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Sequenzielle, randomisierte, offene Phase III Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit  von Sorafenib gefolgt von Pazopanib im Vergleich zu Pazopanib gefolgt von Sorafenib bei der Behandlung des fortgeschrittenen / metastasierten Nierenzellkarzinoms

SWITCH 2

Studienpopulation:
metastasiertes / fortgeschrittenes Nierenkrebs (alle Histologien)


Medikation:
Arm 1:
Sorafenib 400 mg bid oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität, gefolgt von Pazopanib 800 mg einmal täglich oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität
Arm 2:
Pazopanib 800 mg einmal täglich oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität, gefolgt von Sorafenib 400 mg bid oral bis zur Progression oder intolerabler Toxizität

Haupt-Einschlusskriterien:

  • Patienten mit metastasiertem / fortgeschrittenem Nierenkrebs (alle Histologien), die nicht für Zytokintherapie geeignet sind und für die die Studienmedikation als Erstlinienbehandlung indiziert ist. Die Nichteignung für Zytokine wird anhand einer Checkliste ermittelt (siehe Anhang 15.1)
  • Alter ≥ 18 und ≤ 85 Jahre
  • Karnofsky-Index von ≥ 70%
  • MSKCC-Prognosegrad (2004) gering oder mittelgradig
  • Patienten mit mindestens einer eindimensional (für RECIST 1.1) messbaren Läsion. Läsionen müssen mittels CT/MRT gemessen
  • Adäquate Knochenmark-, Leber- und Nierenfunktion


Haupt-Ausschlusskriterien:

  • Vorgeschichte von Herzerkrankungen: Herzinsuffizienz > NYHA Grad 2 oder mit LVEF zur Baseline-Echokardiografie < 50%, (Echokardiografie ist optional); koronare Herzerkrankung (MI länger als 6 Monate vor Eintritt in die Studie ist erlaubt); Herzrhythmusstörungen, die Antiarrhythmika benötigen (Beta-blocker oder Digoxin sind erlaubt)
  • Nicht eingestellter Hypertonus
  • Vorgeschichte einer HIV Infektion oder chronischen Hepatitis B oder C
  • Aktive klinisch schwerwiegende Infektion (> Grad 2 NCI-CTC)
  • Patienten mit Hinweisen auf oder Vorgeschichte zu Blutungsneigungen
  • Vorgeschichte einer Organtransplantation
  • Jegliche signifikante Erkrankung, die das Risiko für Blutungen erhöht, einschließlich, aber nicht beschränkt auf aktive Magengeschwüre, entzündliche Darmerkrankungen, bekannte intraluminale oder endobronchiale Metastasen und/oder Läsionen, die die großen pulmonalen Gefäße infiltrieren mit dem Risiko der Blutung, Vorhandensein nichtheilender Wunden, große Operationen oder Traumen innerhalb von 4 Wochen vor der ersten Dosis der Prüfpräparates
  • Vorgeschichte von zerebrovaskulären Anfällen einschließlich transischämischer Attacken (TIA), Lungenembolie oder unbehandelte tiefe Venethrombose (DVT) innerhalb der letzten 6 Monate Korrigiertes QT-Intervall (QTc) > 480 msecs
  • Unbehandelte  Schilddrüsenunterfunktion
  • Patienten in der Nierendialyse
  • Vorangegangene oder gleichzeitige Krebserkrankung, die verschieden ist vom Primärtumor oder der Histologie des Krebses, der in dieser Studie untersucht wird, AUßER in situ Zervixkarzinom , behandelter Basalzellkarzinom, oberflächliche Blasentumore [Ta, Tis & T1] oder jede andere mehr als 3 Jahre vor Eintritt in die Studie kurativ behandelte Krebserkrankung
  • Klinisch signifikante  gastrointestinale Abnormalitäten, die die Absorption von Prüfpräparaten beeinflussen können
  • Bekannte Allergie auf Votrient® oder Nexavar® (d.h. auf die aktiven Substanzen oder einen der Bestandteile)


Ansprechpartner:

PD Dr. med. D. Teber
Dr. med. G. Hatiboglu
Frau A. Hestermann