Schockraummanagement

Im Schockraum der Chirurgischen Klinik werden in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal der Chirurgischen und Anaesthesiologischen Klinik, den MRTAs und Kollegen der Radiologischen und Chirurgischen Klinik durch die Klinik für Anaesthesiologie jährlich rund 400 Patienten versorgt. Im Diagnosespektrum findet sich in rund 50% der Fälle schwerverletzter Patienten (SHT, Polytrauma, Mehrfachverletzung).

 

Ein grosser Anteil der Schockraumpatienten (45%) kommt durch das am Haus stationierte NEF und den 2. Notarzt zur Aufnahme. Die Tatsache, dass rund 40 % der Patienten allerdings durch externe Notarztsysteme zur Aufnahme gebracht werden, zeigt die überregionale Bedeutung des Universitätsklinikums Heidelberg als Zentrum der Maximalversorgung. Hier ist vor alle der RTH Christoph 53 als Rettungsmittel zu nennen.

 

Zusammen mit den anderen an der Versorgung von Schockraumpatienten beteiligten Kliniken wurde am 15.11.2004 der Heidelberger Schockraum-Algorithmus eingeführt. Die verbindliche Einführung des Algorithmus soll dazu beitragen, die frühe innerklinische Versorgung weiter zu optimieren, die Diagnostik- und Versorgungszeiten zu verkürzen und Patienten einer ggf. notwendigen Notfall-OP schneller zuzuführen:

 

» Konzept Schockraummanagement (PDF)

» Schockraum-Algorithmus (PDF)

 

Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Neben der klinikeigenen Erfassung werden ab Ende 2004 die Daten aller schwerverletzten Patienten auch über das Traumaregister der DGU dokumentiert (www.traumaregister.de/de/index.htm). Als eine von 101 Kliniken beteiligt sich damit somit auch Heidelberg an der größten nationalen Datenerhebung zur Versorgung von Traumapatienten.

 

Arbeitsgemeinschaft Schockraum
Im Sinne einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung wurde 2010 eine interdisziplinäre AG Schockraum ins Leben gerufen. Diese trifft sich regelmäßig um Einzellfälle medizinisch aufzuarbeiten und um strukturelle Entscheidungen zu erarbeiten und umzusetzen.

 

Ausbildung im Schockraum
"Train where you work" bedeutet für uns simulatorbasiertes Schockraumtraining mit allen beteiligten Disziplinen.

 

 

 

 

 

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18.-24.09.2017

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