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PREFERE – Die Deutsche Prostatakrebs-Studie

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes: Mehr als 70.000 Männer in Deutschland erkranken jährlich daran. In einem frühen Stadium ist die Krankheit sehr gut behandelbar. Doch viele Betroffene stehen vor einer wichtigen Entscheidung. Ihnen stehen nun alle vier gängigen Behandlungsmethoden offen: das operative Entfernen der Prostata, eine Strahlenbehandlung, die sogenannte Brachytherapie – hier werden winzig kleine Kapseln dauerhaft in die Prostata implantiert und bestrahlen den Tumor von innen – und die Aktive Überwachung, bei der erst dann weitere Therapieschritte eingeleitet werden, wenn die Erkrankung fortschreitet. Für eine dieser Methoden muss sich der Patient entscheiden. Opens internal link in current windowMehr lesen...

Prostatakarzinom

Wie kann man das Risiko vermindern?

Bemühen Sie sich um eine ausgewogene Ernährung: Ein hoher Anteil von frischem Obst und Gemüse ist erstrebenswert, auf tierische Fette sowie rotes Fleisch sollten Sie eher verzichten. Achten Sie insbesondere darauf, frische Tomaten und Tomatenprodukte wie Saucen oder auch Ketchup in Ihre tägliche Ernährung mit aufzunehmen, da hier ein nachweislicher Effekt in der Vorbeugung des Prostatakarzinoms besteht. Mehr lesen ...

 

 

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

SYNERGY- Eine multinationale, randomisierte Phase 3 Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit einer Kombinationstherapie mit Docetaxel und Custirsen als Erstlinien-Chemotherapie bei Patienten mit kastrationsresistentem Prostatakrebs


Im Dezember 2010 hat eine Phase 3 Studie begonnen, in der die Standardtherapie mit Docetaxel gegen eine Kombination aus Docetaxel und Custirsen bei Männern mit hormonrefraktärem, metastasiertem Prostatakarzinom verglichen wird. Mehr lesen ...

 

 

Prostatakarzinom

Behandlungsverfahren

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung beim Mann. Da es erst im Stadium der fortgeschrittenen Erkrankung zu Beschwerden kommt, kann der Krebs nur durch eine regelmässige Früherkennungsuntersuchung (Tastbefund und PSA-Wert im Blut) im Frühstadium diagnostiziert werden. Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose wird mittels Feinnadelbiopsie eine Gewebsprobe aus der Prostata entnommen. Für die Therapie stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die sich nach der Art und dem Stadium des Tumors sowie nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten richten. Mehr lesen ...

 

 

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Punktgenaue Prostatadiagnostik

BiopSee® MRT-navigierte stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Der Verdacht auf Prostatakrebs ergibt sich meist durch einen erhöhten PSA-Wert, einen auffälligen Ultraschallbefund und/oder eine Verhärtung beim Abtasten. Gewissheit ist aber erst durch eine Gewebeprobe (Prostatabiopsie) zu erreichen. Die Gewebeprobe bestätigt hierbei nicht nur die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs. Sie ist auch Grundlage für die weitere Planung der Behandlung, die z.B. aus aktiver Überwachung (Active Surveillance), externer Bestrahlung, Brachytherapie, HIFU oder einer Operation bestehen kann. Entscheidend ist, dass durch die Prostatastanzbiopsie eine optimale Information über den Zustand der Prostata gewonnen wird. Als eine der ersten Kliniken weltweit führt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg ultrapräzise, sogenannte MRT-navigierte stereotaktische Prostatabiopsien durch. Zur Risikominimierung (postoperatives Fieber, Nachblutung) und für verbesserte Behandlungsbedingungen im Falle eines Tumornachweises werden diese Biopsien nicht wie meist üblich durch den Enddarm, sondern in einem kurzen Schlaf durch die Haut des Damms (perineal) entnommen. Mehr lesen ...

 

Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  Mehr lesen ...

 

Schonende Therapie des Prostatakarzinoms

HIFU – mit Ultraschall gegen Prostatakrebs

HIFU steht für hochintensiv fokussierten Ultraschall. Dieses innovative und schonende Verfahren wird an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg unter bestimmten Voraussetzungen zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Prinzipiell kann es sich dabei um einen bisher noch unbehandelten Tumor (Primärtherapie) oder um einen wiederaufgetretenen Tumor (Rezidiv) nach Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie handeln (sog. Salvage-Therapie). Ob im individuellen Fall eine HIFU- Therapie in Frage kommt, wird in einem persönlichen Gespräch gemeinsam mit dem Patienten geklärt. Mehr lesen ...

 

 

Brachytherapie

Brachytherapie/Seed-Implantation der Prostata bei Prostatakarzinom

Universitätsklinik Heidelberg

 

Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle Patienten für eine Operation oder eine externe Strahlentherapie in Frage kommen, stellt die Brachytherapie/Seed-Implantation ein alternatives Behandlungsverfahren des Prostatakarzinoms mit einer kurativen (heilenden) Intention dar. Mehr lesen ...

 

 

Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden. mehr...

 

Mehr Sicherheit

Das "Heidelberger Tumornachsorgeprogramm"

Für den einzelnen Patienten ist nach der erfolgreichen Behandlung einer Krebserkrankung die konsequente Nachsorge mittels regelmäßiger Kontrolluntersuchungen sehr wichtig. Einerseits kann so ein Rückfall möglichst früh erkannt und therapiert werden. Andererseits können die behandelnden Ärzte aus einer großen Anzahl solcher Verlaufskontrollen neue Erkenntnisse über die Krankheit und die Effektivität der Behandlung gewinnen. Dieses Wissen kommt vor allem zukünftigen Patienten zugute, aber auch die aktuelle Therapie kann in Einzelfällen davon profitieren. Mehr lesen ...

 

 

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom (Studie abgeschlossen, Medikament ist zugelassen)

AFFIRM - Eine multinationale, randomisierte, doppelblinde, placebo kontrollierte Phase 3-Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von oralem MDV 3100 bei Patienten mit progressivem kastrations resistenten Prostatakrebs, die zuvor mit einer Docetaxel-basierten Chemotherapie behandelt wurden

 

Ziel der Studie:

MDV3100 ist ein neuartiges Antiandrogen, welches die Bindung von Androgenen an den Androgenrezeptor blockiert. Dieses Medikament ist noch nicht zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom zugelassen. Mehr lesen ...

 

-> Studie abgeschlossen, Medikament ist zugelassen

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

P10-4 Provenge (Sipuleucel-T) – bei metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (in Vorbereitung)

Prinzip

Die aus dem Patientenblut mittels Leukaphärese gewonnenen dendritischen Zellen (DZ) werden durch Zentrifugieren angereichert, mit Tumorantigenen (Fusionsprotein PA2024) beladen und werden hierdurch zum DZ-Impfstoff. Mehr lesen…

 


 


CA184095 (Ipilimumab-Studie) – bei kastrationsresistentem, chemotherapienaivem Prostatakarzinom

Prinzip

Ipilimumab ist ein humaner IgG-Antikörper, der an den Rezeptor CTLA-4 (zytotoxisches T-Lymphozyten-assoziiertes Antigen 4) bindet. Der Rezeptor wird an Oberflächen von T-Lymphozyten exprimiert und hemmt normalerweise die Aktivierung der T-Zellen. Ipilimumab hebt diese Blockade auf und verstärkt dadurch die gegen die Krebszellen gerichtete Immunantwort. Opens internal link in current windowMehr lesen…

 


 

PLATIN- Studie – bei Prostata-Ca mit entweder hohem Lymphknotenbefallrisiko oder nachgewiesenem pelvinem Lymphknotenbefall

Titel der Studie

Pelvine Lymphabflussbestrahlung mittels integrierter boost IMRT beim Prostata-Ca. Mehrarmige multizentrische Phase-2-Studie. Opens internal link in current windowMehr lesen…

 

 

Prostatakrebs

Berechnungen zum Krankheitsverlauf (Nomogramme)


Die sorgfältige Nachverfolgung von Patienten mit Prostatakrebs über viele Jahre erlaubt mittlerweile sehr genaue Voraussagen zu der Aggressivität  der Erkrankung und der Wahrscheinlichkeit einer Heilung bei unterschiedlichen Behandlungsmethoden. Über eine der größten Datenbanken zu diesem Thema verfügt das Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York. Hier sind die Krankheitsverläufe von vielen tausend Patienten erfasst, systematisch ausgewertet und in Form von so genannten Nomogrammen der Öffentlichkeit auf eigene Verantwortung zugänglich gemacht worden. Dies bedeutet, dass hier Patienten ihre individuellen Daten zum Prostatakrebs in eine Vorlage eingeben können. Anschließend wird unter Angabe der Wahrscheinlichkeit der weitere Verlauf berechnet. Auch wenn diese Programme eine kompetente ärztliche Beratung auf keinen Fall ersetzen können, so können sie doch eine wertvolle Zusatzinformation darstellen.