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Pressemitteilung 2014/16 vom 06.02.2014

Unzufrieden mit der Zahnprothese? Studienteilnehmer gesucht!

Klinische Studie der Universitäts-Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik Heidelberg untersucht neues Implantat-Verankerungssystem / Männer und Frauen zwischen 50 und 95 Jahren mit zahnlosem Unterkiefer können teilnehmen / Implantate fixieren Prothese, Einheilphase soll verkürzt werden / Ziel ist, Kauleistung und Lebensqualität zu steigern


Die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Heidelberg sucht für eine klinische Studie Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 95 Jahren mit zahnlosem Unterkiefer, die mit ihrer Prothese im Unterkiefer unzufrieden sind. Teilnehmer erhalten jeweils vier Implantate, die über Halteelemente die Prothese fixieren und mit denen die Einheilphase von bis zu drei Monaten auf wenige Tage verkürzt werden soll. Zudem sparen sie rund 75 Prozent der Kosten, die regulär für das Einsetzen der Implantate und die Anfertigung der Prothese anfallen. Die Forscher wollen prüfen, wie sich das neue System auf Kauleistung und Lebensqualität auswirkt.

 

Etwa ein Viertel der 65- bis 74-Jährigen in Deutschland ist zahnlos. Eine Totalprothese ist vor allem im Unterkiefer für viele Patienten eine unbefriedigende Lösung: Die Prothese liegt ausschließlich auf der Schleimhaut auf und kann daher beim Kauen verrutschen. Häufig sind schmerzhafte Druckstellen, manchmal auch Würgereiz oder eine gestörte Aussprache die Folge.

 

Bereits mit zwei Zahnimplantaten und darauf fixierten Druckknöpfen bekommt eine Totalprothese im Unterkiefer besseren Halt. Die Patienten können wieder besser kauen, die Lebensqualität insgesamt steigt. Die Forscher wollen nun untersuchen, ob der Einsatz von vier Implantaten noch weiter zur Verbesserung beiträgt. In der Regel müssen Implantate jedoch mehrere Monate unbelastet einheilen. Um diese Zeit für die Patienten abzukürzen, wurden Implantate und Halteelemente entwickelt, die eine sehr frühe Belastung erlauben. Wie sich diese Systeme auf lange Sicht bewähren und welche Rolle dabei der Zeitpunkt der ersten Belastung spielt, ist ebenfalls Gegenstand der Studie.

 

Interessierte können an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik einen unverbindlichen Beratungstermin unter Tel.: 06221 56-6040 vereinbaren.

 

Kontakt:

Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik

Mund-Zahn-Kiefer Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 400

69120 Heidelberg

 

Tel.: 06221 56-60 40    

E-Mail: mzk-prothetik@med.uni-heidelberg.de

 

Weitere Informationen über die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik im Internet:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Poliklinik-fuer-Zahnaerztliche-Prothetik.106827.0.html

 

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