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Diagnostik

Neben einem ausführlichen Arztgespräch über mögliche Beschwerden und familiäre Vorerkrankungen helfen verschiedene Untersuchungen, Veränderungen an der Papille zu erkennen und deren Ausmaße zu bestimmen. Die endoskopische Untersuchung des Zwölffingerdarms gehört dabei standardmäßig zu den ersten Schritten in der Diagnosestellung.

 

 

Endoskopie
Bei der endoskopischen Untersuchung wird der Zwölffingerdarm von innen betrachtet. Dabei lassen sich die Papille und mögliche Abweichungen erkennen. Die Untersuchung dient auch der Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) für eine feingewebliche Untersuchung. Dadurch lassen sich normale Gewebestrukturen identifizieren und gut- oder bösartige Geschwulste unterscheiden.

Blutuntersuchung
Anhand des Blutbilds lassen sich die Marker CA19-9 und CEA bestimmen. Finden sich diese Substanzen im Blut, deutet dies auf eine bösartige Geschwulst der Papille hin. Allerdings können die Werte der Marker auch erhöht sein, ohne dass eine bösartige Erkrankung vorliegt, zum Beispiel wenn das Gallensekret nicht mehr richtig abfließen kann. Zur genauen Abklärung schließt sich in der Regel noch eine Computertomografie (CT) an.

Computertomografie (CT)
Liegen Hinweise auf eine bösartige Erkrankung vor, veranlassen wir eine Computertomografie mit Kontrastmitteln. Anhand des speziellen Röntgenverfahrens erhalten wir Schnittbilder vom Brustkorb, mit deren Hilfe sich die Ausdehnung der bösartigen Geschwulst beurteilen lässt. Zudem können wir mittels der CT-Bilder besser entscheiden, ob eine Operation für Sie infrage kommt.