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Qualitätsmanagement / Medizincontrolling
Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement am Heidelberger Universitätsklinikum

 

Jedes erfolgreiche Unternehmen hat ein aktives (Qualitäts-) Management [QM]. Die Anforderungen der Kunden, (bzw. Patienten, deren Angehörige und andere mehr) sowie rechtliche und professionelle Rahmenbedingungen sind bekannt, werden fortlaufend ermittelt und in den Arbeitsalltag einbezogen. Die Arbeitsabläufe sind auf festgelegte Zielsetzungen ausgerichtet, geplant und aufeinander abgestimmt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen die Wichtigkeit ihrer Tätigkeiten im gesamten Leistungserstellungsprozess des Klinikums.

 

Um gute Arbeit leisten zu können, sind neben z.B. materiellen und personellen Voraussetzungen gute unternehmensweite Kommunikationsstrukturen wichtig.

Am Universitätsklinikum Heidelberg wurde im Jahr 2003 vom Klinikumsvorstand ein Strukturkonzept zum (Qualitäts-) Management beschlossen, das alle Ebenen und Berufsgruppen einbezieht, Aufgaben festlegt und Kommunikationswege sicher stellt.

 

Zusammenfassung zum Strukturkonzept des Klinikums:

 

Das Konzept beinhaltet 5 Bereiche mit besonderen Aufgaben:

 

  1. Das QM- Leitungsgremium setzt sich insbesondere aus Mitgliedern des Klinikumsvorstandes zusammen, bestimmt die allgemeine Zielrichtung und trifft strategische Entscheidungen zum QM.
  2. Die QM- Kommission ist das zentrale Gremium aller QM- Beauftragten der Kliniken, Institute, Geschäftsbereichen und zentralen Einrichtungen. Es stimmt die strategischen Ziele des Vorstandes/ QM- Leitungsgremiums mit den einzelnen (QM-) Arbeitsgruppen ab. Als Forum der QM- Beauftragten ermöglicht es ein „bottom- up" qualitätsrelevanter Inhalte und Fragestellungen. Die QM- Beauftragten sind somit der zentrale Informationsknotenpunkt zwischen allen Bereichen. Die Funktion und die Aufgaben der QM-Beauftragten sind zentral im Klinikum festgelegt.
  3. Die QM- Lenkungsgremien werden insbesondere aus den Vorständen der Kliniken, Institute,  Geschäftsbereichen und zentralen Einrichtungen gebildet. Sie entscheiden über Projekte, die dezentral durchgeführt werden.
  4. Die QM- Arbeitsgruppen werden von den Lenkungsgremien vor Ort beauftragt und bearbeiten im Rahmen von Projekten konkrete Themen. Sie werden von dem jeweiligen QM- Beauftragten geleitet.
  5. Die Abteilung Qualitätsmanagement/ Medizincontrolling stellt neben den Aufgaben im Bereich Medizincontrolling das zentrale Bindeglied zwischen allen Bereichen des QM dar. Sie hat vielfältige Aufgaben im Rahmen des QM-Systems:
    • Patientenrückmeldungen, Befragungen und Beschwerdemanagement: Bearbeitung, Auswertungen und Berichtswesen
    • Leiten der QM-Kommission
    • Risikomanagement inkl. CIRS
    • Begleitung und Beratung der Einführung und Aufrechterhaltung eines QM- Systems bis hin zur Zertifizierung/ Akkreditierung
    • Interne Audits vor der Erst-Zertifizierung/-Akkreditierung und zusätzlich im Einzelfall
    • Unterricht, Vorträge
    • Übergreifende Projekte, Workshops und Gremienarbeit
    • Qualitätsbericht des Klinikums gem. SGB V
    • Externe Qualitätssicherung gem. SGB V
    • Zentrale Datenauswertungen
    • Benchmarkprojekte und Etablierung von Qualitätsindikatoren (u.a. Beteiligung: IQM, VUD und Projekte von Krankenkassen)
    • u.a.m.
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