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Prof. Dr. med. univ. M. Hohenfellner

Professor Dr. med. univ. Markus Hohenfellner leitet seit 1. Oktober 2003 als Ärztlicher Direktor die Urologische Universitätsklinik Heidelberg. Er ist Nachfolger von Professor Dr. med. Gerd Staehler, der diesen Urologische Lehrstuhl 1989 von Professor Dr. med. Lars Röhl übernommen hatte.

Professor Hohenfellner ist 1958 in Wien geboren. Nach dem Abitur 1977 in Schondorf a. Ammersee studierte er bis 1983 Medizin in Innsbruck, unterbrochen von einem Auslandsaufenthalt 1980/81 an der London-University und der University of Oxford.

Nach zweieinhalb Jahren Allgemein-Chirurgischer Ausbildung und zweieinhalb Jahren nephrologischer Grundlagenforschung am Physiologischen Institut der Universität München begann er 1988 seine Urologische Facharztausbildung am Urologischen Lehrstuhl der Universität Witten/Herdecke Wuppertal. 1993 wurde er Facharzt für Urologie und 1994 Facharzt für Spezielle Urologische Chirurgie.

1990/91 war Professor Hohenfellner Stipendiat an der Urologischen Universitätsklinik  UC San Francisco. Die dort von ihm durchgeführten wissenschaftlichen und klinischen Arbeiten waren wesentliche Grundlage seiner Habilitation 1994. Im gleichen Jahr wurde er Oberarzt an der Urologischen Universitätsklinik Wuppertal. Seit 1997 arbeitete er als Leitender Oberarzt an der Urologischen Klinik der Universität Mainz.

Wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte von Professor Hohenfellner sind die urologische Onkologie und Tumorchirurgie, die Minimal-Invasive Urologie und die rekonstruktive Urologie. Unter seiner Verantwortung deckt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg heute das gesamte Spektrum der modernen Urologie ab inkl. Prävention, Früherkennung, ultraradikaler Tumorchirurgie, Minimal-Invasiver und Robot-gestützter Chirurgie, Funktionsstörungen des unteren Harntrakts, Kinderurologie, Steintherapie und Andrologie.

Professor Hohenfellner ist Mitglied von mehreren nationalen und internationalen Fachgesellschaften und Autor/Coautor von zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und Buchkapiteln sowie Herausgeber von zwei Urologischen wissenschaftlichen Büchern. Er ist mit wissenschaftlichen Preisen verschiedener nationaler und internationaler urologischer Fachgesellschaften ausgezeichnet, darunter dem European Thesis Award - dem Preis für die beste Habitationsschrift der Europäischen Gesellschaft für Urologie, und dem Maximilian-Nitze Preis - dem höchsten wissenschaftlichen Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie.