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Extrakorporale Zirkulation

Die Mehrheit der Herzoperationen wird nach wie vor mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine in kardioplegischem Herzstillstand durchgeführt. Die Unterbrechung der myokardialen Durchblutung (Stilllegung des Herzens) führt zu einem sog. Ischämie-Reperfusionsschaden mit einer temporären kardialen Funktionseinschränkung in der frühen postoperativen Phase.

Darüberhinaus verursacht die extrakorporale Zirkulation durch Fremdoberfächenaktivierung eine systemische Entzündungsreaktion und sekundäre Organschädigung. Die Arbeitsgruppe EKZ untersucht die Pathophysiologie der EKZ und entwickelt neue therapeutische Ansätze am Großtiermodell:

Arbeitsschwerpunkte:

  • Beeinflussung des NO-Stoffwechsels während der EKZ. 
  • Freie Radikale und EKZ, Einsatz von PARP-Inhibitoren, Peroxynitrite-Dekompositoren und Eisenchelatoren. 
  • Wirkungen neuer Kardioplegielösungen
  • Minimalinvasive Chirurgie, rechnerunterstützte Chirurgie

Beteiligte Wissenschaftler: