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Expertenforum „Kontroversen in der Behandlung maligner Lymphome“ am 13. und 14. März 2009 in Heidelberg

03.03.2009
28/2009

Jährlich erkranken fast 14.000 Menschen an malignen Lymphomen, davon mehr als 1.700 am Morbus Hodgkin und etwas über 12.000 Menschen an Non-Hodgkin-Lymphomen. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei dieser bösartigen Erkrankung, die von Zellen des lymphatischen Systems ausgeht, haben sich in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt. Doch die Meinungen darüber, welche Therapie zu welchem Zeitpunkt für welchen Patienten die beste ist, gehen auseinander. Um „Kontroversen in der Behandlung maligner Lymphome“ geht es bei dem Expertenforum am 13. und 14. März 2009  im Hotel „Crowne Plaza“ in Heidelberg, das nunmehr im vierten Jahr in Folge stattfindet.

 

„Die rasante Entwicklung in der Medizin ist nicht zu bremsen. Auch in der Krebsbekämpfung werden ständig Fortschritte erzielt. Dennoch ist es notwendig, von Zeit zu Zeit innezuhalten und den aktuellen Stand in der Diagnostik und Therapie aus medizinischer, aber auch gesundheitsökonomischer Sicht zu hinterfragen“, sagt Privatdozent Dr. Mathias Witzens-Harig, Oberarzt der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Anthony D. Ho). Mediziner der Medizinischen Universitätsklinik V Heidelberg und der III. Medizinischen Universitätsklinik Mainz haben deshalb in diesem Jahr erneut ein Symposium organisiert, bei dem niedergelassene Ärzte und Kliniker Gelegenheit haben, bestehende und neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie maligner Lymphome gemeinsam zu diskutieren und sorgfältig gegeneinander abzuwägen.

 

Den Auftakt des Symposiums am Freitag, dem 13. März 2009, bildet ein Vortrag zu neuen Medikamenten, die die Möglichkeiten der Lymphomtherapie in den letzten Jahren wesentlich erweitert haben. Der folgende Tag gliedert sich in fünf Sitzungen, in denen es zunächst um die Frage der optimalen Behandlung des Mantelzelllymphoms geht. Anschließend werden die neue Klassifikation der malignen Lymphome durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie aktuelle Strategien zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie und die Bedeutung der Langzeittoxizität nach einer Krebstherapie diskutiert.

 

Kurze Einführungsreferate zu jedem Thema bilden die Basis, um anschließend im Plenum das Für und Wider einer neuen Behandlungsstrategie zu diskutieren. Ein kasuistisches Forum mit Präsentation interessanter Fälle aus dem klinischen Alltag rundet das Programm ab.

 

Das Programm im Internet:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/medizinische_klinik/Abteilung_5/docs/flyer/2009-03-13_Lymphomsymposium.pdf

 

Ansprechpartner:

Privatdozent Dr. med. Mathias Witzens-Harig

Medizinische Klinik V

Universitätsklinikum Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 410

69120 Heidelberg

Telefon: 06221 / 56 80 01, Fax: 06221 / 56 58 13

E-Mail:mathias.witzens-harig(at)med.uni-heidelberg.de

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

www.klinikum.uni-heidelberg.de/

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

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