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Experimentelle Modelle von Tumorstammzellen des Pankreaskarzinoms

Tumorstammzellen des Pankreaskarzinoms werden anhand spezifischer Merkmale charakterisiert. Diese umfassen (I) Selbsterneuerungspotential (durch symmetrische und asymetrische Zellteilung), (II) Differenzierungspotential zur Umwandlung in verschiedene Zelltypen des Tumors, (III) Fähigkeit der seriellen Passagierung auf immundefizienten Mäusen mit nachfolgender Rekapitulation des Originaltumors, (IV) Expression von spezifischen Oberflächenmarkern (CD24, CD44, c-Met, EpCAM/ESA, CD133, CXCR4), welche eine sichere Identifizierung und Aufreinigung der Tumorstammzellen ermöglichen. Des Weiteren findet man bei Tumorstammzellen des Pankreaskarzinoms eine erhöhte Aktivität des Enzyms ALDH1, eine ausgeprägte Resistenz gegenüber der Induktion des programmierten Zelltods, vermehrte Signaltransduktion durch den übergeordneten zellulären Schalter NF-kB und aktivierte Signalwege der epithelialen-mesenchymalen Transduktion, welche mit einer gesteigerten Zellbeweglichkeit und dem Wanderungspotential von Tumorzellen assoziiert wird. Anhand dieser Marker haben wir Zellen des Pankreaskarzinoms charakterisiert und verwenden diese nun als Modelle für Therapiestudien in der Petrischale oder in vivo an Tumorxenografts.