Weitere bioaktive Stoffe gegen Tumorstammzellen

In diesen Nahrungsmittel hat man Stoffe gegen Tumorstammzellen nachgewiesen.

Wir konnten inzwischen nachweisen, dass noch ein weiterer Stoff aus Brokkoli, das Polyphenol Quercetin, ebenfalls pankreatische Tumorstammzellen angreift und damit die Wirkung von Sulforaphan ergänzt. Quercetin findet sich in vielen weiteren Obst- und Gemüsesorten, darunter Zitrusfrüchte, Äpfel, Zwiebeln, Beeren, Petersilie, Salbei, Trauben, Olivenöl sowie in grünem und schwarzem Tee. Ebenso konnte Triptolid, eine Substanz die in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird, die Tumorstammzellen angreifen. Ein gemeinsamer Mechanismus über den Sulforaphan, Quercetin und Triptolid Tumorstammzellen attackieren ist ihre entzündungshemmende Wirkung über den Faktor NF-kB. Auf gleiche Weise wirkt übrigens Aspirin, das aus der Salicinsäure der Weidenrinde entwickelt wurde. Unsere jüngsten Forschungsdaten zeigen, dass Aspirin tatsächlich auch sehr effektiv die Tumorstammzellen des Pankreaskarzinoms angreift. Weltweite Forschungsteams haben nun entdeckt, dass noch viele weitere Pflanzen Inhaltsstoffe gegen Tumorstammzellen enthalten. Nachgewiesen hat man solche Stoffe bisher in Hülsenfrüchten (Genistein aus Sojabohnen), Curcuma (Curcumin, enthalten z.B. in Curry), Tomaten (Lycopen), Weintrauben, Beeren, Pflaumen und Erdnüssen (Resveratrol, z.B. auch in Rotwein), schwarzem Pfeffer (Piperin), grünem Tee (EGCG), Fisch, Eigelb und Lebertran (Vitamin D). Bei Vitamin D ist zu beachten, dass nur etwa 10 Prozent mit der Nahrung zugeführt werden und die restlichen 90 Prozent über Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet werden. Sicherlich werden sich in nächster Zeit noch mehr Nahrungsinhaltsstoffe mit Wirkung gegen Tumorstammzellen finden, jedoch ist hierzu noch intensive Forschungsarbeit notwendig.

 

Allgemein gilt: Wichtig zur Aufnahme einer breitgefächerten Wirkstoffmischung gegen Tumorstammzellen ist eine ausgewogene, überwiegend pflanzliche Ernährung mit hohem Rohkostanteil. Tägliche Bewegung im Freien für mindestens 30 Minuten ist wichtig, um die Vitamin D Speicher zu füllen, für einen gesunden Stressausgleich und sorgt für gute Laune. 

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Nichts wird die Chance für ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung. 

 

Albert Einstein (1879-1955)