http://pfisterer.net, Pressemeldung vom 05.07.2007

Werner Pfisterer MdL trifft beim 2. Heidelberger Gesundheitstag Altbundespräsident Roman Herzog

 

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg eröffnete am 30. Juni den 2. Heidelberger Gesundheitstag. "Ich begrüße es sehr, dass das Universitätsklinikum Heidelberg dem Thema Gesundheit und der Vermeidung und Früherkennung von Erkrankungen einen eigenen Tag widmet", sagte Frankenberg. Am Gesundheitstag informierten renommierte Vertreter aus 11 Fachgebieten Bürgerinnen und Bürger über den neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft. Auch der Heidelberger Landtagsabgeordnete Werner Pfisterer nahm an dieser Veranstaltung teil und freute sich über eine Begegnung mit dem Altbundespräsidenten Prof. Roman Herzog.

Minister Frankenberg betonte, dass sich Gesundheitswesen in Deutschland aufgrund des ökonomischen Drucks in einem umfassenden Strukturwandel befinde. Auch die Universitätsklinika seien davon betroffen. Als Häuser der Maximalversorgung arbeiteten sie in der Wissenschaft und in der Krankenversorgung auf höchstem Niveau. "Diese Spitzenposition wollen wir halten und ausbauen", sagte Frankenberg.

Das Wissenschaftsministerium werde noch in dieser Legislaturperiode eine Novellierung des Universitätsklinika-Gesetzes vorbereiten, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit in Wissenschaft und am Patienten weiter optimieren soll. "Wir wollen die baden-württembergischen Universitätsklinika im Wettbewerb stärken. Dabei setzen wir auch auf Empfehlungen einer externen Beratungsagentur, die bis Jahresende Empfehlungen zur strategischen Positionierung der baden-württembergischen Universitätsmedizin erarbeiten wird", so Frankenberg.

Frankenberg verwies auch auf den Solidarpakt für die Hochschulmedizin. In diesem Vertrag, der am 26. Juni unterzeichnet wurde, garantiert das Land der Hochschulmedizin bis zum Jahre 2014 feste Zuschüsse in Höhe von 560 Mio. Euro jährlich und gewährt ihnen damit finanzielle Planungssicherheit.

(auszugsweise aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst)





www.morgenweb.de vom 2. Juli 2007, Seite 24 Ausgabe 147

 

 

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www.rnz.de vom 2. Juli 2007, Seite 3 Ausgabe 149

 

 

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www.rnz.de vom 2. Juli 2007, Seite 3 Ausgabe 149

 

 

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www.rnz.de vom 22. Juni 2007, Seite 14 Ausgabe 141

 

 

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www.morgenweb.de vom 2. Juli 2007, Seite 22 Ausgabe 147

 

 

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Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg, Nr. 118 / 2007, 26. Juni 2007 (Kopie 1)

"Vermeidung - Früherkennung - Behandlung"

 

2. Heidelberger Gesundheitstag des Universitätsklinikums am 30. Juni 2007 stieß auf hohe Resonanz / Veranstalter war die Urologische Universitätsklinik


Vorträge hochkarätiger Wissenschaftler, Reden namhafter Politiker, kostenfreie Untersuchungen wie der PSA-Test auf Prostatakrebs sowie Antworten auf drängende Fragen zur Gesundheit: Der 2. Heidelberger Gesundheitstag zum Thema "Vermeidung, Früherkennung, Behandlung" am 30. Juni 2007, ausgerichtet von der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, stieß mit seinem umfangreichen Angebot auf überwältigende Resonanz. Mehr als 2000 Besucher verfolgten im Hörsaal des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und auf den Monitoren im Foyer die Ausführungen der Top-Experten des Universitätsklinikums zu Themen rund um Krebserkrankungen, Herzgesundheit, Diabetes und urologische Probleme.

Rund 500 Männer ließen im Lauf des Tages durch eine Blutuntersuchung ihren PSA-Wert bestimmen. Im eigens aufgebauten Technikpark konnten sich die Besucher über neueste Operationstechniken wie die sehr stark nachgefragte minimal-invasive Technik informieren und die Geräte anschauen sowie umfangreiches Informationsmaterial zu den Themen der Veranstaltung mitnehmen. Nicht nur Frauen, die in der Familie meist die Domäne Gesundheit besetzen, auch Männer zeigten sich mit ihren Fragen und ihrem Vorwissen durchaus informiert über Gesundheitsthemen. Moderiert wurde der Gesundheitstag von dem bekannten Sportjournalisten Dieter Kürten und von Petra Gessulat, Chefredakteurin der Zeitschrift "Cosmopolitan".

Festansprache von Professor Roman Herzog

Alt-Bundespräsident Professor Dr. Roman Herzog hielt die Festansprache zum Thema "Gesundheit - Sache des Bürgers". "Wie sollte die Verantwortung für Gesundheit verteilt sein? Was soll der Staat tun?", fragte er am Anfang seiner Rede. Er bekannte sich zum öffentlichen Gesundheitssystem und seine Nutzbarkeit für jedermann. Gleichzeitig müssten sich aber die Einzelnen für ihre eigene Gesundheit engagieren und begeistern. "Jeder Versicherte muss selbst verschuldete Risiken abwehren". In den nächsten zehn Jahren werde man eine Debatte darüber führen müssen, wie dies auszusehen habe, möglicherweise verpflichtende Regeluntersuchungen einführen und bei gesundheitsschädlichem Verhalten Versicherungsleistungen abziehen oder Beiträge erhöhen, auch wenn dies unpopulär sei. Gleichzeitig müsse man alles daran setzen, allen Versicherten eine Spitzenversorgung zu gewähren.

Professor Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, wies auf die derzeitige gesellschaftliche Situation hin: "Die Menschen werden älter, der medizinisch-technische Fortschritt bietet neue Chancen, ist allerdings kostenintensiv, und immer weniger junge Menschen stehen im Arbeitsleben und müssen diese Kosten aufbringen", sagte der Minister. Daher müssten zusätzliche Gelder beispielsweise durch Verwendung von Drittmitteln aufgebracht werden, damit die Universitätskliniken ihren Standard halten und ausbauen können. "Sie stehen auf Augenhöhe mit den Besten in Europa", lobte er die Qualität von Forschung und Behandlung am Universitätsklinikum.

Dr. Joachim Gerner, Bürgermeister der Stadt Heidelberg für Soziales, Schule und Kultur, lobte die Bereicherung des Gesundheitsangebots in Heidelberg durch den Gesundheitstag des Universitätsklinikums. "Eine gute Gesundheitspolitik und persönliche Vorsorge sind die Basis für Gesundheit", sagte der Bürgermeister. "Vorbeugung ist eine zweite Säule im Gesundheitssystem neben der Heilung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinikum und Universität macht Heidelberg zum herausragenden medizinischen Zentrum in Deutschland und Europa." Politiker und Medizin müssten das Gesundheitsbewusstsein der Einzelnen wecken und ein Klima bereiten, das der Gesundheitsförderung diene.

Universitätsklinikum Heidelberg bietet beste Behandlung und Aufklärung

Professor Dr. Jochen Tröger, Prorektor der Universität Heidelberg, stellte die segensreiche Verbindung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung am Standort Heidelberg heraus. "Die Lebenswissenschaften im Neuenheimer Feld und in der Metropolregion gehören zu den führenden Wissenschaftszentren Europas. DKFZ, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum sorgen dafür, dass Forschungsergebnisse schnell für die Patienten nutzbar sind und machen sich um Krankheitsvorsorge und Früherkennung verdient".

Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, begrüßte die Ausweitung des Gesundheitstages auf Erkrankungen bei Frauen und auf Themen wie Herzerkrankungen und Diabetes, die beide Geschlechter in hohem Maß betreffen. "Frauen als Gesundheitsmanager der Familie neigen dazu, sich selbst und ihre Belange zu vergessen", sagte die Kaufmännische Direktorin. Sie hob die Aufgabe des größten Klinikums der Region mit internationalem Einzugsgebiet heraus, allen Bevölkerungsgruppen beste Behandlung und Aufklärung zu bieten.

Tomaten und Grapefruit: Prostatakrebs durch gesunde Ernährung vorbeugen!

Der Initiator des Gesundheitstags, Professor Dr.  Markus Hohenfellner, der als Ärztlicher Direktor die Urologische Universitätsklinik leitet, stellte in seinem wissenschaftlichen Vortrag "Prostata - Tomaten gegen Krebs" die Bedeutung der Ernährung für die Abwehr von Prostatakrebs vor. Antioxidantien, die vor allem in Tomaten, rosa Grapefruits und anderem roten Obst und Gemüse enthalten seien, senkten nach wissenschaftlichen Studien das Risiko, an Prostata-Karzinomen zu erkranken, um 35 Prozent. Jedes Jahr erkranken 40.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs, das Risiko steigt ab dem 50. Lebensjahr steil an. "Fragen Sie sich, was Sie selbst für sich tun können!", forderte Professor Dr. Hohenfellner die Besucher auf und riet zu sportlicher Betätigung, gesunder Ernährung, Vermeidung von Umweltgiften und einer rechtzeitige Wahrnehmung der Vorsorgeuntersuchung ab 45 Jahren, bei Männern mit erhöhtem Risiko ab 40 Jahren.

Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Universitätsklinik Heidelberg, sprach über die "Krebstherapie mit dem unsichtbaren Messer": Neue Bestrahlungsmethoden wie das Einbringen von strahlenden Teilchen in den Tumor und die Bestrahlung mit Ionen verbesserten die Chancen der Erkrankten, da es eine Vielzahl von Methoden gebe, aus denen die individuelle optimale Therapie ausgewählt werden könne.

Professor Dr. Dirk Jäger, Leiter der Abteilung Klinische Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, stellte neueste Methoden der Hormontherapie wie die Behandlung mit Signalhemmern, monoklonalen Antikörpern und Immuntherapie vor. Diese Methoden werden ab Herbst 2007 im NCT angewendet, das derzeit im Aufbau ist. Das NCT ist ein Kooperationsprojekt zwischen Universitätsklinikum, Medizinischer Fakultät, DKFZ, Thoraxklinik, Deutscher Krebshilfe und Orthopädischer Universitätsklinik. Alle Abteilungen werden in der interdisziplinären Tumorambulanz zusammengefasst, die der Patient dann in Anspruch nehmen könne. Diagnostik, Therapie, Information und Beratungsdienste - im NCT werden dem Patienten alle für seine Heilung notwendigen Dienste in einem Haus geboten.

Weitere Vorträge des Gesundheitstages zu den Themen operative Urologie, Zukunft der Krebsmedizin, Diabetes, Hautkrebs, Angebote bei Brustkrebs, Harninkontinenz, Darmspiegelung, Erektionsstörungen und Herzinsuffizienz im Newsletter der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg unter:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Willkommen.106951.0.html





Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg, Nr. 118 / 2007, 26. Juni 2007

Wissenschaftsminister Frankenberg eröffnet 2. Heidelberger Gesundheitstag

Frankenberg: Rahmenbedingungen für Uniklinika weiter optimieren

 

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg eröffnete am 30. Juni den 2. Heidelberger Gesundheitstag. „Ich begrüße es sehr, dass das Universitätsklinikum Heidelberg dem Thema Gesundheit und der Vermeidung und Früherkennung von Erkrankungen einen eigenen Tag widmet“, sagte Frankenberg. Am Gesundheitstag informierten renommierte Vertreter aus 11 Fachgebieten Bürgerinnen und Bürger über den neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft.

Der Minister betonte, das Gesundheitswesen in Deutschland befinde sich aufgrund des ökonomischen Drucks in einem umfassenden Strukturwandel. Auch
die Universitätsklinika seien davon betroffen. Als Häuser der Maximalversorgung
arbeiteten sie in der Wissenschaft und in der Krankenversorgung auf höchstem
Niveau. „Diese Spitzenposition wollen wir halten und ausbauen“, sagte Frankenberg.

Das Wissenschaftsministerium werde noch in dieser Legislaturperiode eine Novellierung des Universitätsklinika-Gesetzes vorbereiten, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit in Wissenschaft und am Patienten weiter optimieren soll. „Wir wollen die baden-württembergischen Universitätsklinika im Wettbewerb stärken. Dabei setzen wir auch auf Empfehlungen einer externen Beratungsagentur, die bis Jahresende Empfehlungen zur strategischen Positionierung der baden-württembergischen Universitätsmedizin erarbeiten wird“, sagte Frankenberg.

Frankenberg verwies auch auf den Solidarpakt für die Hochschulmedizin. In diesem Vertrag, der am 26. Juni unterzeichnet wurde, garantiert das Land der Hochschulmedizin bis zum Jahre 2014 feste Zuschüsse in Höhe von 560 Mio. Euro jährlich und gewährt ihnen damit finanzielle Planungssicherheit.




www.rnz.de vom 27. Juni 2007, Seite 3 Ausgabe 145

 

 

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www.morgenweb.de vom 22. Juni 2007 Seite 14 Ausgabe 141

 

 

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www.baz-medien.de vom 23./24. Juni 2007 Seite 1 Ausgabe B1/KW 25

 

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www.wochen-kurier.de vom 27. Juni 2007 Ausgabe 26

 

 




www.rnz.de vom 28. Juni 2007 Seite 19 Ausgabe 146

 

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Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg, Nr. 118 / 2007, 26. Juni 2007

Professor Dr. Roman Herzog
Professor Dr. Roman Herzog
Dieter Kürten
Dieter Kürten
Petra Gessulat
Petra Gessulat

Prominente unterstützen Gesundheitsvorsorge

 

Alt-Bundespräsident Roman Herzog, Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg, Sportmoderator Dieter Kürten und "Cosmopolitan"-Chefredakteurin Petra Gessulat zu Gast auf dem 2. Heidelberger Gesundheitstag am 30. Juni 2007

Vermeiden - Früherkennen - Behandeln: Unter diesem Motto lädt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg am 30. Juni 2007 von 10 bis 16 Uhr zum 2. Heidelberger Gesundheitstag ins Deutsche Krebsforschungszentrum ein. Die Veranstaltung wird unterstützt durch zahlreiche Prominente: Alt-Bundespräsident Professor Dr. Roman Herzog hält die Festansprache, der Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckhardt Würzner und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg begrüßen die Gäste. Es moderieren Petra Gessulat, Chefredakteurin der Zeitschrift "Cosmopolitan", und der ehemalige ZDF-Sportmoderator Dieter Kürten.

Das Themenspektrum der Experten aus Wissenschaft und Praxis ist weit gefächert: Schützen Tomaten vor Prostata-Krebs? Wie gesund ist mein Herz? Was tun gegen Blasenschwäche? Wie schütze ich mich richtig vor Sonnenbrand? Wie sieht die Krebstherapie der Zukunft aus und wie funktioniert die Zusammenarbeit am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)?

"Jeder kann dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen oder sie früh zu erkennen. Dazu möchten wir fundierte Informationen und Tipps geben", so Professor Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg.
 
2. Heidelberger Gesundheitstag am Samstag, den 30. Juni 2007, von 10 bis 16 Uhr, im Kommunikationszentrum des Deutschen Krebsforschungszentrums, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg

Programm und weitere Informationen im Internet unter:
http://www.heidelberger-gesundheitstag.de

Ansprechpartner:
Professor Dr. Markus Hohenfellner
Ärztlicher Direktor der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 63 21 oder 56 62 68 (Sekr.)
E-Mail: markus.hohenfellner@med.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de




www.morgenweb.de vom 9. Juni 2007 Ausgabe 130

 

 

Gesundheitstag informiert


Schützen Tomaten vor Prostata-Krebs? Wie gesund ist das Herz? Und was kann man gegen Blasenschwäche tun? Beim Gesundheitstag am 30. Juni beantworten Experten im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 280) solche und ähnliche Fragen. Die Urologische Universitätsklinik lädt von 10 bis 16 Uhr zu der Veranstaltung ein. "Jeder kann dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen oder sie früh zu erkennen", sagt Professor Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Uniklinik. Bei Diskussionsrunden und in Einzelgesprächen erfahren die Teilnehmer Aktuelles aus den Bereichen Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- sowie Haut- und Prostataerkrankungen. Einblicke in die Medizintechnik liefern eine Industrieausstellung und der Technikpark. Außerdem kann jeder Interessierte - nach vorheriger Anmeldung im Internet unter www.heidelberger-gesundheitstag.de - seinen PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) testen lassen, mit dessen Hilfe Prostatakrebs frühzeitig erkannt werden kann. Zu den prominenten Gästen gehört Alt-Bundespräsident Roman Herzog. miro


www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/623767312.html




www.aerztezeitung.de vom 02.11.2005

Uniklinik Heidelberg bietet ambulante Brachytherapie an

Vereinbarung mit Techniker Kasse geschlossen / Niedergelassene sind nicht vertraglich eingebunden / Uniklinik übernimmt auch Nachbetreuung

 

HEIDELBERG (mm). Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg haben sich darauf geeinigt, Patienten mit Prostatakrebs künftig ambulant die Seed-Brachytherapie anzubieten.

 

Ein entsprechender Vertrag, bei dem die niedergelassenen Ärzte nicht beteiligt sind, wurde kürzlich geschlossen. Für die Seed-Brachytherapie kommen Patienten in Frage, die an einem lokalisierten Prostatakrebs ohne Metastasen erkrankt sind. Bei Brachytherapie werde die Prostata unter Narkose mit kleinen Radioquellen (Seeds) gespickt, die den Tumor zerstören, erläuterte Professor Dr. Wolfgang Harms von der Uniklinik für Strahlentherapie und Radioonkologe das Vorgehen, das die Uniklinik anbietet.

 

Für die ambulante Nachbetreuung der Patienten ist laut Vereinbarung ebenfalls die Universität - das erste Mal nach vier Wochen und ein zweites Mal nach sechs Wochen - zuständig. Da es sich in Heidelberg nicht um einen Vertrag zur integrierten Versorgung handelt, seien die niedergelassenen Fachärzte in diese Vereinbarung entsprechend "nicht direkt eingebunden", so Hubert Forster, Pressesprecher der TK in Stuttgart. Übernehmen die niedergelassenen Ärzte die weitere Nachsorge der Patienten werden sie laut TK entsprechend "nach allgemeiner ambulant-ärztlicher Vergütung honoriert".

"Dieser Vertrag ist einer der ersten in Deutschland, in dem eine Krankenkasse eine hoch spezialisierte ambulante Leistung mit einem Uniklinikum vereinbart", sagte Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums in Heidelberg. Das Klinikum erhält für die Betreuung der Patienten vor und während der Implantation der Strahlenquelle eine Pauschale von 6500 Euro, dabei schlagen die rund 60 verwendeten Seeds mit 4000 Euro zu Buche.

 

Nach den Universitätskliniken Kiel, Essen und Berlin steht diese Seed-Brachytherapie nun auch Patienten im süddeutschen Raum zur Verfügung. In Berlin und Kiel handele es sich um einen Vertrag zur integrierten Versorgung, so die TK. Die ambulante Brachytherapie sei empfehlenswert, wenn wegen einer zusätzlichen Erkrankung nicht operiert werden sollte oder aus beruflichen Gründen eine ambulante Behandlung vorgezogen werde, erläuterte Professor Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor der Urologischen Uniklinik Heidelberg. Die Seed-Brachytherapie könne vielen Patienten die operative Entfernung der Prostata ersparen, so auch Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg.

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