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Beim Schlaganfall zählt jede Minute

20.10.2009
Neurologische Universitätsklinik Heidelberg lädt am Donnerstag, den 29.10.2009, von 12 bis 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Kopfklinik ein / Kostenlose Gesundheitschecks zeigen individuelles Schlaganfallrisiko

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall, der dritthäufigsten Todesursache in Deutschland. Doch bei entsprechender Kenntnis der Risikofaktoren könnten ein Schlaganfall und seine Folgen oftmals  verhindert werden. Die Neurologische Universitätsklinik Heidelberg lädt anlässlich des Weltschlaganfalltags am Donnerstag, den 29. Oktober 2009, von 12 bis 17 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in die Kopfklinik ein. Schirmherr der Veranstaltung ist der Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

 

Individuelles Schlaganfallrisiko wird abgeschätzt

 

Wie erkenne und reduziere ich mein persönliches Schlaganfallrisiko? Durch welche Vorboten deutet sich ein Schlaganfall an? Wie kann ich mit den Folgen eines Schlaganfalls umgehen? Und am wichtigsten: Wie verhalte ich mich im Falle eines Schlaganfalls? Für die Beantwortung dieser und weiterer Fragen stehen im Foyer und im großen Hörsaal der Kopfklinik zahlreiche Experten der Neurologischen Klinik zur Verfügung.  Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch Messung des Blutdrucks, des Blutzuckers, Ultraschallkontrollen der Gehirnschlagadern und anderer Verfahren das individuelle Schlaganfallrisiko abzuschätzen.

 

Interessierte haben die Möglichkeit, die auf 20 Betten erweitere Schlaganfallstation, eine der weltweit größten Stationen dieser Art, zu besuchen und sich einen Eindruck über Räumlichkeiten und Behandlungsstrukturen zu verschaffen.

 

Symptome kennen und richtig deuten

 

Beim Schlaganfall kommt es in den meisten Fällen zu einer Durchblutungsstörung und nachfolgend zum Ausfall von Hirnfunktionen. Professor Dr. Werner Hacke, Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie, erklärt: „Typische Schlaganfallsymptome sind Sehstörungen auf einem Auge oder zu einer Seite, Herunterhängen eines Mundwinkels, halbseitige Gefühlsstörung, halbseitige Schwäche von Arm und Bein oder Probleme beim Sprechen.“ Bei der Behandlung des akuten Schlaganfalls kommt es auf jede Minute an. „Bei den geringsten Anzeichen für einen Schlaganfall sollten die Patienten umgehend in die Notfallambulanz Kopfklinik kommen“, so der Neurologe weiter, „desto höher ist die Chance auf Besserung oder sogar Heilung.“ In Heidelberg und Umgebung arbeiten neben der Neurologischen Universitätsklinik noch weitere Einrichtungen in einem von der Stadt Heidelberg koordinierten Schlaganfall-Netzwerk zusammen.

 

Wichtige Telefonnummern:

Jeder Schlaganfall ist ein akuter Notfall und bedarf umgehender Behandlung in einer spezialisierten Klinik.

Notrufnummer: 112

Notfallambulanz Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400: 06221 / 56 72 11

Schlaganfall-Wachstation: 06221 / 56 78 42

 

 

Ansprechpartner:

Sekretariat Prof. Hacke

Neurologische Universitätsklinik Heidelberg

Kopfklinik

Im Neuenheimer Feld 400

69120 Heidelberg

Telefon: 06221 / 56 82 11

E-Mail: neurologie(at)med.uni-heidelberg.de

 

Weitere Information im Internet:

Neurologische Universitätsklinik Heidelberg:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Startseite-Neurologische-Klinik.651.0.html

 

Schlaganfallstation:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Stroke-Unit-Wachstation.684.0.html?&FS=0&L=de

 

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

 

CF

 

177/2009

 

 

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