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Was sagen genetische Tests über Gesundheit oder Krankheit aus?

17.11.2010
Symposium Klinische Ethik zum Thema „Genetische Tests in der klinischen Medizin – Chancen und Risiken für Patienten und ihre Familien“ am 23. November 2010 in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg / Bevölkerung ist herzlich eingeladen

Kann man am Erbgut ablesen, ob jemand an Herzschwäche oder Darmkrebs erkranken wird? „Genetische Tests in der klinischen Medizin – Chancen und Risiken für Patienten und ihre Familien“ sind am Dienstag, den 23. November 2010, Thema eines Symposiums der Klinischen Ethikberatung des Universitätsklinikums Heidelberg. Klinisch Tätige, Patienten und alle Interessierten sind von 17 bis 20 Uhr herzlich in den Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Die moderne Medizin kennt heute bei zahlreichen Erkrankungen genetische Faktoren, d.h. bestimmte Veränderungen der Erbinformation, die Krankheitsausbruch und -verlauf beeinflussen können. Mit Hilfe genetischer Tests ermitteln Mediziner und Genetiker Erkrankungswahrscheinlichkeiten. Doch was bedeuten die Ergebnisse für die Patienten und ihre Verwandten, die eventuell die gleichen genetischen Eigenschaften tragen? Kann man auf diese Weise Krankheiten vorhersagen? Sollen Ärzte diese Informationen in jedem Fall weitergeben?

 

In vier Vorträgen mit anschließenden Diskussionsrunden beleuchten renommierte Experten die Problematik aus medizinischer, psychosozialer und ethischer Perspektive. Dabei geht es u.a. um die Reichweite humangenetischer Aussagen, Gentests in der Kardiologie, Auswirkungen für die Patienten am Beispiel einer erblichen Form des Darmkrebs sowie ethische Fragen zum Einsatz von Gentests.

 

Ärzten wird die Teilnahme mit vier Fortbildungspunkten der Landesärztekammer bescheinigt. Das Symposium wird federführend von Dr. Beate Herrmann, Klinische Ethikberaterin, Universitätsklinikum und Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Heidelberg, organisiert. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
 
Journalisten sind herzlich eingeladen!

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/Ethikberatung/101102MED_PO_DM_SymposiumKlinischeEthik_ID12913.pdf

 

Weitere Informationen zur Klinischen Ethikberatung im Internet:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Ethikberatung.107998.0.html

 

Weitere Informationen zum Zentrum "Familiärer Darmkrebs":

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Zentrum-Familaerer-Dickdarmkrebs-Universitaetsklinikum-Heidelberg.hnpcc.0.html 

 

Ansprechpartnerin:
Dr. Beate Herrmann, M.A.
Klinische Ethikberaterin
Medizinische Universitätsklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 410
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 37 922
E-Mail: beate.herrmann@med.uni-heidelberg.de

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

150/2010

 

TB

 

 

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