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Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie

Transplantation

 

Universitätsklinikum Heidelberg und Organtransplantation

Die Transplantation von Organen ist einer der Schwerpunkte des Universitätsklinikums Heidelberg. Seit 1967 wurden bis Ende 2013 3135 Nierentransplantationen durchgeführt. Programme für Leber- (seit 1987), Herz- (seit 1989), Lunge- (seit 1996), und Pankreas-Transplantation (seit 1992) mit bislang 1154, 568, 7, bzw. 97 Transplantationen bis Ende 2013 folgten. Ergänzt werden die Aktivitäten in der Chirurgischen und Medizinischen Klinik durch die Arbeit mehrerer basiswissenschaftlicher Gruppen. Der Sonderforschungsbereich "Immuntoleranz" beschäftigt sich z.B. mit der Entwicklung neuer Strategien, die eine Abstoßung der fremden Organe verhindern sollen. Am Institut für Immunologie werden außerdem die Daten der weltweit größten Studie ("Collaborative Transplant Study") gesammelt und ausgewertet, die langfristige Ergebnisse der Transplantation analysiert.

 

Transplantations-Zentrum Heidelberg

Heidelberg gehört heute bundesweit zu den größten Lebertransplantationszentren. Trotz des Transplantationsgesetzes aus dem Jahr 1997 hat die Organspende in Deutschland nicht wesentlich zugenommen. Nach wie vor sterben etwa ein Drittel der Patienten, nachdem sie vergeblich auf ein lebensrettendes Organ wie Leber oder Herz gewartet hatten. Der Ordinarius für Chirurgie, Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Markus Büchler und sein Team haben es sich daher zur persönlichen Aufgabe gemacht, diese inakzeptabel hohe Sterberate auf der Warteliste mit aller Kraft entgegenzuwirken.

 

In unserer wöchentlichen "Leber-Sprechstunde" am Montag und Mittwoch stellen sich Patienten mit schweren Leber-Erkrankungen vor. Ein Spezialisten-Team bestehend aus Internisten und Chirurgen diskutiert und entscheidet gemeinsam mit dem Patienten über eine mögliche Lebertransplantation oder andere Therapieoptionen. Soll bei dem Patienten eine Transplantation durchgeführt werden, so wird er während der Wartezeit, die von der Schwere der Lebererkrankungen abhängt, weiter ambulant durch uns in enger Kooperation mit dem Hausarzt betreut.