugute kommen

 

07.11.2007 Zweifel tötet – Herzwoche klärt auf

Heidelberger Kardiologen und Herzchirurgen informieren am 14. November 2007 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg über Vorbeugung und moderne Behandlung des Herzinfarkts / Telefonsprechstunde am 15. November 2007

 

06.11.2007 Medizinforschung bei Nacht

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg bieten bei der „Nacht der Wissenschaft“ an drei Standorten ein umfangreiches Programm für Jung und Alt

 

29.08.2007 Cardio News:

Medizinische Klinik Heidelberg: Neue Technik verkürzt die Behandlungszeiten

 

20.06.2007 Transplantierte sagen Danke!

Heidelberger Tag der Organspende am 28. Juni 2007 würdigt Organspender / Feierliche Veranstaltung des Transplantationszentrums für alle Heidelberger Patienten aus Anlass der ersten Nierentransplantation vor 40 Jahren

 

29.05.2007 Rauchfrei am Klinikum – wie geht es weiter?

Aktionstag stellte neue Schritte in der Gesundheitsförderung vor

 

07.05.2007 Kraftstoff für schwache Herzen

Neuartige Gentherapie verbessert Herzfunktion effektiver als Medikamente / Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen in renommierter Fachzeitschrift "Circulation"

 

14.03.2007 Cardio News:

Personalia: Prof. Dr. med. Hugo A. Katus

Tag der Gesundheitsforschung

 

02.03.2007 Deutsches Ärzteblatt:

Telemedizin-Studie: Mehr Sicherheit, weniger Kosten

Telemonitoring im heimischen Umfeld in den ersten sechs Monaten nach der Behandlung bringt Vorteile.

 

26.02.2007 Großes Interesse für den "Motor des Lebens"

"Tag der Gesundheitsforschung" am 25. Februar 2007 lockte rund 2.000 Besucher in die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg

 

26.02.2007 Mannheimer Morgen:

Gesundheitsforschung rund ums Herz

 

26.02.2007 Rhein-Neckar-Zeitung:

Viele hundert Besucher fassten sich ein Herz

 

24.02.2007 Rhein-Neckar-Zeitung:

Wissenschaft fürs Herz

"Tag der Gesundheitsforschung" in der Klinik - Für Kinder Minilabore und Gummibärchen-DNA

 

24.02.2007 Rhein-Neckar-Zeitung:

Kostenlose "Inspektion" für den Lebensmotor

Am kommenden Sonntag können sich Besucher des Universitätsklinikumsin Heidelberg umfangreich testen lassen

 

21.02.2007 Wochen-Kurier:

Ein Tag mit Infos rund ums Herz

Tag der Gesundheitsforschung zum Mitmachen und Diskutieren am 25. Februar

 

21.02.2007 Spitzenforschung als Herzenssache

Beim "Tag der Gesundheitsforschung" am 25. Februar 2007 präsentieren Heidelberger Forscher Wissenschaft rund ums Herz

 

20.02.2007 Forschungsprojekte für Kinder und Jugendliche

"Tag der Gesundheitsforschung" am 25. Februar 2007 zum Mitmachen / Teddy-Krankenhaus und "Mini-Labore" in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

2006

04.12.2006 Telemedizin erhöht Sicherheit für Patienten und senkt Krankheitskosten

Universitätsklinikum Heidelberg vereinbart telemedizinische Betreuung von Patienten mit chronischer Herzschwäche mit der AOK Baden-Württemberg

 

17.11.2006 Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Herzwoche 2006: Kardiologen informieren die Bevölkerung am 22. November in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg / Telefonsprechstunde am 23. November

 

22.11.2006 Weichenstellung für neue Therapien

Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetz treffen sich am 25./ 26. November 2006 in Heidelberg / Herz-Kreislauf-Netz wird in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg koordiniert

 

17.11.2006 Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Herzwoche 2006: Kardiologen informieren die Bevölkerung am 22. November in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg / Telefonsprechstunde am 23. November

 

11/2006 Mannheimer Morgen:

Info-Abend zur Rhythmustörung

 

11/2006 Rhein-Neckar Zeitung:

Wenn das Herz "stolpert"

Kardiologen informieren in Vorträgen und am Telefon

 

23.10.2006 Technischer Alarm im Brustkorb

Neuer Defibrillator warnt mit Vibration vor technischem Versagen / Weltweit erste Implantation in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

 

19.09.2006 Mehr Lebensqualität durch Training

Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg zeigt erstmals: Gemäßigter Sport hilft Patienten mit Lungenhochdruck

 

25.08.2006 Mini-Defibrillator mit großer Wirkung

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg testet weltweit kleinstes Gerät / Vorbeugung gegen den plötzlichen Herztod / Studienteilnehmer gesucht

 

23.08.2006 Mehr Lebensqualität durch Gehtraining?

Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht die Effektivität bei der "Schaufensterkrankheit" / Teilnehmer gesucht

 

10.08.2006 Ein neuer Risikomarker für den Herzinfarkt

Niedrige Konzentration des Hormons Adiponektin im Blut zeigt starke Verkalkung der Herzkranzgefäße an

 

08/2006 Rhein-Neckar Zeitung:

Werner Jung wartet auf ein neues Herz

Kühnle und Jüllich machten dem ehemaligen Abwehr chef Mut

 

08/2006 Mannheimer Morgen:

Sein Test ist weltweit im Einsatz

Heidelberger Professor für Herzinfarkt-Nachweis ausgezeichnet

 

28.07.2006 Ein schneller und sicherer Bluttest auf Herzinfarkt

Professor Dr. Hugo A. Katus wurde von der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Chemie für seine bahnbrechende Entwicklung in der Herzinfarktdiagnostik geehrt.

 

24.07.2006 Blutwäsche stärkt das geschwächte Herz

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet innovatives Verfahren der Immunadsorption an / Schädliche Antikörper werden entfernt

Webseite über Immunadsorption

 

07/2006 Ärztezeitung:

Herzpatienten - von der Uni in die private Klinik

Kooperation in Heidelberg: Ist Maximalversorgung nicht mehr nötig, werden Patienten verlegt und weiterbehandelt

 

07/2006 Ärzteblatt:

PACS – Picture Archiving and Communication System: Abschied von der „Bildertüte“

Im Universitätsklinikum Heidelberg können die Ärzte auf das europaweit größte, vollständig digitale Bildarchivierungssystem zugreifen. Röntgenfilme und Lichtkästen haben ausgedient.

 

28.06.2006 Röntgenfilme und Lichtkästen haben ausgedient

Das elektronische Archiv PACS am Universitätsklinikum Heidelberg hat die Qualität der Patientenversorgung erhöht und die Organisation verbessert

 

22.06.2006 Zukunftsweisende Strategie der regionalen Vernetzung

Neues Kompetenznetzwerk der kardiologischen Versorgung des Universitätsklinikum

Heidelberg und des SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg hat seinen Betrieb aufgenommen

Webseite über die Kooperation

 

06/2006 Rhein-Neckar Zeitung:

Herzpatienten: Nachsorge bei SRH

Uniklinik Heidelberg und Kurpfalzkrankenhaus haben eine enge Kooperation vereinbart

 

06/2006 Mannheimer Morgen:

Herzchirurgen bauen auf die andere Neckarseite

Heidelberger Uniklinik kooperiert mit dem SRH-Kurpfalzkrankenhaus

 

04/2006 Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Herzklopfen im Internet

Die Telemedizin erobert die Kardiologie ; tragbare Meßsysteme zur Ferndiagnose

 

01/2006 Rhein-Neckar Zeitung:

"Wir wünschen uns den direkten Draht"

Spitze des Universitätsklinikum im Gespräch mit dem CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Stefan Mappus

2005

10/2005 Medizin für Manager - Rhein-Neckar:

Wenn das Herz stolpert oder rast

Herzrasen wird schnell auf die leichte Schulter genommen, doch können hier auch

gefährliche Herzrhythmusstörungen die Ursache sein. Prof. Dr. med. Hugo A. Katus,

Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin an der Universitätsklinik Heidelberg,

und sein Team schildern für MfM die Besonderheiten dieses Krankheitsbildes.

 

21.09.2005 Mini-Schirmchen verschließt Herzdefekt

Herzkatheter eröffnet neue Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung / Führende Experten tagen in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

 

28.07.2005 Wer braucht einen Defibrillator, wer einen Herzschrittmacher?

Rhythmusstörungen bei Herzmuskelschwäche individuell behandeln: Neue Tests sagen voraus, welche Patienten profitieren / Zwei Kardiologen des Universitätsklinikums Heidelberg ausgezeichnet

 

08.07.2005 Genetischer Schutz für den Herzmuskel

Preisgekrönte Arbeit von Heidelberger Kardiologen weist die Bedeutung eines Gens für die Entwicklung von Herzmuskelerkrankungen im Tierversuch nach

 

09.05.2005 Zum Tag der Offenen Tür kamen mehr als 4.000 Besucher in die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg

Der Andrang war groß: Mehr als 4.000 Besucher besuchten am 7. Mai 2005 das neue Gebäude der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und informierten sich über die Möglichkeiten moderner Diagnostik und Therapie.

 

03.05.2005 Wie der Gesundheits-Check abläuft

Ein besonderes Angebot hält die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg an ihrem Tag der Offenen Tür am 7. Mai von 10 bis 17 Uhr für gesundheitsbewusste Menschen bereit: Unter dem Motto "Gesundheitsaufklärung, Früherkennung und Prävention" können die Besucher mit dem "Heidelberger Gesundheitspass" an 14 verschiedenen kostenlosen Check-up-Tests teilnehmen und so zentrale Gesundheitswerte und Risikofaktoren, z.B. Blutdruck, Knochendichte, Cholesterin etc., bestimmen lassen.

 

22.04.2005 Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet erstmals "Arteriosklerose-Sprechstunde" für besonders gefährdete Patienten an

Eine Gefäßverkalkung kann schon in recht jungen Jahren zum Problem werden. Rund 20 Prozent der Betroffenen sind unter 50 Jahren und benötigen eine umfassende Behandlung und Beratung, um ihr hohes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall zu senken.

 

25.02.2005 Universitätsklinikum Heidelberg startet am 4./5. März 2005 die neue Fortbildungsreihe "Medizin für die Praxis" / Veranstaltung für und mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern

Das Universitätsklinikum Heidelberg startet eine wichtige Initiative zur Sicherung der ärztlichen Fortbildung und Qualität in der Rhein-Neckar-Region: Unter dem Titel "Medizin für die Praxis" bietet es den Ärzten eine neue Reihe von Fortbildungsveranstaltungen an.

 

28.01.2005 Großzügiges Engagement für die Herzforschung

Förderpreis-Stifter Winterstein zu Besuch im Universitätsklinikum Heidelberg / Begeistert vom "Blick hinter die Kulissen der Medizin" "Wir sind begeistert!" So lautete das Fazit des Ehepaars Wilhelm P. und Ursula Winterstein bei ihrem Besuch der neuen Medizinischen Universitätsklinik

 

27.01.2005 "Microbubbles" im Herz

Gasbläschen transportieren Gene und Arzneistoffe / BioFuture-Preis für Weiterentwicklung der Ultraschall-Methode wird am 31. Januar 2005 an Dr. Raffi Bekeredjian verliehen

2004

15.12.2004 Gentherapie gegen schwache Herzen

Information für muskelstärkendes Protein in Rattenherzen eingeschleust / Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg mehrfach ausgezeichnet

 

9.11.2004 Patientenseminar: Herzkranzgefäßverengung - was nun?

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg informiert am 14. November zu Risiken, Vorbeugung und moderner Behandlung des Herzinfarkts

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute: Je früher der Herzmuskel wieder mit Sauerstoff versorgt wird, desto größer sind die Chancen auf einen Behandlungserfolg.

 

27.10.2004 Gemeinsam gegen Lungenhochdruck

Forscher der Universitätsklinik Heidelberg untersuchen genetische Ursachen / Selbsthilfegruppe kämpft für bessere Patientenversorgung

Unter vererbbarem Lungenhochdruck, dem so genannten primären Lungenhochdruck (Primäre Pulmonale Hypertonie, PPH), können Kinder und Erwachsene leiden. Dabei handelt es sich um zwei Krankheitsformen mit unterschiedlichen genetischen Ursachen. Das hat jetzt eine Studie der Abteilung für Kardiologie, Pulmologie und Angiologie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Hugo A. Katus) der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg unter der Leitung von PD Dr. Ekkehard Grünig gezeigt. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Bart Janssen, Institut für Humangenetik, und PD Dr. Matthias Gorenflo, Abteilung Kinderkardiologie der Universitäts-Kinderklinik, durchgeführt.

 

16.09.2004 Alkohol in Maßen hält die Blutgefäße offen

Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg belegt positiven Effekt nach Ballondilatation der Herzkranzgefässe

Moderater Alkoholkonsum senkt das Risiko, dass sich Herzkranzgefässe nach ihrer Eröffnung durch einen Katheter und Einlage eines Stents, der das Gefäß erweitert, wieder verengen. Dies hat eine Studie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg ergeben, die in der jüngsten Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift "Heart" erschienen ist

 

03.09.2004 Höchst dotierter Nachwuchspreis geht an vier Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Spitzenkräfte / durchschnittliches Preisgeld liegt bei je 1,5 Millionen Euro

 

12.8.2004 Ein Schrittmacher aus Stammzellen

Neue Therapie bei Herzrhythmusstörungen? / Forschungs-Stipendium für Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

 

02.08.2004 Kardio-MRT: Eine wichtige Ergänzung zu Herzkatheter und Ultraschall

Der Magnetresonanztomograph (MRT) liefert zusätzliche diagnostische Informationen bei akuten und chronischen Herzerkrankungen

 

30.07.2004 Chest-Pain-Unit: Schnelle Hilfe bei Schmerzen im Brustbereich

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg bietet innovatives Versorgungskonzept für Notfallpatienten an / Hotline rund um die Uhr eingerichtet

 

21.07.2004 Verdacht auf Herzinfarkt! Neues Versorgungskonzept für Notfallpatienten

Einladung zur Pressekonferenz am 29. Juli in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg / Neue Perspektiven durch Einsatz der Magnetresonanz-Tomographie

 

20.07.2004 Die medizinische Forschung im Rhein-Neckar-Raum stärken

Medizinische Fakultät Heidelberg begrüßt Votum des Wissenschaftsrates für stärker forschungsbezogene Universitätsmedizin in Baden-Württemberg / Vorwurf der "gezielten Fütterung" mit Daten zurückgewiesen

 

15.07.2004 "Heidelberg nimmt traditionell die Spitzenstellung unter den Universitätsklinika ein"

Ministerpräsident Erwin Teufel übergibt den Neubau der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

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