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Wie wirksam ist Psychotherapie bei Magersucht?

26.11.2008
Teilnehmerinnen an bundesweiter Studie gesucht / Federführung durch Universitätskliniken in Heidelberg und Tübingen

 

Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg untersucht die Wirksamkeit von ambulanter Psychotherapie bei Magersucht. Für die Teilnahme an dieser Studie werden noch Patientinnen ab 18 Jahren gesucht.

 

Zur Effektivität psychotherapeutischer Behandlung bei Magersucht (Anorexie) liegen bisher wenig großangelegte Untersuchungen vor. Neue und grundlegende Erkenntnisse erhoffen sich Wissenschaftler von einer bundesweiten Psychotherapiestudie zur ambulanten Behandlung der Magersucht mit Studienleitung in Heidelberg (Prof. Dr. Wolfgang Herzog) und Tübingen (Prof. Dr. Stephan Zipfel).

 

Die Multicenterstudie wird im Rahmen des deutschen Netzwerkes für Ess-Störungen (www.ednet-essstoerungen.de) durchgeführt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Beteiligt sind die Universitätskliniken in Heidelberg, Tübingen, Bochum/Dortmund, Erlangen, Essen, Freiburg, Hamburg, München, Münster und Ulm.

 

Innerhalb der letzten 18 Monate war es möglich, über alle zehn beteiligten Studienzentren hinweg insgesamt 190 junge Frauen mit Magersucht in das Therapieprojekt einzuschließen. Damit stellt die Studie bereits jetzt die weltweit größte Therapiestudie zur Magersucht dar, berichtet Dr. Hans-Christoph Friederich von der Abteilung für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg. Im Rahmen der Studie wird geprüft, inwieweit zwei spezifische auf die Eigenheiten des Erkrankungsbildes abgestimmte Weiterentwicklungen psychotherapeutischer Standardverfahren (Psychodynamische Therapie und Verhaltenstherapie) der bisher üblichen psychotherapeutischen Behandlung überlegen sind.

 

Noch bis Mai 2009 können Frauen ab 18 Jahren, die an einer Magersucht erkrankt sind, die Studie durch Ihre Teilnahme unterstützen. Die ambulante Behandlung erstreckt sich über zehn Monate und erfolgt entweder an der Klinik oder bei einem niedergelassenen Therapeuten.

 

Interessenten wenden sich bitte an die Abteilung für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg:

 

Dr. Hans-Christoph Friederich,

E-mail: hans-christoph.friederich@med.uni-heidelberg.de


 

oder Elisabeth Haefeli-Schmutterer,

Telefon: 06221/ 56-37619 (8:00 – 13:00 Uhr),

E-Mail: elisabeth.haefeli@med.uni-heidelberg.de

 

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

 

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