zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
Informationen für Patienten und Besucher

Das Universitätsklinikum Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg gehört zu den größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland. Jedes Jahr werden in seinen Fachkliniken mehr als 65.000 Patienten vollstationär, mehr als 53.000 Patienten teilstationär und über eine Million Patienten ambulant betreut. Unsere Patienten kommen aus der Rhein-Neckar-Region, aus Baden-Württemberg, anderen Bundesländern und dem Ausland.

Über 600-jährige Tradition mit großen Namen

Die Heidelberger Medizin hat eine über 600-jährige Tradition mit großen Namen, die noch heute fortwirken: In Heidelberg legten Ärzte wie Viktor von Weizsäcker und Alexander Mitscherlich Grundlagen für die psychosomatische Medizin, eine Behandlung die Seele und Körper gleichermaßen berücksichtigt. Hier entstanden unter Vincenz Czerny und Karl Heinrich Bauer international renommierte Kliniken und Forschungsstätten zur Krebsbekämpfung.

Heute verfolgen auf einem modernen Campus Hunderte von Wissenschaftlern in den Kliniken und den Laboren der Forschungsinstitute gemeinsam ein Ziel: die Entwicklung neuer Therapieformen und ihre rasche Umsetzung für den Patienten.

Exzellente medizinsche Forschung und Lehre

Die Opens external link in new windowMedizinische Fakultät Heidelberg ist eine der bedeutendsten medizinischen Forschungseinrichtungen an einer deutschen Universität. Auch im Wettbewerb der Opens external link in new windowdritten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern war die Universität Heidelberg 2012 mit ihrem Profil einer Volluniversität, die den Dialog über traditionelle Fächergrenzen hinweg fördert und so neue Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit ermöglicht, erfolgreich.

Im Bereich der Medizin und Biochemie zeigt sich dies nicht nur im Opens external link in new windowForschungsbereich  "Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Leben" und dem Opens external link in new windowExzellenzcluster „Zelluläre Netzwerke", die beide zu den im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Konzepten zählen. Auch die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Heidelberg in verschiedenen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Opens external link in new windowGraduiertenkollegs hat exemplarischen Charakter. Der interdisziplinäre Ansatz, das Forschen in fächerübergreifend zusammengesetzten Wissenschaftsteams, setzt sich auch in den unterschiedlichen Opens external link in new windowSonderforschungsbereichen der Universität fort.

Diese lebendige Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten innerhalb und außerhalb der Universität sowie mit dem Opens external link in new windowDeutschen Krebsforschungszentrum, dem Opens external link in new windowMax-Planck-Institut für Medizinische Forschung und dem Opens external link in new windowEuropäischen Molekularbiologischen Labor vor Ort in Heidelberg ermöglicht Wissenschaft auf internationalem Niveau.


Behandlung über Klinikgrenzen hinweg

In Kooperation mit Krankenhäusern aus der Region, niedergelassenen Ärzten und mit Krankenkassen setzt das Universitätsklinikum diese innovative Modelle auch in der Krankenversorgung um. Das Klinikum und seine kooperierenden Einrichtungen in der Region bieten, ambulant und stationär, Diagnostik und Therapie zu allen schwerwiegenden Erkrankungen an. Moderne Gebäude, technisch perfekt ausgestattet, bilden den Rahmen für eine Hochleistungsmedizin für kranke Menschen.

Der Heidelberger Klinikring

Die Kliniken im Neuenheimer Feld – Medizinische Klinik, Kopfklinik, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Heidelbeger Ionenstrahl-Therapie-Centrum, neue Kinder-, Frauen- und Hautklinik sowie ab 2016 auch die Chirurgische Klinik – sind kreisförmig miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Heidelberger Klinikrings befindet sich eine mittige Ruhe- und Erholungszone. Der Klinikring sorgt für kurze Wege und bündelt die meisten medizinischen Fachgebiete in einem Radius von zwei Kilometern. Seit Sommer 2004 wird der Klinikring dazu schrittweise erweitert: Nach dem Neubau der Opens internal link in current windowMedizinischen Klinik (2004) werden in der neuen Opens internal link in current windowKinder- und Jugendklinik seit Juni 2008 Patienten behandelt. Die neue Opens internal link in current windowFrauen- und Opens internal link in current windowHautklinik wurde im Juni 2013 bezogen. 2016 soll der Neubau der Chirurgischen Klinik fertiggestellt sein und der Klinikring abgeschlossen werden.

Bundesweit einmalig in der Krebsbehandlung

Ein bundesweit einmaliges Projekt ist das Opens external link in new windowNationale Centrum für Tumorenerkrankungen (NCT) Heidelberg, in dem interdisziplinäre Behandlung seit 2010 unter einem Dach beispielhaft praktiziert wird. Patienten mit Krebserkrankungen werden hier gemeinsam von qualifizierten Experten verschiedener Fachrichtungen betreut. Die enge Kooperation mit dem Opens external link in new windowDeutschen Krebsforschungszentrum gewährleistet, dass neue Therapieansätze entwickelt und rasch in die Praxis umgesetzt werden.

Im November 2009 wurde zudem die europaweit einmalige Anlage, das Opens internal link in current windowHeidelbeger Ionenstrahl-Therapie-Centrum (HIT), unter der Leitung der Abteilung Radioonkologie und Strahlentherapie in Betrieb genommen. Das HIT ist die europaweit erste Therapie-Anlage, die sowohl mit Protonen als auch mit Schwerionen arbeitet. Kinder und Patienten mit bestimmten Tumoren der Prostata, der Lunge und der Leber können hier effektiv behandelt werden. Zwei Behandlungsplätze und ein Forschungsplatz gehen sofort in Betrieb, 2012 folgt der dritte Behandlungsplatz in der „Gantry“, in der sich der Ionenstrahl nun sogar um die Patienten dreht. Tumoren können für die Bestrahlung nun noch optimaler erreicht werden. In unmittelbarer Nähe zur Kopfklinik kann diese neue Bestrahlungsform erstmals einer größeren Anzahl von Patienten mit bislang unheilbaren Tumoren zugute kommen.


Medizinische Wissen weitergeben

Derzeit studieren zirka 3.500 angehende Ärzte in Heidelberg. In den klinischen Semestern nehmen sie am Reformstudium Opens external link in new windowHeidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) teil, das an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland steht. Es bietet eine praxisbezogene Ausbildung in Kleingruppen an, die sich an erfolgreichen Studiengängen der amerikanischen Harvard Medical School orientiert.

Als Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung des Klinikums und weiteren regionalen Kooperationspartnern sorgt die Opens external link in new windowAkademie für Gesundheitsberufe (AfG) seit 2005 für den eigenen beruflichen Nachwuchs. In zwölf Ausbildungsgängen in den Bereichen Pflege und Medizinisch-Technischer Assistenz sowie in weiteren Medizinalberufen bietet die Akademie über 800 Ausbildungsplätze an. Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm, das auch externen Interessenten zu Verfügung steht,  rundet das Angebot der AfG ab.


Qualität durch Transparenz

Das Klinikum veröffentlicht jährlich Qualitätsdaten aus vielen Leistungsbereichen. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Qualitätsberichten werden der Öffentlichkeit freiwillig weitere Qualitätsdaten zur Verfügung gestellt, zum Beispiel über die hochwertige Versorgung von Früh- und Neugeborenen (Opens external link in new windowwww.perinatalzentren.org) und – zusammen mit anderen Universitätskliniken in Baden-Württemberg – eigene Qualitätsindikatoren.

Als Mitgliedsklinik der Opens external link in new windowInitiative Qualitätsmedizin (IQM) veröffentlich das Klinikum außerdem zusätzliche Qualitätsdaten über Behandlungen, die im verpflichtenden Qualitätsbericht nicht enthalten sind. Sämtliche Daten werden auf der Homepage des Klinikums für die Öffentlichkeit bereitgestellt und können Opens internal link in current windowhier eingesehen werden.

Gemeinsam mit der Opens external link in new windowTechniker Krankenkasse (TK) sind weiterhin umfangreiche Ergebnisse über die Qualität der Behandlung für alle Patienten im Internet einsehbar. Dieses Mehr an Transparenz soll das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und dem Klinikum stärken.

Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen