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Ich habe Tausende von Kochrezepten überprüft und bin der Überzeugung, dass in vielen Fällen Kochen eine Art fahrlässiger Tötung ist.

 

Edward Clamp

 

Weitere Rezepte:

 

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Rotkraut als Beilage

 

Rotkraut bzw. Rotkohl zählt zur Familie der Kreuzblütler und ist wie alle Mitglieder der Kohlfamilie reich an Glukosinolaten, den Vorläuferstoffen der pharmakologisch wirksamen Isothiocyanate. Kohl galt bereits in der Antike als unverzichtbarer Bestandteil einer guten Ernährung. Marcus Porcius Cato, bekannt als Cato der Ältere (234 - 149 vor Christus), ein mächtiger römischer Staatsmann notiert in seinem Buch über Heilpflanzen dass „Kohl, roh mit Essig gegessen oder mit Öl oder Fett gekocht, alles vertreibt und heilt“, vom Kater nach übermäßigem Weingenuss bis hin zu schweren Krankheiten wie Krebs: so schreibt er, dass ein zerstoßenes Kohlblatt einen Brusttumor heilen hilft.


Zutaten für 4 Portionen :
1 Kopf Rotkraut (Rotkohl)
1 Apfel, sauer
1 Zwiebel
Rotwein zum abschmecken
Salz, Essig, Rapsöl


Zubereitung:
- das Rotkraut fein hobeln
- Apfel dazu schneiden
- mit Salz und Essig würzen und ca. 2 St. durchziehen lassen
- Zwiebel in Rapsöl gelblich dünsten
- Rotkraut und heißes Wasser dazu geben
- 1 Stunde bei schwacher Hitze kochen
- abschmecken mit Rotwein

dazu schmeckt Kartoffelbrei, Wildfleisch oder Weihnachtsgans

Rotkraut mit Rehbraten, Kartoffelbrei, Birne und Preiselbeeren

Weißkohl-Kuchen



Weißkohl ist eine Kohlart aus der Familie der Kreuzblütler (Brassica), die reich an Glukosinolaten ist, welche Vorläufer der Schwefelverbindung Sulforaphan und anderer heilsamer verwandter Stoffe sind.
Untersuchungen haben nachgewiesen, dass auch die Zwiebel heilsame Stoffe wie das Quercetin enthält. In unseren experimentellen Studien konnten wir zeigen, dass Sulforaphan stärker gegen Krebsstammzellen des Pankreaskarzinoms wirkt, wenn es mit Quercetin kombiniert wird. Schwarzkümmel könnte ebenfalls bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs helfen. Schwarzkümmel wird besonders im Mittleren Osten und Indien seit Jahrtausenden als ein äußerst wirksames Heilmittel geschätzt und dort bei den verschiedensten Erkrankungen wie z.B. Asthma, Koliken und Krebs eingesetzt. Schwarzkümmel wirkt entzündungshemmend und hat antioxidative Eigenschaften. Forscher an der Thomas Jefferson Universität in Philadelphia haben herausgefunden, dass Thymochinon, ein wichtiger Inhaltsstoff des Schwarzkümmels, das Wachstum von Krebszellen der Bauchspeicheldrüse hemmen und den programmierten Zelltod induzieren kann. 



Zutaten für 6 Portionen: 


Quark-Ölteig 


150 g Quark  

6 EL Rapsöl 


1 Ei
2 EL Wasser, mehr bei Bedarf 


1 Prise Salz

300 g Weizenmehl 


1 Packung Backpulver

Weißkohl-Zwiebel-Füllung 

1 kleiner Kopf Weißkohl
5 mittelgroße Zwiebeln
3 EL Schwarzkümmel
6 EL Rapsöl

1 Tasse Wasser

6 Eier

200 g Schmand
Salz, Pfeffer, Chili



Zubereitung: 


Quark-Ölteig 

Quark mit Öl, Ei, Wasser, Salz gut verrühren, bis Masse gleichmäßig gebunden ist. Mehl und Backpulver unterkneten, bis der Teig glatte und gleichmäßige Beschaffenheit hat. Teig auswellen und auf mit Margarine gefettetem Kuchenform auslegen. 



Weißkohl-Zwiebel-Füllung
- Zwiebeln fein würfeln und in Rapsöl dünsten

- gewürfelten Weißkohl zugeben und mit einer Tasse Wasser ca. 10 min dünsten 

- Eier zerquirlen und zusammen mit Schmand und Gewürzen mit der Masse vermischen
-180 °C, 30 min im vorgeheizten Backofen backen

 

Weißkohlkuchen

 

Grünkohl mit Kartoffeln und Hähnchen

Grünkohl zählt zur Familie der Kreuzblütler und ist eine sehr ursprüngliche Kohlart, die über ähnlich reichhaltige Inhaltsstoffe verfügt wie der Urkohl. Dieser wächst heute noch am Atlantik und Mittelmeerraum. Daher ist Grünkohl eine der nährstoffreichsten Kohlarten überhaupt. Er enthält die Vitamine A, C und E, welche freie Radikale einfangen und somit die Zelle vor schädlichen Angriffen durch Giftstoffe, UV-Strahlung und weiteren schädlichen Einflüssen schützen. Grünkohl enthält auch Sulforaphan sowie verwandte Stoffe davon. Zusammen mit den ebenfalls enthaltenen Indolen wirken diese krebshemmend. Ballaststoffe des Grünkohls sorgen für eine geregelte Verdauung und beugen damit Darmerkrankungen vor. Neben vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin B und Spurenelementen ist Grünkohl ein ausgezeichneter Kalziumlieferant.

Zutaten für 4 Portionen:
2 Packungen tief gefrorenen, gehackten Grünkohl
2 Zwiebeln, fein geschnitten
6 EL Olivenöl
200 ml Sahne
200 ml Gemüsebrühe
2 EL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:
- Zwiebeln in großem Topf dünsten
- aufgetauten Grünkohl, Sahne, Gemüsebrühe und Senf dazugeben
- mindestens 30 min bei leichter Hitze kochen
- würzen mit Salz, Pfeffer und Chili

zusammen mit gekochten Kartoffeln und gebratenen Hähnchenschenkeln servieren.

 

Grünkohl mit Kartoffeln und Hähnchen

 

 

Blumenkohl mit Lauchzwiebeln, Paprika und Champignons

Blumenkohl zählt wie Brokkoli, Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl und anderen Kohlgewächsen zur Familie der Kreuzblütler. Allgemein enthalten alle Kohlarten Glucoraphan, den Vorläuferstoff von Sulforaphan. Alle stammen von einem gemeinsamen Urkohl ab, der heute noch am Atlanik und Mittelmeerraum wächst. Daraus hat der Mensch die verschiedenen Kohlsorten gezüchtet. Deshalb sind die Inhaltsstoffe bei allen Kohlgewächsen relativ ähnlich, wobei Brokkoli die höchste Konzentration von Sulforaphan hat.


Lauchzwiebeln zählen zur Zwiebelfamilie (Liliaceae). "Eine Zwiebel ist so viel wert wie eine ganze Apotheke", stellte der berühmte Arzt Paracelsus schon im 16. Jahrhundert fest und die moderne Medizin bestätigt seine Einschätzung. Zwiebeln enthalten viele Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie das Quercetin, dessen krebsvorbeugende Wirkung bekannt ist.


Paprika enthält doppelt soviel Vitamin C wie Zitronen und am meisten enthalten die roten Schoten. Daneben Provitamin A (Karotin), Mineralstoffe, Spurenelemente, Farbstoffe, Capsaicin und ätherische Öle. Die unterschiedlichen Paprika-Farben entsprechen dem Reifegrade des Gemüses: Jede Schote beginnt als grüner Paprika. Je reifer sie ist, desto rötlicher wird sie und desto süßlicher schmeckt sie. Paprika ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Indianer und wurde von den spanischen Eroberern nach Europa importiert. Er gedeiht jedoch nur in warmen Regionen, so dass der in Deutschland angebotene Paprika immer aus dem Import stammt.


Auch Champignons sind sehr gesund. Sie sind reich an Eiweiß, B-Vitaminen und Mineralstoffen (vor allem Kalium).

Zutaten für 4 Portionen:
1 Blumenkohl
1 Bund Lauchzwiebel
1 Packung frische Champignons
2 rote Paprika
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Chili, Petersilie, Schnittlauch

Zubereitung:
- Blumenkohl in kochendem Wasser blanchieren
- Lauchzwiebeln, Paprika und Champignons waschen, in etwas Margarine dämpfen
- Sahne zufügen, würzen und Blumenkohl in die Soße setzen

 

Blumenkohl mit Lauchzwiebeln, Paprika und Champignons

 

 

Salat aus Rot- und Weißkohl


Rotkohl, Weißkohl, Kresse und Senf zählen zur Familie der Kreuzblütler. Diese sind reich an Glukosinolaten, den Vorläuferstoffen der pharmakologisch wirksamen Isothiocyanate. Kohl galt bereits in der Antike als unverzichtbarer Bestandteil einer guten Ernährung. Marcus Porcius Cato, bekannt als Cato der Ältere (234 - 149 vor Christus), ein mächtiger römischer Staatsmann notiert in seinem Buch über Heilpflanzen dass „Kohl, roh mit Essig gegessen oder mit Öl oder Fett gekocht, alles vertreibt und heilt“, vom Kater nach übermäßigem Weingenuss bis hin zu schweren Krankheiten wie Krebs: so schreibt er, dass ein zerstoßenes Kohlblatt einen Brusttumor heilen hilft.


Zutaten für 4 Portionen:
1 halber kleiner Kopf Weißkohl
1 halber kleiner Kopf Rotkohl
Dijon Senf und Kresse zum garnieren
Kräutersalz, Pfeffer


Zubereitung:
- äußere Kohlblätter entfernen und Kohl in dünne Streifen schneiden
- Dressing aus 6 EL Walnussöl, 3 EL Balsamico-Glaze, Kräuter-Salz und Pfeffer zubereiten
- garnieren mit Senf und Kresse

Kohlsalat

 

 

Brokkoli-Auflauf mit Tomaten und Schafskäse

Brokkoli zählt wie der Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Rosenkohl zu den Kohlgewächsen (Brassica) aus der Familie der Kreuzblütler. Allgemein enthalten alle Kohlarten Sulforaphan und dessen Vorläuferstoff Glukosinolat. Alle stammen von einem gemeinsamen Urkohl ab, der heute noch am Atlanik und Mittelmeerraum wächst. Daraus hat der Mensch die verschiedenen Kohlsorten gezüchtet. Deshalb sind die Inhaltsstoffe bei allen Kohlgewächsen relativ ähnlich, wobei Brokkoli die höchste Konzentration von Sulforaphan hat.

 

Lycopin aus Tomaten gilt als weiterer wirksamer Hemmstoff für Krebs. Doch wie viele Tomaten muss man essen? Die schützende Wirkung beginnt bei 6 Milligramm Lycopin täglich. Eine rohe Tomate enthält etwa 3 mg, ein Glas Tomatensaft zwischen 15 und 30 mg. Zwei Tomaten täglich sollten es also mindestens sein. Aus verarbeiteten Tomaten (Saft, Ketchup, Mark) nimmt der Körper diesen bioaktiven Pflanzenstoff besser auf als aus rohen Tomaten.

 

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Brokkoli
4 mittelgroße Tomaten
200 g Schafskäse
100 g Emmentaler Reibekäse
5 mittelgroße Eier
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:
-Brokkoli und Tomaten waschen und klein schneiden
-in kochendem Wasser blanchieren
-Tomaten häuten
-Brokkoli und Tomaten in Auflaufform geben
-Schafskäse in Würfel schneiden und zugeben
-Eier zerquirlen und zugeben
-würzen mit Salz, Pfeffer, Chili
-Emmentaler darüber streuen
-im vorgeheizten Backofen, Umluft, 180 °C, 20 min backen





Brokkoli-Auflauf

 

 

 

 

 

Brokkoli-Suppe

Brokkoli zählt wie der Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl und Blumenkohl zu den Kohlgewächsen (Brassica) aus der Familie der Kreuzblütler. Die Ölpflanze Raps ist ebenfalls ein Kreuzblütler. Diese Familie ist reich an Glukosinolaten, den Vorläuferstoffen von Sulforaphan, einer Schwefelverbindung.

Untersuchungen haben nachgewiesen, dass auch die Vertreter der Alliumfamilie (Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch) insbesondere die Organe des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Darm) vor Krebs schützen. Dabei sind gerade beim Knoblauch die darin enthaltenen Schwefelverbindungen und bei der Zwiebel das Quercetin hervorzuheben.

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Brokkoli
Suppengrün: 3 Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilie
4 mittelgroße Kartoffeln
3 kleine Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen
Schmand
1 Tasse Rapsöl
2 EL Gemüsebrühepulver, Salz, Pfeffer, Chili
Schnittlauch, Petersilie

Zubereitung:
-Brokkoli, Suppengrün, Kartoffeln waschen, grob zerkleinern
-Zwiebeln, Knoblauch schälen, grob zerkleinern
-alles zusammen 5 min in Rapsöl dünsten
-2 l Wasser zufügen, 20 min kochen
-mit Mixstab pürieren
-Gemüsebrühe und Gewürze zufügen
-servieren mit 1 EL Schmand, garnieren mit Schnittlauch und Petersilie


 

Brokkoli Suppe

 

 

 

 

Radieschen-Kresse-Chicoree Salat mit Rapsöl-Senf Dressing

Radieschen, Kresse, Raps und Senf zählen zur Familie der Kreuzblütler. Diese sind reich an Glukosinolaten, den Vorläuferstoffen des Isothiocyanats Sulforaphan. Chicoree zählt zur Familie der Korbblütler und enthält den Ballaststoff Inulin. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Inulin das Risiko für Darmkrebs senkt.
 
Zutaten für 4 Portionen:
2 Bund Radieschen
2 Schachteln Kresse
3 mittelgroße Chicoree
5 mittelgroße Eier
Rapsöl, Balsamico, Dijon Senf
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:
-Eier hartkochen, abschrecken
-erkaltete Eier in Scheiben schneiden, 2 Eier zur Dekoration halbieren
-Radieschen waschen, Blätter entfernen, halbieren, 2 ganze Radieschen mit Blätter

 zur Dekoration zurück behalten
-Chicoree waschen und halbieren, so dass einzelne Blätter frei werden
-Kresse abschneiden
-Dressing aus 4 EL Rapsöl, 2 EL Balsamico, 1 TL Senf, 1 TL Zucker, Salz, Pfeffer, Chili
-Zutaten untereinander mengen und garnieren

 

 

Radieschen-Kresse-Chicoree Salat mit Rapsöl-Senf Dressing

 

 

 

 

Gemüse Meerrettich – der Rachenputzer

Meerrettich dient aufgrund seiner Inhaltsstoffe seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Meerrettich zählt wie Brokkoli, andere verschiedene Kohlsorten, Radieschen, Rettich, Senf und Kresse zur Familie der Kreuzblütler. Diese sind reich an Glukosinolaten. Meerrettich enthält Senfölglykoside, die für den scharfen Geschmack verantwortlich sind. Beim Zerstören der Zellwände durch Reiben, Kochen und Kauen werden die Isothiocyanate freigesetzt, darunter das Sulforaphan. In der Erfahrungsheilkunde wird Meerrettich gegen Würmer, Verdauungsstörungen, rheumatische Beschwerden, Erkältungen sowie als natürliches Antibiotikum angewendet. Traditionell wird Meerrettichgemüse zusammen mit Tafelspitz oder Schmorbraten gereicht. Als vegetarisches Menü schmeckt er zusammen mit gekochten Kartoffeln, Marmelade oder Preiselbeeren ausgezeichnet.

Zutaten für 4 Portionen:
1 Stange Meerrettich, ca. 300 g
125 g Rapsöl-Margarine
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne oder Milch
Salz, Muskat

Zubereitung:
- Meerrettich schälen und fein reiben (Achtung: ist scharf und treibt Tränen in die Augen!)
- Margarine zerlassen, Meerettich kurz darin schwenken, mit Gemüsebrühe ablöschen
- 200 ml Sahne oder Milch zugeben
- ca 30 min erhitzen, nicht kochen, binden mit etwas Mondamin
- würzen mit Salz und Muskat

je länger der Meerrettich erhitzt wird, desto mehr verliert er an Schärfe, aber auch an den wertvollen Inhaltsstoffen.

 

Gemüsemeerrettich

 

 

 

 

 

 

Kohlrabi Mix

Kohlrabi zählt wie Brokkoli und andere verschiedenen Kohlsorten, Radieschen, Rettich, Senf und Kresse zur Familie der Kreuzblütler. Diese sind reich an Glukosinolaten. Beim Zerstören der Zellwände durch Reiben, Kochen und Kauen werden die Isothiocyanate freigesetzt, darunter das Sulforaphan. Kohlrabi ist eine der vielen Zuchtformen des Kohls, entstanden durch eine Kreuzung aus wildem Kohl und der wilden weißen Rübe. Die vom Kohlrabi genutzte Knolle ist eine Verdickung der Sprossachse der Kohlpflanze, also keine Wurzel. Kohlrabi ist sowohl roh als auch gekocht genießbar. Wir stellen hier ein Rezept mit gekochten Rahm-Kohlrabi vor, das zusammen mit Karotten-Püree und Avocado-Dip gereicht wird. Karotten und Avocados haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und fördern die Abwehrkräfte des Körpers. Ihnen wird ebenfalls eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt.

Zutaten für 4 Portionen:
3 kleine Kohlrabi
5 mittelgroße Karotten
2 mittelgroße Kartoffeln
2 kleine reife Avocado
400 ml Schlagsahne
300 ml Gemüsebrühe
Balsamico-Creme
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Rahm-Kohlrabi:
-Kohlrabi schälen und in 200 ml Gemüsebrühe, 200 ml Schlagsahne 15 min bei schwacher Hitze

 kochen
-binden mit etwas Mondamin
-würzen mit Salz und Pfeffer
-mit Schnittlauch garniert servieren

Karotten-Püree:
-Karotten und Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in 100 ml Gemüsebrühe und 200 ml

 Schlagsahne 15 min bei schwacher Hitze kochen
-mit Stabmixer zu Püree zerkleinern
-würzen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer
-zum servieren mit frisch gemahlenem Chili überstreuen

Avocado Dip:
-Avocado schälen, in kleine Stücke schneiden
-3 EL Walnussöl und etwas Balsamico Creme zugeben
-würzen mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Chili
-mit Gabel zu einem Brei zerdrücken und mit Balsamico Creme garniert servieren

 

Kohlrabi Mix

 

 

 

Rosenkohl mit Tomaten und Spiegelei

Rosenkohl zählt wie der Brokkoli, Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl und Blumenkohl zu den Kohlgewächsen (Brassica) aus der Familie der Kreuzblütler. Allgemein enthalten alle Kohlarten Sulforaphan und dessen Vorläuferstoff Glukosinolat. Alle stammen von einem gemeinsamen Urkohl ab, der heute noch am Atlanik und Mittelmeerraum wächst. Daraus hat der Mensch die verschiedenen Kohlsorten gezüchtet. Deshalb sind die Inhaltsstoffe bei allen Kohlgewächsen relativ ähnlich, wobei Brokkoli die höchste Konzentration von Sulforaphan hat.

Lycopin aus Tomaten gilt ebenfalls als wirksamer Hemmstoff für Krebs. Doch wie viele Tomaten muss man essen? Die schützende Wirkung beginnt bei 6 Milligramm Lycopin täglich. Eine rohe Tomate enthält etwa 3 mg, ein Glas Tomatensaft zwischen 15 und 30 mg. Zwei Tomaten täglich sollten es also mindestens sein. Aus verarbeiteten Tomaten (Saft, Ketchup, Mark) nimmt der Körper diesen bioaktiven Pflanzenstoff besser auf als aus rohen Tomaten.

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Rosenkohl
4 mittelgroße Tomaten
8 Eier
1 TL Bioreform Margarine
Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:
-die äußeren Blätter des Rosenkohls entfernen, waschen
-in kochendem Wasser blanchieren
-Tomate waschen und achteln
-Spiegeleier in 1 TL Margarine braten
-würzen mit Salz, Pfeffer, Chili


Rosenkohl mit Tomaten und Spiegelei

 

 

 

Wirsingkraut-Kuchen

Wirsing ist eine Kohlart aus der Familie der Kreuzblütler (Brassica), zu der auch die Ölpflanze Raps zählt. Diese Familie ist reich an Glukosinolaten, den Vorläuferstoffen der Schwefelverbindung Sulforaphan. Darüberhinaus liefert Wirsing Vitamin C, β-Carotin, Eisen, Eiweiß und Kalzium und das Spurenelement Mangan. Letzteres hilft der Leber bei ihrer täglichen Entgiftungsarbeit. Und wer Stress hat, der profitiert vom hohen Vitamin B6- Gehalt dieser Kohlsorte. Denn Vitamin B6 beruhigt die Nerven. Bei der Zubereitung sollten unbedingt die ersten 5 Außenblätter entfernt werden, da der Wirsing extrem viele Schadstoffe aufnimmt, besonders Blei! 100 g roh als Salat gegessener Wirsing deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.


Untersuchungen haben nachgewiesen, dass auch die Vertreter der Alliumfamilie (Knoblauch, Zwiebeln) insbesondere die Organe des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Darm) vor Krebs schützen. Dabei sind gerade beim Knoblauch die darin enthaltenen Schwefelverbindungen und bei der Zwiebel das Quercetin hervorzuheben.

 

Schwarzkümmel (Nigella sativa) könnte bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs helfen. Schwarzkümmel wird besonders im Mittleren Osten und Indien seit Jahrtausenden als ein äußerst wirksames Heilmittel geschätzt und dort bei den verschiedensten Erkrankungen wie z.B. Asthma, Koliken und Krebs eingesetzt. Schwarzkümmel wirkt entzündungshemmend und hat antioxidative Eigenschaften. Forscher an der Thomas Jefferson Universität in Philadelphia haben herausgefunden, dass Thymochinon, ein wichtiger Inhaltsstoff des Schwarzkümmels, das Wachstum von Krebszellen der Bauchspeicheldrüse hemmen und den programmierten Zelltod induzieren kann.

Zutaten für 4 Portionen:

Quark-Ölteig 

150 g Quark  
6 EL Rapsöl 

1 Ei

2 EL Wasser; mehr bei Bedarf 

1 Prise Salz
300 g Weizenmehl 

1 Packung Backpulver

Margarine fürs Blech

Wirsing-Füllung
1 Kopf Wirsingkraut
3 kleine Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen
100 g Putenschinken
6 EL Rapsöl
1 Tasse Wasser
250 g geriebener Emmentaler
6 Eier
2 EL Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

Quark-Ölteig
Quark mit Öl, Ei, Wasser, Salz gut verrühren, bis Masse gleichmäßig gebunden ist. Die Hälfte des mit Backpulver gemischten und gesiebten Mehles unterrühren. Rest der Mehl-Backpulver-Mischung rasch unterkneten, bis der Teig glatte und gleichmäßige Beschaffenheit hat. Teig auswellen und auf mit Margarine gefettetem Kuchenblech auslegen.

Wirsing-Füllung
-Zwiebeln, Knoblauch und Putenschinken fein würfeln und in Rapsöl dünsten
-Wirsingstreifen mit einer Tasse Wasser zugeben und ca. 10 min dünsten.
-Wirsingmasse in 3 Schichten in Kuchenform geben,

 jede Schicht mit Käse, Schwarzkümmel, Salz, Pfeffer, Chili überstreuen
-Eier zerquirlen und gleichmäßig über dem Kuchen verteilen
-160 °C, 20 min im vorgeheizten Backofen backen


Wirsingkraut-Kuchen

 

 

 

 

Weitere Informationen über gesunde Nahrungsmittel gegen Krebs finden Sie hier.

 

Wir wünschen guten Appetit !