zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmenskommunikation

Krankheit hat immer eine soziale Dimension

30.09.2009
Klinische Sozialarbeit am Universitätsklinikum Heidelberg feiert 80-jähriges Bestehen / Fachtagung am 7. Oktober 2009 in Medizinischer Universitätsklinik Heidelberg

 

 

[Bild in Druckauflösung]

Ilse Weis, Sprecherin der Berufsgruppe Klinische Sozialarbeit am Universitätsklinikum Heidelberg, beim Beratungsgespräch.

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg.

 

 

Nach schwerer Erkrankung und Klinikaufenthalt wieder in den Alltag zurückfinden und eine eventuell drastisch veränderte Lebenssituation meistern – am Universitätsklinikum Heidelberg unterstützt der Kliniksozialdienst Patienten dabei seit inzwischen 80 Jahren. Zur Feier dieses runden Geburtstages findet am 7. Oktober in der Medizinischen Universitätsklinik eine Fachtagung zum Thema “Sozialarbeit im Spannungsfeld zwischen Hochleistungsmedizin, Patienteninteresse und ökonomischen Zwängen“ statt. Vorträge und eine prominent besetzte Podiumsdiskussion bieten die Gelegenheit, mehr über den Sinn sozialer Arbeit in der Klinik, ihre Schwerpunkte und Herausforderungen zu erfahren.

 

Unterstützung in veränderter Lebenssituation

 

Krebs! Die Diagnose ist ein Schock für jeden Patienten. Die lebensbedrohliche Erkrankung und ihre Behandlung verändern die Lebensbedingungen radikal. Kann der Beruf beibehalten werden? Ist die Familie abgesichert? Wie geht es weiter? In einer solchen Situationen stehen den Patienten des Universitätsklinikums Heidelberg und ihren Angehörigen die 28 Mitarbeiter des Klinischen Sozialdienstes, ausgebildeten Sozialarbeiter und -pädagogen, beratend und unterstützend zur Seite.

 

Mehr als 9.000 Patienten betreuten die Mitarbeiter des Sozialdienstes 2008, das sind rund 15 Prozent der stationären Patienten am Klinikum. Ihr Ziel ist die soziale, berufliche und medizinische Rehabilitation, um den Genesungsprozess zu fördern und Kosten zu sparen. In wöchentlichen Besprechungen mit den Behandlungsteams werden die Patienten ermittelt, die eine Beratung benötigen. Gemeinsam mit den Patienten bereiten die Sozialarbeiter schon während der Therapie die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt vor, die Patienten können über ihre Sorgen sprechen und erhalten Unterstützung bei der Klärung sozialer, beruflicher und finanzieller Fragen.

 

Hilfe fördert Heilungsprozess

 

Die Beratung durch den Sozialdienst steht allen Patienten am Klinikum offen, seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Ist ein Patient z.B. nicht mehr in der Lage, alleine zu Hause zu leben, kümmert sich das Heidelberger Team um die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt; dabei werden Wünsche und Fähigkeiten des Patienten berücksichtigt. Aber auch unbefriedigende Wohn- und Arbeitssituationen werden geklärt, die berufliche Wiedereingliederung vorbereitet. Das Team unterstützt die Patienten dabei, Strategien für ein selbständiges Leben zu entwickeln. Dazu verfügen alle Mitarbeiter über profunde Kenntnisse der gesetzlichen Regelungen und Leistungsansprüche sowie über Kontakte mit regionalen und überregionalen Infrastrukturen.Diese alltäglichen Fragestellungen der Sozialarbeit werden im Rahmen der Fachtagung thematisiert, auch ein Rückblick in die Vergangenheit darf anläßlich des 80jährigen Bestehens nicht fehlen.

 

Die Tagung findet am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009, von 9.30 bis 16 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik, Im Neuenheimer Feld 400, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer am Mittagessen um 12.15 Uhr teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis zum 1. Oktober 2009 anzumelden.

 

Journalisten sind herzlich eingeladen!

  

Weitere Informationen über die Klinische Sozialarbeit:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Klinische-Sozialarbeit.106623.0.html

 

Ansprechpartnerin:

Ramona Fischer

Tel.: 06221 / 56 381 39

E-Mail: ramona.fischer(at)med.uni-heidelberg.de

 

 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

 

www.klinikum.uni-heidelberg.de

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 45 36

Fax:  06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

TB

 

160/2009

 

 

 

Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen

Kontakt Medien

Julia Bird
Referentin Pressestelle
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
Opens window for sending email E-Mail