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Wer trägt die Kosten einer Kinderwunsch-Behandlung?

17.07.2009
Informationsabend am 28. Juli 2009 um 19 Uhr in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg zur Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung

 

Jedes zehnte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Oft ist eine künstliche Befruchtung die letzte Möglichkeit, den Kinderwunsch zu erfüllen. Vorab muss allerdings die Frage der Finanzierung geklärt werden. Denn die erforderlichen Maßnahmen sind zustimmungspflichtige Leistungen und können nur mit einer verbindlichen Kostenübernahmeerklärung von Seiten der Versicherungen eingeleitet werden.

 

Wer aber kriegt was von wem? Wie sind die Regelungen für gesetzlich, gemischt oder privat versicherte Paare?

 

Verbindliche gesetzliche Regelungen gibt es derzeit nur für gesetzlich versicherte Paare. Und auch dann gelten weitere Einschränkungen für die Leistungen: Die zukünftigen Eltern müssen verheiratet sein, die Frau darf das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bezahlt werden dann maximal drei Versuche zu 50 Prozent. Für den weitaus größeren Teil, die gemischt versicherten Paare, sowie für privat Versicherte gibt es keine bindenden gesetzlichen Vorgaben. Die Versicherungen haben bei der Entscheidung über eine Finanzierung Handlungsspielraum.

 

Zur Kostenübernahme einer Kinderwunschbehandlung bei gesetzlich, privat und gemischt versicherten Paaren veranstaltet die Kinderwunschsprechstunde der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg am 28. Juli 2009 um 19 Uhr einen Informationsabend im Hörsaal der Frauenklinik, Voßstraße 9, Heidelberg-Bergheim.

 

Referentin ist die Rechtsanwältin Esther Beckhove, Schwetzingen, die einen juristischen Ratgeber zu dem Thema verfasst hat. Sie informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und verschiedene Finanzierungsmodelle. Eingeladen sind alle interessierten Paare, egal, welchen Versicherungsstand sie haben.

 

Die Kinderwunschambulanz befasst sich neben der Finanzierungsproblematik mit allen Fragen des unerfüllten Kinderwunsches. Es stehen sämtliche aktuellen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei ungewollter Kinderlosigkeit zur Verfügung. Spezialsprechstunden zu Themen wie wiederholte Fehlgeburten, Fertilitätserhalt bei Chemo- und Strahlentherapie sowie die Sektion Molekulare Genetik ergänzen das Angebot. Angeschlossen ist eine Naturheilkunde-Ambulanz. Ärztlicher Direktor ist Professor Dr. Thomas Strowitzki.

 

Terminvereinbarung über das Sekretariat der Kinderwunschsprechstunde von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr unter Tel. 06221/567921.

 

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

111/2009

 

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