Steintherapie

ESWL, Endoskopie und offene Operationsverfahren

Die Behandlung der Harnsteine ist zunehmend durch den Einsatz minimal invasiver Verfahren geprägt. Offene Schnittoperationen werden nur mehr in sehr seltenen Situationen angewandt. Heutzutage ist die Steintherapie nicht nur schonender für den Patienten, sondern durch moderne Techniken, wie z.B. die routinemäßige Anwendung flexibler Endoskope in Kombination mit dem Holmium-Laser, deutlich effektiver geworden. Die meisten Patienten mit einem Harnsteinleiden können daher ambulant über die Tagesklinik behandelt werden.

 

Minimal-invasive Chirurgie

Endoskopische Operationsverfahren

Diagnostische und therapeutische Verfahren, ohne Schnitt über Spiegelinstrumenten (Endoskopen) durchgeführt, wurden erstmals in kleinem Rahmen im vorletzten Jahrhundert in der Urologie angewendet. Heutzutage kommen an der Urologischen Uniklinik Heidelberg diese minimal-invasiven Techniken für Eingriffe an Nebenniere, Niere, Harnleiter, Blase, Prostata und Harnröhre zum Einsatz.  Mehr lesen...

 

Steintherapie II

Spiegelinstrumente (Endoskope)

Kleine und mittelgroße Nierensteine werden heute in aller Regel mit der ESWL behandelt. Große Nierensteine, die früher noch durch offene Schnittoperationen behandelt wurden, werden dagegen in der modernen operativen Urologie minimal invasiv endoskopisch behandelt (perkutane Nephrolithotomie PNL). Ebenso können heute mit speziellem endoskopischem Instrumentarium in Kombination mit einem Holmium-Laser Steine im Harnleiter unter Sicht zertrümmert werden.