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Bundesweiter Lebertag: Leberwerte sind wissenswert!

15.11.2010
Patiententag am 22. November 2010 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg informiert über Vorbeugung und Behandlung von Lebererkrankungen / Kostenlose Ultraschall-Untersuchung der Leber

Leberkrankheiten können jeden treffen und bleiben häufig lange unbemerkt, weil sie zunächst keine eindeutigen Beschwerden verursachen. Die eigenen Leberwerte sind daher äußerst wissenswert! Was sie über den Gesundheitszustand der Leber verraten, ist u.a. Thema beim Patiententag der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am Montag, den 22. November 2010. Ab 18 Uhr informieren die Heidelberger Mediziner in Vortrag und persönlichem Gespräch über Vorsorgeuntersuchungen, Vorbeugung und Behandlung von Lebererkrankungen. Besucher können ihre Leber kostenlos mit Ultraschall untersuchen lassen. Anlass ist der 11. Deutsche Lebertag, der von der Deutschen Leberstiftung, der Deutschen Leberhilfe und der Gastro-Liga bundesweit unter dem Motto „Wissenswerte Leberwerte“ ausgerichtet wird.

 

An Lebererkrankungen leiden schätzungsweise 3,5 Millionen Menschen in Deutschland. Die Ursachen sind vielfältig: Übermäßiger Alkoholkonsum, falsche Ernährung oder angeborene Stoffwechselstörungen, insbesondere im Fett- oder Eisenstoffwechsel, können die Auslöser sein. Auch chronische Virushepatitis B oder C, Erkrankungen des Immunsystems sowie Umweltgifte und Medikamente schädigen die Leber.

 

Leberkrankheiten verlaufen häufig ohne eindeutige Symptome

 

Durch die regelmäßige Kontrolle der Leberwerte beim Haus- oder Facharzt können Erkrankungen der Leber früh erkannt und behandelt werden: "Wenn Lebererkrankungen in einem frühen Stadium erkannt werden, bestehen oft gute Chancen, schwere Spätschäden wie Leberzirrhose oder Leberkrebs zu verhindern oder hinauszuzögern", erklärt Professor Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Abteilung Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Zuverlässig Auskunft gibt schon ein einfacher Bluttest: Dazu bestimmt der Arzt z.B. die Menge des Enzyms GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase) oder anderer Marker im Blut. Sind die Werte erhöht, weist dies auf eine Lebererkrankung hin.

 

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 22. November 2010, von 18 bis 20 Uhr in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 410) rund um den Großen Hörsaal statt. Die Bevölkerung der Rhein-Neckar-Region ist herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenfrei!

 

  • Ab 18 Uhr können Besucher kostenlos ihre Leber mit Ultraschall durchchecken lassen und feststellen, ob bei Ihnen eine „Fettleber“ vorliegt.
  • "Ihr Gastroenterologe hautnah": Von 18 bis 19 Uhr stehen die Fachärzte des Universitätsklinikums für Gespräche und individuelle Fragen zum Thema bereit.
  • Um 19 Uhr beginnt im Großen Hörsaal der Hauptvortrag "Wissenswerte Leberwerte" von Professor Dr. Wolfgang Stremmel.

 

Weitere Information zur Veranstaltung:

www.lebertag.org

 

Weitere Information im Internet:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=4369

www.deutsche-leberstiftung.de

www.leberhilfe.org

www.gastro-liga.de

 

Ansprechpartner:

Professor Dr. Wolfgang Stremmel

Ärztlicher Direktor der Abteilung Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 8705 (Sekr.)

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

148/2010

 

TB

 

 

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