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Die Knochen-Docs – Geschichten aus der Heidelberger Orthopädie

25.03.2011
Neue Folgen der erfolgreichen SWR-Dokuserie von Harold Woetzel ab 28.3. im Ersten und ab 13.4. im SWR Fernsehen / Telefon-Hotline für Zuschauer

 

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Schauplatz der Knochen-Docs: Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie in Heidelberg-Schlierbach. In der zweitgrößten Orthopädischen Klinik in Europa werden jährlich 7.000 Operationen durchgeführt. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

 

Die „Knochen-Docs“, die erfolgreiche SWR-Dokuserie rund um die Klinik für Orthopädie und Paraplegiologie in Heidelberg-Schlierbach, startet in die zweite Staffel. Die Sendungen werden ab dem 28. März im Ersten (zwei Folgen zu je 45 Minuten) und ab 13. April im SWR Fernsehen (fünf Folgen zu je 30 Minuten) zu sehen sein. Für Zuschauer, die Fragen zu einer Behandlung in der Orthopädie haben, hat die Klinik eine Hotline eingerichtet: Die Nummer 06221 /  56 7877 ist ab dem 29. März von 7 bis 16 Uhr geschaltet.

 

Was passiert in der neuen Staffel? Veronika aus Kassel ist acht Jahre alt, als sie Dr. Wenz zum ersten Mal gegenübersteht: Für den erfahrenen Fußchirurgen ist sie die größte Herausforderung in seiner bisherigen Laufbahn: Das Mädchen, das als Zweijährige  von seinen Adoptiveltern aus einem bulgarischen Kinderheim „befreit“ wurde, hat keine Füße, sondern Monstrositäten, wahre „Elefantenfüße“. Ein Buckel belastet den kleinen Körper zudem. Bei der OP kommt der Operateur an seine Grenzen...

 

Am Ende fehlen zehn Zentimeter Knochen…

 

Nach einem Motorradunfall mit einem komplizierten offenen Schienbeinbruch wird der 36-jährige Dirk aus Frankenthal innerhalb von drei Jahren neun Mal operiert. Schließlich fehlen zehn Zentimeter Knochen. In einer zehnten OP und mittels eines neuartigen Verfahrens soll das fehlende Stück mit Stammzellen wieder aufgebaut werden.

 

Bei einem Badeurlaub auf Teneriffa wurde die 48-jährige Andrea aus Saarwellingen so unglücklich von einer Welle getroffen, dass sie querschnittgelähmt ist. In Heidelberg kämpft sie darum, wieder greifen, stehen und gehen zu lernen.

 

Als Fünfjährige hat Johanna aus Herzogenrath ihr rechtes Bein in der Heupressmaschine auf dem Pferdehof ihres Vaters verloren. Nach dem Unfall weigert sie sich, mit einer Prothese zu laufen – zur Verzweiflung ihrer Eltern. Doch dann sieht ihre Mutter in der ersten Staffel der „Knochen-Docs“ die 26-jährige Gritt, die ebenfalls seit ihrer Kindheit mit nur einem Bein lebt und die 17 Jahre lang lieber auf Krücken lief als mit einer Prothese, die nur weh tut. In Heidelberg wurde ihr damals geholfen. So kommt auch Johanna nach Heidelberg und trifft sogar auf Gritt, die ihr Mut macht, die neue Prothese auszuprobieren. Mittlerweile steigt Johanna damit sogar Kletterwände hinauf – und bald will sie sogar wieder Pony reiten.

 

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Als Fünfjährige hat Johanna ihr rechtes Bein in der Heupressmaschine auf dem Pferdehof ihres Vaters verloren. In der Abteilung für Technische Orthopädie erhält sie eine neue Prothese. Quelle: SWR/Christian Schally

 

Geschichten wie diese zeigt die zweite Staffel der SWR-Doku-Serie „Die Knochen-Docs –  Geschichten aus der Heidelberger Orthopädie“ von Harold Woetzel. Erzählt werden die Geschichten aus der Sicht der Patienten, ihrer Mütter, Väter, Ehefrauen, Freunde – und aus der Sicht der Ärzte. Die Filme begleiten die Orthopäden bei ihrer oft riskanten Arbeit, zeigen aber auch die Grenzen des Machbaren. Es sind hochemotionale Geschichten von Leid und Glück, die zugleich auch ein Licht auf medizinische Errungenschaften werfen, an die vor wenigen Jahren noch keiner zu denken wagte.

 

Bereits die erste Staffel war ein großer Publikumserfolg

 

Die erste Staffel der SWR-Doku-Serie „Die Knochen-Docs“ lief als Achtteiler von Januar bis März 2010 im SWR Fernsehen und im Mai 2010 als Dreiteiler im Ersten: Mit Einschaltquoten von bis zu 9,5 Prozent Marktanteil im SWR Fernsehen und mit rund 2,9 Millionen Zuschauern durchschnittlich bei der Sendung im Ersten war die Reihe ein großer Publikumserfolg.

 

Die vor 90 Jahren gegründete Heidelberger Orthopädie ist die zweitgrößte Orthopädische Klinik in Europa – eine altehrwürdige Institution, ausgestattet mit modernster Technik. An die hundert Ärzte und 400 Mitarbeiter im Pflegedienst arbeiten hier in 16 Fachbereichen, 300 Studenten werden pro Jahr ausgebildet. Und jeden Tag gibt es 30 Operationen – das sind 7.000 Operationen im Jahr.

 

Sendetermine:

28. März und 4. April, 21 Uhr, ARD (Dauer: 2 x 45 Minuten)

ab 13. April jeweils mittwochs, 22.30 Uhr, SWR Fernsehen (Dauer: 5 x 30 Minuten)

 

Weitere Informationen im Internet:

SWR-Fernsehen:

www.SWR.de/dokuserie

Universitätsklinikum Heidelberg, Department für Orthopädie, Unfallchirurgie und Paraplegiologie:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Orthopaedische-Klinik.106690.0.html

Die Knochen-Docs – Informationen im Internet:

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Die-Knochen-Docs.119501.0.html

 

Kontakt:

SWR – Presse

Georg Brandl

Tel.: 07221/929-2285

E-Mail: georg.brandl(at)swr.de

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Besuchen Sie das Universitätsklinikum Heidelberg auch bei Facebook:

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Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

40 / 2011

 

Quelle: SWR-Fernsehen

 


 

 

 

 

 

 

 

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