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Interdisziplinäre Perspektiven – Störung und Kohärenz des verkörperten Selbst

07.11.2008
Internationale Konferenz, Heidelberg, 13. – 15. November 2008 / Journalisten sind herzlich eingeladen

 

Was ist das Selbst? Was ist Bewusstsein?  Wann fängt das Bewusstsein eines Menschen an und wann hört es auf, etwa bei Koma-Patienten? Ab wann ist ein Mensch nicht mehr für seine Handlungen verantwortlich? Gibt es so etwas wie einen freien Willen?

 

Im Rahmen der internationalen Konferenz „DISCOS: Interdisziplinäre Perspektiven – Störung und Kohärenz des verkörperten Selbst“, veranstaltet von Professor Dr. Thomas Fuchs (Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg, Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Christoph Mundt) und Professor Dr. Peter Henningsen (Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikums Rechts der Isar, München) vom 13. bis 15. November 2008 in der Alten Aula der Universität Heidelberg diskutieren internationale Experten Störungen von Verkörperung und Selbst-Bewusstsein. Dem Zusammenspiel von biologischen und sozialen Faktoren für ein gesundes und funktionierendes Selbst wird in dieser Hinsicht besondere Bedeutung zukommen.

 

Während der letzten Jahre konnten philosophische, psychologische und neurobiologische Herangehensweisen an Konzepte des Selbst immer häufiger ihre disziplinären Begrenzungen überwinden und zu diesen Fragen in einen produktiven Dialog treten. Verschiedene Ebenen des Selbst-Bewusstseins wurden so aus phänomenologischer, entwicklungsbezogener oder neurokognitiver Perspektive bewertet und erforscht. Zunehmende Beachtung gilt auch Störungen des Selbst-Erlebens. Das Konzept der Verkörperung stellt ein wichtiges Bindeglied dieser verschiedenen Ansätze dar. Es inspirierte das europäische Marie-Curie Trainingsnetzwerk “Disorders and Coherence of the Embodied Self” (DISCOS), dessen Mitglieder – ein Konsortium von zehn europäischen Forschungseinrichtungen – diese Konferenz ausrichten.

 

Vier thematische Schwerpunkte werden Antworten und Konzepte zu diesen wesentlichen Fragen präsentieren: 

 

Philosophie: Was macht das Selbst aus? Das kohärente Selbst und seine Ursprünge

Neurowissenschaften: Wieviel Umwelt braucht das Gehirn? Minimale Anforderungen für Bewusstsein und Selbst

Entwicklungspsychologie: Gibt es ein Selbst ohne Andere? Intersubjektivität und die Entwicklung des Selbst

Psychiatrie und Psychosomatische Medizin: Wie behandle ich ein Selbst? Störungen des Selbst und ihre Therapie

 

Die Betrachtung des Selbst aus verschiedenen Perspektiven wird nicht nur das Verständnis grundlegender Vorgänge des Selbstbewusstseins, sondern mehr noch des Phänomens der persönlichen Identität vertiefen.

 

Die Veranstaltung ist mit 16 CME-Punkten zertifiziert und findet in englischer Sprache statt. Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen!

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.discos2008.unitt.de

 

Pressemitteilung „Brücken zwischen Leib und Seele“ des Universitätsklinikums Heidelberg vom 30. Januar 2007 zum Projekt „DISCOS“:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/uploads/media/pm17_07.pdf

 

Bei Rückfragen:

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs

Oberarzt, Leiter der Sektion "Phänomenologische

Psychopathologie und Psychotherapie"

Psychiatrische Universitätsklinik

E-Mail: discos2008@med.uni-heidelberg.de

 

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

 

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