zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmenskommunikation

Wie unser Körper große Höhe verträgt

9/2013 21.01.2013
Internationales Symposium zur Höhenmedizin am 25./26. Januar zum Abschied des Leiters der Heidelberger Sportmedizin, Professor Dr. Peter Baertsch / Öffentlichkeit ist zu Vorträgen mit renommierten Bergsteigern und Höhenmedizinern eingeladen!

Initiates file download[Bild in Druckauflösung]
„Mit Eispickel und Stethoskop“ – Öffentliche Vorträge von Bergsteiger-Legenden und Höhenmedizinern am 25. und 26. Januar 2013. Bild: Universitätsklinikum Heidelberg.
 

 

Initiates file download[Bild in Druckauflösung]
Professor Dr. Peter Baertsch, international bekannter Sport- und Höhenmediziner, geht nach 22 Jahren am Universitätsklinikum Heidelberg in den Ruhestand. Bild: Universitätsklinikum Heidelberg.

Nach 22 Jahren am Universitätsklinikum Heidelberg geht Professor Dr. Peter Baertsch, international bekannter Sport- und Höhenmediziner, in den Ruhestand. Aus diesem Anlass kommt die Elite seines Fachs  aus Europa und den Vereinigten Staaten zu einem Symposium zu dem Thema „High Altitude Tolerance“ nach Heidelberg.

Die Höhenkrankheit ist kein seltenes Phänomen: Bis zu 60 Prozent aller Bergsteiger leiden bei raschem Aufstieg in 4.500 Meter Höhe an Bergkrankheit; 7 Prozent bekommen bei schnellem Aufstieg ein lebensbedrohliches Höhenlungenödem, da in der Höhe der Luftdruck und dadurch auch der Sauerstoffdruck in der Atemluft niedriger sind. Dass heute die Mechanismen dieses lebensbedrohlichen Zustands besser verstanden und beherrscht werden können, ist auch ein wissenschaftliches Verdienst des scheidenden Heidelberger Sportmediziners und passionierten Bergsteigers, der im Ruhestand in seine Schweizer Heimat zurückkehren wird.  
Pathophysiologie, Therapie und Prävention der akuten Höhenkrankheit sind auch wichtige  Themen des Abschiedssymposiums.

„Mit Eispickel und Stethoskop“ – Öffentliche Vorträge von Bergsteiger-Legenden und Höhenmedizinern

Zu drei “End of the Day Lectures” am Freitag und Samstag ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Referenten sind die Bergsteiger und Wissenschaftler Oswald Oelz, Drummond Rennie und Tom Hornbein. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten und finden im großen Hörsaal in der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400,  statt. Der Eintritt ist frei.


Freitag 25. Januar 2013, 17 Uhr
Oswald Oelz
„History of Mountain Medicine in Europe”

In den Siebziger Jahren hat sich Oswald Oelz einen Namen als Bergsteiger, Expeditionsarzt und Höhenmediziner gemacht. Als dritter Bergsteiger überhaupt bewältigte er die „Seven Summits“, die höchsten Gipfel der sieben Kontinente. Sowohl er selbst als auch seine Freunde machten eigene schmerzhafte Erfahrungen mit der Höhe, der sein medizinisch-wissenschaftliches Interesse gilt. Bekannt ist er auch durch sein autobiographisches Werk „Mit Eispickel und Stethoskop“.


Freitag, 25. Januar 2013, 17.45 Uhr
Drummond Rennie
„Charlie, Logan and Me: Man, Mountain, Mouse”

Drummond Rennie ist Professor für Medizin an der Universität von Kalifornien und seit über 30 Jahren Mitherausgeber der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften, zunächst beim New England Journal of Medicine (NEJM) und aktuell beim „Journal of the American Medical Association (JAMA)“. Er ist begeisterter Bergsteiger und hat sich mit akutem und chronischem Sauerstoffmangel und seinen Folgen beschäftigt. Dafür war er  in den Anden, Alpen, dem Yukon, Alaska und im Himalaya unterwegs. In seinem Vortrag wird er Charles Houston (1913 – 2009), den Begründer der höhenmedizinischen Forschung in den USA, würdigen


Samstag, 26. Januar, 17.15 Uhr
Tom Hornbein
Everest and beyond: The world’s highest metaphor

Tom Hornbein ist eine Bergsteigerlegende. Als Mitglied der ersten amerikanischen Mount Everest Expedition hat er, gemeinsam mit Willi Unsoeld, 1963 als erster Mensch den Mount Everest überschritten. Die Route an der Westflanke des Berges ist deshalb als „Hornbein Couloir“ nach ihm benannt. Tom Hornbein studierte zunächst Geologie dann Medizin und war als  Professor im Bereich Anästhesiologie, Physiologie und Biophysik an der Universität in Washington tätig. Sein Vortrag beschäftigt sich mit seinen Everest-Touren und dem Schicksal seiner Bergsteiger-Kollegen.  


Weitere Informationen im Internet:

Opens external link in new windowProgramm Internationales Symposium zur Höhenmedizin am 25./26. Januar
Opens external link in new windowInnere Medizin VII / Sportmedizin

 

Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen

Kontakt Medien

Julia Bird
Referentin Pressestelle
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
Opens window for sending email E-Mail