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SFB 1118

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs allgemein

Wichtig für die Strukturplanung des SFB ist das in einigen Teilprojekten verwirklichte Nachwuchskonzept, in dem ein Nachwuchswissenschaftler angeleitet von einem Senior innerhalb der ersten Förderperiode die Ausbildung erhalten wird, die es ihm/ihr ermöglichen soll, in der 2. Förderperiode die Leitung des Teilprojektes zu übernehmen. Dies gilt für die Teilprojekte A01, A04, C05 und C06. Dass nicht nur die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses insgesamt, sondern insbesondere auch gezielt die Förderung von Frauen in sämtlichen Phasen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn ein Ziel des SFB ist, wurde vorstehend ausgeführt (s. 1.3.5.2). Nachwuchs soll auch durch Heranführen von Doktoranden, sowohl aus den Graduiertenkollegs als auch durch Zugang zu den Förderinstrumenten der Fakultät und Universität, gewonnen werden. Wir planen daher, alle dort geförderten Studierenden und vor allem Studentinnen auf die Retreats des SFB und im SFB mögliche Doktorarbeiten aufmerksam zu machen, um denen, die interessiert und qualifiziert sind, dann als Nachwuchs den Einstieg in den SFB zu ermöglichen. Die Ausschreibung dieser Doktorarbeiten erfolgt im Wesentlichen über die Website von HBIGS.

 

Einbindung vielversprechender Nachwuchswissenschaftler/innen

Es gibt mehrere vielversprechende Nachwuchswissenschaftler, die als Teilprojektleiter oder Co-Teilprojektleiter in den geplanten SFB eingebunden sind. Dr. Mendler hat noch unter Leitung von Prof. Nawroth einen DFG-Einzelantrag, der als Teilprojekt C06 in den SFB überführt werden soll. Hier ist bereits festgelegt, dass Dr. Mendler in der nächsten Förderperiode die alleinige Projektleitung übernehmen wird.
Prof. Backs war  seit 2007 über das Emmy Noether-Programm gefördert und wird jetzt auf eine W3 Professur der Fakultät berufen, auch um diesen SFB zu stärken. Er ist Leiter des Teilprojekts B03.
Dr. Fleming ist seit 2012 promoviert, hat bereits sehr erfolgreich publiziert und wird das TP S01 übernehmen. Weiterhin sind nahe am derzeitigen SFB bereits genehmigte DFG-Einzelanträge angesiedelt, die perspektivisch eine Integration versprechen. Bis dahin sollen solche Projekte assoziiert und im Rahmen der Förderinstrumente effektiv unterstützt werden. Da dies dem SFB ein besonderes Anliegen ist und Prof. Hammes Sprecher des GRK 1874 ist, wurde das Vorstandsressort „Lehre und Nachwuchs“ geschaffen, welches Prof. Hammes betreut.

Modul Graduiertenkolleg

Dieses Thema wurde bereits unter 1.2.4.7 ausführlich behandelt. Es werden grundsätzlich nur Doktoranden in den verschiedenen Teilprojekten des geplanten SFB beschäftigt, die in die existierenden Programme passen und von HBIGS offiziell aufgenommen wurden. Wegen der großen Bedeutung der Nachwuchsförderung wurde in diesem SFB eigens die Stelle des Lehrbeauftragten innerhalb des Vorstandes geschaffen, wobei der Vorstand des SFB letztlich über die Einstellung eines jeden Doktoranden im Umlaufverfahren entscheidet. Über die SFB-eigenen Seminare und Retreats wird das nötige „Wir-Gefühl“ geschaffen. Es wird ein Sprecher von den Doktoranden gewählt werden, der an den SFB Vorstandssitzungen teilnimmt.

 

 

Weitere Qualifizierungsmaßnahmen für medizinische und naturwissenschaftliche Doktoranden

Neben ihrer obligatorischen Aufnahme in eines der vorgenannten strukturierten Doktorandenprogramme mit ihrem zum Teil sehr umfangreichen Ausbildungsangebot richtet der SFB eine eigene Seminarreihe sowie Retreats für die Promovenden ein. Jede/r Doktorand/in wird von einem Thesis Advisory Committee (TAC) betreut und zusätzlich in der Arbeitsgruppe, in der er/sie tätig ist, intensiv betreut. Dazu gehört auch die regelmäßige Teilnahme an internen Progress Reports sowie Journal Clubs.

 

Weitere Qualifizierungsmöglichkeiten für das wissenschaftliche Personal

Es sind Aufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern an Gastinstituten geplant, die durch die Abteilungsbudgets abgedeckt sind. Herr Dr. Fleming wird die AG von Herrn Prof. Thornalley, University of Warwick, UK aufsuchen, Herr Dr. Mendler die AG von Herrn Prof. Hutter, Simon-Fraser-University, Burnaby, Canada.

 

 

Frühzeitige Einbindung von Studierenden in die Forschung

Es ist jetzt schon üblich, dass Studierende, die eigene Forschungsarbeiten erfolgreich abschießen, diese auch auf Kongressen vertreten, hierzu sind deswegen keine neuen Werkzeuge nötig und keine Gelder beantragt. Wenn Studenten dies tun, dann können Reisekosten aus dem Sprecherhaushalt beantragt werden, der Vorstand, hier dann insbesondere der Lehrbeauftragte müssen dem zuvor zustimmen. Dieses Verfahren funktioniert, wie das Beispiel Fabian Bock, Teilnehmer des MD/PhD-Programms, belegt. Das wichtigste Werkzeug zur Qualitätssicherung sind der Zugang zu HBIGS und das Opens external link in new windowGRK DIAMICOM.

 

Kooperierende Graduiertenschulen und Graduiertenkollegs

Wie oben ausgeführt, existieren folgende enge Kooperationen:

 

Geschäfts- zeichenTitel Sprecher/ KoordinatorFörderbeginn Anzahl HochschullehrerAnzahl Stipendiaten
GRK 1874/1 DIAMICOMProf. Hammes20131114 geförderte, 5 durch die Fakultät Mannheim finanzierte, 16 assoziierte Graduierte
SFB/TR 23 Vascular Cell BiologyProf. Hecker20092321 naturwiss. und 8 med. Doktoranden gefördert, weitere 11 assoziierte Doktoranden finanziert
HBIGSThe Hartmut Hoffmann-Berling International Graduate School of Molecular and Cellular Biology (HBIGS)Prof. Lanzer/
Prof. Schiebel
(Direktor)
143301
TIMTalents in MedicineProf. Nawroth201266

 

 

 

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