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Studienteilnehmer mit heftigen Gefühlsschwankungen gesucht

3/2013 11.01.2013
Wie nehmen Betroffene Gefühle anderer Personen wahr? Wie bewältigen sie ihre eigenen Emotionen? Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim starten Studie

Wie nehmen Frauen und Männer, die schnell heftig reagieren, die Gefühlsregungen ihrer Mitmenschen wahr? Wie bewerten sie diese und wie bewältigen sie ihre eigenen Emotionen? Diesen Fragen gehen neue Studien am Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim nach. Als Studienteilnehmer werden Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren mit ausgeprägten Gefühlsschwankungen gesucht. Ziel ist es, Einblicke in die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung zu erhalten und so zur Entwicklung einer effizienten Therapie und Prävention beizutragen.

Teilnehmen kann, wer an sich selbst eine deutliche emotionale "Dünnhäutigkeit" beobachtet, häufig unter starken Stimmungsschwankungen oder einer kaum erträglichen Anspannung leidet, die sich in schwer zu kontrollierenden Gefühlsausbrüchen bis hin zu Selbstverletzungen äußert. Wem auch der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt, wer große Angst hat, verlassen zu werden, oder Probleme damit hat, Vertrauen aufzubauen und Nähe zuzulassen, ist aufgerufen, sich zu melden.


Auf Wunsch können sich Teilnehmer ärztlich beraten lassen

Die Teilnahme beinhaltet mehrere Termine. Dabei wird unter anderem eine Magnetresonanztomographie durchgeführt, ein sicheres und nebenwirkungsfreies Verfahren, das ohne belastende Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung auskommt. Diese Untersuchungen dauern jeweils ca. 45 Minuten. Sowohl in Heidelberg als auch in Mannheim stehen den Teilnehmern kostenfrei Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Anzahl und Dauer der Termine können individuell vereinbart werden. Teilnehmer/innen erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung und auf Wunsch eine kostenlose Beratung durch die Studienärzte.

Die Studie wird geleitet von Professor Dr. Christian Schmahl, Leiter Klinische Forschergruppe 256, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Professor Dr. Martin Bohus, Sprecher der Klinischen Forschergruppe 256, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim,  und Professor Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg und stellvertretende Sprecherin der Klinischen Forschergruppe 256.


Weitere Informationen und Anmeldung:
Opens external link in new windowwww.kfo256.de
E-Mail: Opens window for sending emailinfo.bps-studie@zi-mannheim.de
Tel.: 0621-1703-4413



Ansprechpartner am Universitätsklinikum Heidelberg:

Dr. Katja Bertsch und Dr. Falk Mancke
Tel: 06221-56 36502

 

Weitere Informationen im Internet:

Opens internal link in current windowCampus Report Podcast März 2013 "Studie über Borderline"

 

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Julia Bird
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