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Pressemitteilung 7/2018 vom 25.01.2018

Hoch qualifizierte Mitarbeiter und moderne Infrastruktur als Basis des Erfolgs

Der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg beim Neujahrsempfang 2018 (v.l.): Professor Dr. Wolfgang Herzog, Dekan der Medizinischen Fakultät, Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin, Professor Dr. Matthias Karck, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor, Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich, Leitende Ärztliche Direktorin, und Edgar Reisch, Pflegedirektor.
Der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg beim Neujahrsempfang 2018 (v.l.): Professor Dr. Wolfgang Herzog, Dekan der Medizinischen Fakultät, Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin, Professor Dr. Matthias Karck, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor, Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich, Leitende Ärztliche Direktorin, und Edgar Reisch, Pflegedirektor.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Universitätsklinikum Heidelberg feiert Neujahrsempfang 2018 in seinem onkologischen Spitzenzentrum NCT / Stabiler Kurs konnte auch 2017 fortgesetzt werden / Top-Themen 2018: Mitarbeiter fördern und neue Kräfte gewinnen – moderne Gebäude, Technik und Anbindung – Digitalisierung und Kooperationen in Klinik und Forschung ausbauen / Dank gilt Mitarbeitern, Partnern und Förderern


Es bewegt sich vieles in der Universitätsmedizin und auf dem Heidelberger Medizin-Campus - und nur wer diese Herausforderungen dynamisch anpackt, kann den Kurs stabil halten. So das Resümee des Vorstands des Universitätsklinikums Heidelberg bei seinem Neujahrsempfang am 24. Januar 2018. Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen, Universität und Heidelberger Forschungseinrichtungen waren der Einladung in das Gebäude des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg gefolgt. Das Universitätsklinikum ist gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe Träger dieses onkologischen Spitzenzentrums. Krebskranke Patienten auf dem aktuellsten medizinischen Stand versorgen, neue Therapien aus der Grundlagenforschung in die Klinik übertragen sowie alle eingebundenen Berufsgruppen onkologisch aus- und weiterbilden gehört zu den ausgewiesenen Spezialitäten des Medizinstandortes Heidelberg. "Hier haben wir gemeinsam mit unseren Partnern in den vergangenen Jahren sehr viel investiert und werden dies weiter tun", sagte Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg. "Wir danken all den engagierten Partnern und Förderern, ohne die diese Spitzenmedizin in modernen Gebäuden nicht möglich wäre." Das NCT wird erweitert: Speziell für die Kinderkrebsmedizin wird das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ) aufgebaut. Ein eigenes Gebäude soll ab 2019 errichtet werden.

 

"Mein ganz besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich tagein tagaus um die Versorgung schwerkranker Menschen in all unseren Kliniken kümmern. Diese Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Sie zu fördern und neue qualifizierte Kräfte zu gewinnen, gehört zu unseren größten Herausforderungen", so Grüters-Kieslich, die seit Juni 2017 ihr Amt innehat. Als weiteren Schwerpunkt nannte sie den Ausbau der Digitalisierung, gerade auch in der Krankenversorgung. "Dies ist unerlässliche Grundlage für translationale Forschung und die qualitativ hochwertige Patientenversorgung unseres Hauses."

 

Die Kaufmännische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende Irmtraut Gürkan verkündete erneut ein ausgeglichenes Jahresergebnis 2017. Grundlage sei die bewährte Heidelberger Strategie der Kooperationen mit Häusern der Region. "Den Patienten kann so wohnortnah das gesamte Spektrum angeboten werden. Und wir können uns auf die universitäre Maximalversorgung konzentrieren." Noch immer sei die Politik in der Bringschuld, diese Leistung auch angemessen finanziell zu vergüten. "Wir blicken gespannt nach Berlin", so Gürkan. Bei Neubauten und Infrastruktur müsse man das Heft jedoch selbst in die Hand nehmen, gemeinsam mit Partnern aus der Region und dem Land. So schreitet der Neubau Chirurgische Klinik voran, Einzug soll 2019 sein. Die Aufstockung der Kinderklinik wird 2018 in Betrieb genommen, dann sind alle pädiatrischen Bereiche unter einem Dach vereint. Die Planungen für ein Herzzentrum laufen. Ende 2017 wurde der Neubau des Infektionsforschungsgebäudes feierlich eingeweiht. Seit Mai 2017 ist die Psychosomatik in neuen Stationen in der alten Frauenklinik im Heidelberger Stadtteil Bergheim. "Eine große Herausforderung ist die Sanierung der Kopfklinik. Hier planen wir in sechs Bauabschnitten über zehn bis 15 Jahre", blickte die Kaufmännische Direktorin in die Zukunft.

 

Erfolgreiche Berufungen bestärken den Heidelberger Kurs


"Renommierte Ärzte und Wissenschaftler konnten wir auch 2017 nach Heidelberg berufen", sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Prof. Dr. Wolfgang Herzog. "Sie festigen den national und international exzellenten Ruf der Heidelberger Spitzenmedizin und verstärken unsere erfolgreichen Forschungskooperationen."

 

So hat Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow das Amt des Ärztlichen Direktors der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie an der Medizinische Universitätsklinik von seinem Vorgänger Prof. Dr. Anthony D. Ho übernommen. Auf Prof. Dr. Hendrik Dienemann folgte Prof. Dr. Hauke Winter als neuer Chefarzt der Thoraxklinik und Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie sowie Universitätsprofessor für Thoraxchirurgie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart verabschiedete sich 2017 als Ärztlicher Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin. Prof. Dr. phil. Karen Nolte, bislang Universität Würzburg, wird das Amt übernehmen. Prof. Dr. rer. medic. Martina Hasseler hat die neu geschaffene Professur für Pflege- und Therapiewissenschaft inne.

 

Auch 2017 haben Heidelberger Wissenschaftler bedeutende Förderungen eingeworben. Bessere Therapien dank Medizininformatik ist Ziel der Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF. Von insgesamt 150 Millionen Euro gehen 30 Millionen an das Konsortium HiGHmed (Prof. Dr. Roland Eils). 14,4 Millionen Euro investiert das BMBF in die Vernetzung deutscher Biobanken. Die BioMaterialBank Heidelberg (Prof. Dr. Peter Schirmacher) ist Partner. Prof. Schirmacher ist außerdem Sprecher des neuen transregionalen Sonderforschungsbereichs zu Leberkrebs-Forschung, den die DFG mit 11 Millionen Euro fördert. Der Europäische Forschungsrat fördert Prof. Dr. Jan Siemens, Pharmakologisches Institut, mit dem mit 2 Millionen Euro dotierten ERC Consolidator Grant. 1,6 Millionen Euro gibt die Deutsche Krebshilfe zum Verbundprojekt "Präventive Strategien gegen Gehirnmetastasen" unter Leitung von Prof. Dr. Frank Winkler, Neurologische Klinik und DKFZ. Ein Verbund der Uniklinika in Baden-Württemberg nimmt Komplementärmedizin unter die Lupe. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert dies mit 1,2 Millionen Euro (Prof. Dr. Yvonne Samstag).

 

Viele Heidelberger Forscher wurden 2017 mit Preisen ausgezeichnet, mit einer Dotierung ab 100.000 Euro Prof. Dr. Rohini Kuner, Pharmakologisches Institut, der Virologe Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Dr. Matthias Osswald, Neurologische Universitätsklinik und DKFZ.

 

Neue Personal-Kampagne: "Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561."


Pflegedirektor Edgar Reisch stellte die neue Pflegepersonal-Kampagne vor. Unter dem Motto "Du wirst wachsen. Vielfalt Pflege. Seit 1561." präsentiert das Klinikum die Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, um damit neue Kolleginnen und Kollegen für die abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit im Pflegedienst zu begeistern. "Im Vergleich zu anderen Kliniken befinden wir uns noch in einer guten Situation. Aber auch wir müssen noch mehr investieren in die Pflege." Fünf Pflegende des Klinikums geben der Kampagne mit ihren Bildern und Zitaten ein persönliches Gesicht. "Wir bieten am Klinikum attraktive Arbeitsplätze und viele Entwicklungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen." Aktuell arbeiten 3.500 Menschen im Pflegedienst am Klinikum, das entspricht rund 2.500 Vollkräften. Um in Belastungsspitzen zu entlasten, wurde 2017 um 47 Vollkräfte aufgestockt. "Wir werden den kontinuierlichen Personalaufbau im Pflegedienst in allen Bereichen mit Nachdruck fortsetzen", so Reisch.

 

Weitere Informationen im Internet:

Bildergalerie des Neujahrsempfangs

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