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Symptome

Eine gesunde Milz ist schmerzunempfindlich. Ist das Organ jedoch vergrößert und reizt dadurch die Milzkapsel, spüren Patienten meist ein Druckgefühl bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Nicht selten resultieren Symptome jedoch aus der Grunderkrankung, durch die sich die Milz vergrößert hat. Dies kann beispielsweise Fieber bei Infektions- oder Krebserkrankungen sein, eine schmerzhafte Schwellung der Halslymphknoten bei Infekten oder Gelenkbeschwerden im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen.

 

Führt die Milzvergrößerung zu einer Blutarmut (Anämie), bekommen die Patienten oftmals eine blasse Gesichtsfarbe, sind müde und fühlen sich körperlich angeschlagen. Sinkt zudem die Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten), kommt es vermehrt zu Nasenbluten oder kleineren Blutungen der Mundschleimhaut. Eine vergrößerte Milz kann außerdem die Zahl der für die Immunabwehr notwendigen weißen Blutkörperchen (Leukozyten) reduzieren. Das macht den Körper anfälliger für Infektionskrankheiten. Dies kann beispielsweise bei HIV-infizierten Patienten der Fall sein.

Diagnostik

Bei einer körperlichen Untersuchung lässt sich die Milz gewöhnlich nicht ertasten, da sie im linken Oberbauch hinter den Rippen verborgen ist. Ist die Milz jedoch vergrößert, kann man sie unterhalb des linken Rippenbogens ertasten.


Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine vergrößerte Milz besteht, können wir dies am einfachsten mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen. Manchmal ist auch eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig. Des Weiteren machen wir stets eine Blutanalyse, da viele Patienten mit einer vergrößerten Milz deutlich weniger rote und weiße Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie Blutplättchen (Thrombozyten) haben. Die Ursache hierfür: Die Milz filtert zu viele dieser Blutbestandteile heraus, was sich im Blutbild widerspiegelt.