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Heidelberger Medizinstudenten führend beim Physikum

Nr. 164 / 2013 04.12.2013
Bundesweite Prüfungsergebnisse nach vorklinischen Semestern veröffentlicht / Heidelberger Medizin-Curriculum HeiCuMed bietet optimale Vorbereitung

Heidelberger Medizinstudentinnen bei der praktischen Prüfung am Mikroskop. Bild: Universitätsklinikum Heidelberg

Bei der ersten großen Prüfung im Medizinstudium, dem Physikum, haben die Heidelberger Medizinstudenten auch in diesem Jahr wieder beste Ergebnisse erzielt. Die bundesweiten Ergebnisse sind jetzt vom Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) veröffentlicht worden: Durchschnittlich 78,9 Prozent der Fragen wurden von den 283 Vorklinik-Studenten der Medizinischen Fakultät Heidelberg in der Multiple-Choice-Prüfung richtig beantwortet. Sie belegen damit gemeinsam mit den Studenten in Mannheim und Regensburg den ersten Platz in der Rangliste der deutschen Medizinischen Fakultäten. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 72,7 Prozent. 

„Wir gratulieren unseren Studierenden ganz herzlich“, sagt Professor Dr. Christopher J. Lux, der zurzeit den Studiendekan Humanmedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg vertritt. „Die hervorragenden Ergebnisse belegen das hohe Engagement der Heidelberger Medizinstudenten und zeigen, dass das Curriculum HeiCuMed-Vorklinik optimal auf die Prüfung vorbereitet.“ Das vorklinische Medizinstudium umfasst Unterricht in den sechs Prüfungsfächern Anatomie, Physiologie, Chemie/Biochemie/Molekularbiologie, Biologie, Physik und Medizinische Psychologie/Soziologie. In allen Fächern erreichten die Heidelberger Studenten überdurchschnittliche Ergebnisse; in den Fächern Physiologie, Biologie und Physik schnitten sie bundesweit am besten ab.

In Heidelberg bewährt sich seit nun zehn Jahren das Curriculum HeiCuMed-Vorklinik: Es gibt fächerübergreifende Seminare und Vorlesungen, die an Organsystemen und auf die klinische Denkweise ausgerichtet sind. Zusätzliche Kurse wie gegenseitige Ultraschall-Untersuchungen und Praktika bei niedergelassenen Ärzten schlagen die Brücke zur späteren klinischen Ausbildung. Dazu kommen innovative Lehrangebote wie ein Seminar in „Virtueller Anatomie“ und „Virtuelle Seziertische“ als Ergänzung zum Präparierkurs. Damit können die Studierenden ihre Anatomiekenntnisse vertiefen und lernen bereits zu Beginn ihres Studiums, Bilder aus verschiedenen radiologischen Verfahren wie der Computer- oder Magnetresonanz-Tomographie richtig einzuordnen, zu interpretieren und zu bearbeiten.



Weitere Informationen:
Opens external link in new windowPrüfungsergebnisse des IMPP
Opens external link in new windowMedizinische Fakultät Heidelberg


Kontakt:
Priv-Doz. Dr. Roman Duelli
Studiendekanat
Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Tel.: 06221 56-7399 (Sekretariat)
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