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Perspektiven des Alterns: Volkswagen Stiftung bewilligt vier Projekte für insgesamt rund 1,2 Millionen Euro

22.12.2008
347.700 Euro für das Vorhaben "Schritte zu einer Organisationskultur des positiven Alterns - Konzepte, Hindernisse und Lösungen" von Professor Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

vom Institut für Medizinische Psychologie, Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg

 

Allmählich dringt es in das Bewusstsein der Öffentlichkeit, dass die Belegschaften in Betrieben nicht immer jünger werden können, wenn die Gesellschaft immer älter wird. Die Zeiten, in denen man ausscheidende Ältere nahezu mühelos durch qualifizierten Nachwuchs ersetzen konnte, sind vermutlich bald vorbei. Firmen sollen und müssen daher schon im eigenen Interesse eine altersgemischte Belegschaft aufbauen, altersgemäße Arbeitsplätze gestalten und vorbeugende Gesundheitsförderung unterstützen. Ob solche Konzepte aber tatsächlich eingeführt und genutzt werden, hängt nicht zuletzt von einer ausdrücklich alternsbezogenen Organisationskultur der Firmen ab. Auf diese richtet Professor Dr. Jochen Schweitzer-Rothers vom Universitätsklinikum Heidelberg seinen Blick für die Geburtsjahrgänge 1958 bis 1968, die sogenannte Generation der „Babyboomer“.

 

Welche der derzeit diskutierten Konzepte für innerbetriebliches positives Altern werden nun tatsächlich von den Betrieben angeboten, von den Mitarbeitern genutzt und von unterschiedlichen Interessengruppen als positiv bewertet? Welche Hindernisse, besonders in der Organisationskultur, stehen der Umsetzung nützlicher Konzepte in der Praxis entgegen? Und was hilft, diese Barrieren zu überwinden? Diesen Fragen wird der Psychologe mit teilnehmenden Beobachtungen, Einzelinterviews, über Gespräche mit Fokusgruppen und mittels Fragebogen in drei großen Unternehmen unterschiedlicher Branchen nachgehen: dem Universitätsklinikum Heidelberg, der SAP-Zentrale in Walldorf und dem Heidelberger Druckmaschinenwerk in Wiesloch. Befragt oder beobachtet werden sollen sowohl operativ tätige Mitarbeiter und Leitungskräfte in Linienfunktionen als auch Fachleute aus Personal-, Gesundheits- und Sozialabteilungen. Die Forschungsergebnisse möchte Schweitzer-Rothers den Beteiligten zeitnah rückmelden, damit die Erkenntnisse im jeweiligen Unternehmen direkt für Veränderungen genutzt werden können.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers

Institut für Med. Psychologie

Universitätsklinikum Heidelberg

Telefon: 06221 / 568152

E-Mail: jochen.schweitzer-rothers@med.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

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