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Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie

Therapie

Selbst wenn die gutartige Geschwulst der Papille begrenzt ist, sollte sie im Rahmen einer Endoskopie oder durch einen operativen Eingriff komplett entfernt werden. Denn das Risiko, dass sie entartet, ist immer gegeben.

 

 

Gutartige Geschwulst der Papille (Papillenadenom)
Liegt eine gutartige Geschwulst der Papille vor, tragen wir die Geschwulst endoskopisch ab. Falls dies nicht möglich ist, entfernen wir die Geschwulst operativ und nähen die Papille in den Zwölffingerdarm wieder ein. Erweist sich die entfernte Geschwulst dabei als verdächtig, wird das Papillengewebe noch während der Operation feingeweblich untersucht. Sollte sich der Verdacht auf eine bösartige Geschwulst bestätigen, erfolgt in der gleichen Operation eine entsprechende Nachresektion. Wenn nötig, führen wir eine magenerhaltende Whipple- Operation mit Entfernung der entsprechenden Lymphknoten durch.

Bösartige Geschwulst der Papille (Papillenkarzinom)
Bei einer bösartigen Geschwulst entfernen wir den Bauchspeicheldrüsenkopf, den Zwölffingerdarm und die  Gallenblase. Der Magen bleibt erhalten. Mediziner sprechen hier von der sogenannten magenerhaltenden Whipple-Operation. Zugleich müssen wir die Lymphknoten, die sich im Abflussgebiet der bösartigen Geschwulst befinden, zur Sicherheit mit entnehmen.

Europäisches Pankreaszentrum
Beide Operationsverfahren führen wir in unserem Pankreas-Zentrum täglich durch. Wir verfügen in diesem Bereich über eine ausgewiesene chirurgische Expertise. Dabei legen wir großen Wert auf unsere interdisziplinäre prä- und postoperative Betreuung. Bei einer bösartigen Erkrankung helfen wir Ihnen auch weiter in Bezug auf Ernährung, Chemotherapie und Vermittlung einer Anschlussbehandlung. Dazu gehört die eingehende Beratung durch einen unserer spezialisierten Onkologen ebenso wie ein detailliert ausgearbeiteter Plan zur weiteren Therapie bei Ihrer Entlassung aus unserem Krankenhaus.     

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