zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
Neurologie und Poliklinik

Zeitliche und spektrale Tonhöhe

Huygens Rauschen oder Regular Interval Noise (RIN) wird durch verzögerte Überlagerung von weissem Rauschen mit sich selbst generiert (delay-and-add). Der dabei entstehende tonale Eindruck hängt von der zeitlichen Verzögerung ab und wird mit zunehmender Iterationszahl immer stärker. Subtrahiert man das verzögerte Signal (delay-and-subtract), so ändert sich die wahrgenommene Tonhöhe im Vergleich zum delay-and-add Prozess. Psychoakustische Tests zeigen jedoch, dass sich bei Verzögerungszeiten, die kleiner als ca. 5ms sind, sich eine Verschiebung in der Tonhöhe von einer Oktave ergibt. Mit zunehmendem delay verringert sich die Tonhöhenverschiebung hin zu einer Sekunde.

 

Mit Hilfe der Magnetoenzephalographie wird versucht, die psychoakustisch gewonnenen Ergebnisse mit der Aktivierung im Heschl Gyrus in Relation zu setzen.

 

 

Am Projekt beteiligt:

Steffen Ritter

Hans Günter Dosch

Hans-Joachim Specht

André Rupp 

 

 

 

Select languageSelect language
Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen