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Von Melancholie bis Manie

19.03.2009
41/2009   Wissenschaftlicher Kongress „Affektive Störungen“ vom 26. bis 28. März 2009 in Heidelberg

Vom 26. bis 28. März 2009 veranstaltet die Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg einen wissenschaftlichen Kongress zu „Affektiven Störungen“, krankhaften Veränderungen der Stimmungslage. Zahlreiche Experten werden aktuelle Forschungsergebnisse zur Diagnostik und Behandlung dieser Störungen vorstellen. Der Kongress findet in der Alten Aula der Universität Heidelberg statt.

 

Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Abschiedskongress für Professor Dr. Christoph Mundt, der durch seine Arbeiten wesentlich zur besseren Behandlung dieser psychischen Erkrankungen beigetragen hat. Der langjährige Ärztliche Direktor der Heidelberger Klinik für Allgemeine Psychiatrie und des Zentrums für Psychosoziale Medizin wird Ende März emeritiert, leitet die Klinik aber weiter, bis die Nachfolge in diesem Jahr geregelt ist.

 

Depression und Manie gehören zu den häufigen psychischen Erkrankungen

 

Affektive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen; in Deutschland sind rund 15 Prozent der Bevölkerung irgendwann in ihrem Leben betroffen. Die Bandbreite der krankhaft veränderten Stimmungslagen reicht von leichten melancholischen Verstimmungen bis zu den Extremen der Depression oder der Manie, bei der es zu Selbstüberschätzung und Wahnvorstellungen kommen kann. Wechseln sich beide ab, so handelt es sich um eine bipolare Störung, auch als manisch-depressive Erkrankung bekannt. Affektive Störungen können akut oder chronisch oder in Schüben auftreten und gehen mit vielfältigen Symptomen einher. Bei frühzeitiger Diagnose, präziser Einordnung und wirksamer Behandlung ist die Prognose gut.

 

Das Programm des Kongresses umfasst mit 23 wissenschaftlichen Vorträgen das breite Spektrum der Thematik. Die Themen reichen von den Konzepten affektiver Störungen, ihren kulturellen und sozialen Hintergründen, über Depressionen bei Jugendlichen bis zu Gehirnveränderungen und Begleiterkrankungen bei Depressionen und schließlich dem wirksamen Einsatz der Psychotherapie.

 

Journalisten sind herzlich eingeladen, an dem Kongress teilzunehmen!

 

Programm und Anmeldung im Internet:

www.affektive-stoerungen.uni-hd.de

 

Ansprechpartner:

PD Dr. Dr. Thomas Fuchs

Klinik für Allgemeine Psychiatrie

Tel.: 06221-/ 56 44 22

E-Mail: thomas.fuchs(at)med.uni-heidelberg.de

 

oder

 

Dr. Frauke Ehlers

Zentrum für Psychosoziale Medizin

Tel.: 06221 / 56 76 09

E-Mail: frauke.ehlers(at)med.uni-heidelberg.de

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

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