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Wundermittel Bewegung: Die positiven Effekte körperlicher Aktivität

16.09.2009
Vortrag in der Reihe „Hat Gesundheit Zukunft?“ – Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr

Nicht allen Krankheiten können wir „davonlaufen“. Aber gerade die Erkrankungen, die im Zuge des demographischen Wandels immer häufiger werden, wie zum Beispiel Diabetes Typ 2, sind durch ausreichende und passende körperliche Aktivitäten vermeidbar, betont Prof. Dr. Gerhard Huber. Der Wissenschaftler vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg spricht in einem Vortrag zum Thema „Gesundheitsressource Bewegung – Chance für die Zukunft“. Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Reihe „Hat Gesundheit Zukunft?“, zu der die Ruperto Carola, das Universitätsklinikum Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg, das European Molecular Biology Laboratory und die Stadt Heidelberg im Wissenschaftsjahr 2009 einladen. Die Treffpunkte der Wissenschaft werden von der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag gefördert. Die Vortragsveranstaltung mit Prof. Huber findet am Sonntag, 20. September 2009, im Spiegelsaal des Verwaltungsgebäudes Prinz Carl, Kornmarkt 1, statt und beginnt um 11 Uhr.

 

 „Wenn es ein Medikament gäbe mit den gleichen positiven Effekten wie regelmäßige Bewegung, es wäre ein wahres Wundermittel“, sagt Prof. Huber. Der Sportwissenschaftler wird in seinem Vortrag darstellen, wie umfangreich und vielfältig die positiven Effekte sind, die mit sportlicher Betätigung und körperlicher Aktivität erzielt werden können. Nach seinen Angaben bezieht sich dies nicht nur auf den Körper selbst: Bewegung kann auch positive Veränderungen auf der psychosozialen und emotionalen Ebene bewirken. Zugleich will Prof. Huber der Frage nachgehen, warum noch immer ein Großteil der Bevölkerung die Bedeutung der „Gesundheitsressource Bewegung“ unterschätzt und sich viel zu wenig bewegt. „Dabei ist die Umsetzung sehr einfach“, betont der Heidelberger Wissenschaftler.

 

Gerhard Huber studierte Sportwissenschaft, Politikwissenschaft und Germanistik. Er war als Sporttherapeut tätig; seit 1987 lehrt und forscht er am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg.

 

In der Reihe „Hat Gesundheit Zukunft?“ werden Forscher verschiedener Disziplinen aktuelle medizinische und gesundheitswissenschaftliche Fragen aufgreifen. Unter anderem geht es um die Themen Altern, Humangenetik und Stammzellen. Die insgesamt fünf Vorträge finden im September und Oktober jeweils sonntags statt. Sie sind Teil der Veranstaltungsangebote, zu denen Heidelberg als „Treffpunkt der Wissenschaft“ mit dem Schwerpunktthema „Wunder Mensch“ die interessierte Öffentlichkeit im Wissenschaftsjahr 2009 einlädt. Weitere Informationen dazu können im Internet unter der Adresse www.klinikum.uni-heidelberg.de/Jahr-der-Wissenschaft.112602.0.html abgerufen werden.

 

Flyer im Internet:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/PMs/Sonntags-Veranstaltungen.pdf

www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/JahrDerWissenschaft.pdf

 

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Ute Müller-Detert

Kommunikation und Marketing

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Grabengasse 1

69117 Heidelberg

Tel.: 06221 / 54 19 017

E-Mail: ute.mueller-detert(at)rektorat.uni-heidelberg.de

 

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

149/2009

www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/JahrDerWissenschaft.pdf

 

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