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Stammzellen- und Kardiomyozytenforschung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Therapie der Herzinsuffizienz mit Hilfe adulter Stammzellen

Abb.1 Darstellung transplantierter Nabelschnurstammzellen mit Hilfe der In-situ Hybridisierung.

Ziel unserer Arbeitsgruppe ist die Untersuchung der Wirkungsmechanismen transplantierter Stammzellen, welche nach wie vor nicht bekannt sind.

Untersucht werden als mögliche parakrine Effekte transplantierter Zellen die Neoangiogenese (Neubildung von Blutgefäßen), Mitose (Zellteilung von Herzmuskelzellen, welche unter physiologischen Bedingungen nicht möglich ist) und Apoptose (programmierter Zelltod) der Empfängerkardiomyozyten nach einem akuten Myokardinfarkt.

Biologische Herzschrittmacher

Abb.2: Das Erregungsbildungs- und Leitungssystem des Herzens

Unserer Arbeitsgruppe gelang der erste weltweite Einsatz eines biologischen Herzschrittmachers in einem Großtiermodell mit Hilfe fötaler Herzmuskelzellen (Kardiomyozyten). In einer zweiten Arbeit konnten wir zeigen, dass durch die Zugabe eines Wachstumshormons fötale Kardiomyozyten in einem bestimmten Entwicklungsstadium in Schrittmacherzellen umgewandelt werden können. Wir erforschen ebenfalls gentherapeutische Ansätze zur Transformation adulter Ventrikelkardiomyozyten in Herzschrittmacherzellen.